The Witcher 4: "Wir wollen dem Vermächtnis von The Witcher 3 gerecht werden", sagt Narrative Director

News Matthias Dammes
The Witcher 4: "Wir wollen dem Vermächtnis von The Witcher 3 gerecht werden", sagt Narrative Director
Quelle: CD Projekt RED

Mit The Witcher 4 ein noch besseres Erlebnis abzuliefern als mit The Witcher 3 wird schwer, gibt der Narrative Director zu.

Erst kürzlich haben die Entwickler von CD Projekt Red mit einer beeindruckenden Tech-Demo begeistert, die einen Vorgeschmack darauf gegeben hat, wie The Witcher 4 aussehen könnte. Doch wenn das Rollenspiel frühestens 2027 erscheint, muss es natürlich auch inhaltlich überzeugen.

Das Entwicklerteam steht da vor einer Mammutaufgabe. Schließlich gilt The Witcher 3 bis heute als eines der besten RPGs aller Zeiten. Entsprechend hoch werden die Erwartungen der Fans an den Nachfolger ausfallen.

Was sagt CD Projekt zur Erwartung an The Witcher 4?

Auch Narrative Director Philipp Weber sieht dieses Problem. Den fantastischen Vorgänger zu übertreffen, würde schwer werden. Er erklärt aber auch, dass ein direkter Vergleich nicht geeignet ist, um das neue Spiel zu betrachten. "Ich sehe Videospiele nicht als mathematisch an", erklärt er. Die Erfahrung mit The Witcher 3 sei sehr subjektiv für viele verschiedene Leute. Daher gäbe es für den Versuch, es zu übertreffen, auch nicht einfach nur eine mathematische Formel, die man heranziehen könnte.

"Ich denke, wir können dem Erbe von The Witcher 3 gerecht werden, indem wir die Philosophie beibehalten, die wir bei The Witcher 3 hatten - wie man ein Spiel entwickelt, wie man die richtige Sorgfalt an den Tag legt, wie man Geschichten erzählt. Gleichzeitig gibt es neue Fragen, die wir beantworten wollen, denn dies soll sich wie eine echte Fortsetzung anfühlen und nicht nur eine Neuauflage dessen, was wir zuvor gemacht haben. Und ich denke, es geht wirklich darum, eine gesunde Mischung aus Vorwärtskommen und Ausprobieren neuer Dinge zu finden, aber dabei dem Vorhandenen gerecht zu werden und nicht zu versuchen, es zu übertreffen", so Philipp Weber gegenüber dem Online-Magazin Gamesradar.

Über allem steht für das Team die Beibehaltung der Entwicklungsphilosophie. Die Herangehensweise an das Spiel, die Ausgestaltung von Quests und was Witcher für die einzelnen Entwickler bedeutet, habe sich seit dem Vorgänger nicht geändert. So wollen sie sicherstellen, dass sich Spieler in The Witcher 4 verlieben und das sind dann optimalerweise auch viele der Leute, die auch The Witcher 3 bereits geliebt haben.

Quelle: Gamesradar

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