The Witcher 4 will mit Ciri mehr Rollenspiel wagen: Hier ist alles, was wir bisher wissen
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Der erste Trailer zu The Witcher 4 hat eine große Frage beantwortet und viele neue aufgeworfen. Was wir sonst bisher über das Rollenspiel wissen.
Völlig überrascht war ich nicht, als auf den Game Awards 2024 The Witcher 4 mit einem tollen Trailer vorgestellt wurde. Zumindest nicht von der Tatsache, dass CD Projekt Red während der Show etwas zeigen würde. Das war uns schon im Vorfeld bekannt, nachdem unsere Redakteurin Toni, die vor Ort war, zu einem Termin mit den Polen eingeladen wurde. Wir wussten allerdings nicht, worum es genau gehen wird. Also haben wir in der Redaktion natürlich spekuliert.
Für mich war The Witcher 4 nicht unbedingt das logischste Szenario. Schließlich hatten die Entwickler erst vor kurzem bekannt gegeben, dass das Spiel in die volle Produktion gegangen ist. Ein Release ist also durchaus noch ein paar Jahre entfernt. Ich hatte daher eher mit etwas Kleinerem wie dem Remake des ersten Witcher gerechnet. Nun will ich mich aber nicht beschweren. Es hat mich riesig gefreut, dass The Witcher 4 jetzt auch so wirklich konkret auf der Agenda für die nächsten Jahre steht. Doch was wissen wir eigentlich bereits über das Spiel?
Ciri wird Witcher
Die größte Frage nach dem Ende von The Witcher 3 war für mich, mit welchem Protagonisten das Abenteuer in die nächste Runden gehen würde. Geralt ist auf seinem Weingut in den verdienten Ruhestand gegangen und die Entwickler haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass seine Geschichte zu Ende erzählt ist. Die Entwickler haben bereits bestätigt, dass er im Spiel auftauchen wird. Nur eben nicht mehr als die Hauptfigur.
Für mich standen daher immer zwei Optionen im Raum. Entweder wir bekommen die Möglichkeit, uns einen eigenen Hexer zu erstellen, oder Ciri wird die Führungsrolle übernehmen. Gegen Geralts Ziehtochter sprach dabei immer die Tatsache, dass sie als Kind des ältesten Blutes eigentlich viel zu mächtig für einen RPG-Protagonisten ist.
Aber für die Entwickler von CD Projekt Red war Ciri der einzig logische Schritt. Es habe wohl nie wirklich Überlegungen in eine andere Richtung gegeben. Es war die natürliche Entwicklung, nachdem sie in The Witcher 3 bereits teilweise spielbar war. Ich bin also gespannt, wie die Autoren mit ihren Kräften umgehen.
Quelle: CD Projekt Red
Zumal der Trailer weitere Fragen in diese Richtung aufgeworfen hat. Ciri war mit Katzenaugen zu sehen, sie hat Hexertränke zu sich genommen und Zeichen gewirkt. Die Entwickler bestätigen, dass Ciri irgendwann der Kräuterprobe unterzogen wird und ihre Mutationen bekommt. Wie genau das vonstattengeht, soll der Spieler sogar selbst im Spiel erleben. Wir sollen ihre Reise, auf dem Weg ein vollwertiger Witcher zu werden, miterleben. Schließlich ist Ciri die Erste, die freiwillig zum Hexer wird.
Auf diese Weise soll The Witcher 4 für neue Spieler ein guter Einstieg in die Reihe sein. Mit Ciri erleben sie quasi die Originstory eines Hexers und lernen auf diese Weise die Welt kennen. Aber auch langjährige Fans wie ich sollen dabei nicht vergessen werden. In jedem Fall versprechen die Entwickler, dass sie sehr genau auf die Lore achten und es für alle bisher im Raum stehenden Ungereimtheiten Erklärungen im Spiel geben soll.
Kein Geralt 2.0
Es war dem Team auch wichtig zu betonen, dass Ciri nicht einfach nur eine weibliche Version von Geralt darstellen wird. Sie unterscheidet sich schon charakterlich deutlich von ihrem Ziehvater. Sie ist jung, unerfahren und gerade erst dabei, für sich zu ergründen, was es bedeutet, ein Witcher zu sein. Dennoch verfügt sie über eine starke Persönlichkeit und bringt sehr viel Leidenschaft in ihr Handeln mit ein. Das unterscheidet sie deutlich vom doch eher stoischen Geralt.
Für die Entwickler sei Ciri auch eine Gelegenheit, dem Spieler mehr Freiheiten zu gewähren, weil sie in ihrem Charakter noch nicht so stark definiert ist wie Geralt. So soll ich mehr Kontrolle bekommen, um zu entscheiden, was für eine Hexerin Ciri schließlich wird. Das finde ich ziemlich spannend.
Quelle: CD Projekt
Auch beim Kampfsystem wird es Unterschiede geben. Ihre Ausbildung bei den Hexern auf Kaer Morhen soll klar erkennbar sein, aber sie bringt auch ihre eigenen Elemente mit ein. So ist Ciri wesentlich agiler in ihren Bewegungen, was sich auch auf ihren Kampfstil auswirkt. Die im Trailer gezeigte Kette bietet neue Optionen im Kampf und fügt sich dennoch perfekt in die Lehren der Hexer ein. Denn wir erinnern uns, schon im Intro des ersten Witcher kämpft Geralt mit einer Kette gegen die Striga von Wizima.
Als Quelle und Kind des ältesten Blutes verfügt Ciri zudem über eigene magische Fähigkeiten, die über die bekannten Zeichen der Hexer hinausgehen. Diese stützen sich vor allem auf die natürlichen Elemente. Im Trailer ist zu sehen, wie sie die Kraft des Wassers nutzt sowie Feuer, um die Kette in Brand zu setzen. Bei all ihren Skills, Waffen und sonstigen Optionen im Kampf soll stets die spielerische Freiheit im Mittelpunkt stehen.
