The Witcher 3 im Next-Gen-Check
Special
Wir haben uns alle Neuerungen des Next-Gen-Upgrades von The Witcher 3 angeschaut und geben euch einen Überblick über die neuen Inhalte.
Natürlich haben es sich die Entwickler auch nicht nehmen lassen, in der PS5-Version von den Features des Dualsense-Controllers Gebrauch zu machen. Das haptische Feedback und die adaptiven Trigger kommen in passenden Situationen zum Einsatz. So spüren wir es in den Handflächen, wenn Geralt durch Wasser watet oder Zeichen wirkt. Selbst im Kartenspiel Gwent gibt es passende Effekte. Wie bei vielen der neuen und verbesserten Features gilt auch hier, dass alles optional ist. Wer kein Feedback vom Controller möchte, kann es abschalten.
Neue Inhalte powered by Netflix
Neben den vielen eigenen Ideen für Verbesserungen an The Witcher 3 haben sich die Entwickler in der aktiven Mod-Szene umgeschaut und beliebte Mods in das Update integriert. Mit World Map Fixes von Terg500 wurden Ungereimtheiten zwischen der Spielwelt und der Darstellung auf der Karte behoben. Modder chuckcash steuert seinen Nitpicker's Patch bei, der optische Bugs bei Rüstungen, im Wasser oder an Gebäuden behebt. Integriert wurde zudem das sogenannte The Witcher 3 HD Reworked Project von HalkHogan. Darin wurden die Modelle und Texturen im Detailgrad verbessert, ohne den Stil des Spiels zu verändern. Auch ein HD-Texturen-Mod für die zahlreichen Monster ist mit an Bord.
Quelle: CD Projekt Red
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Die Complete Edition von The Witcher 3 kommt also mit einer ganzen Reihe an Verbesserungen und neuen Features daher. Aber die Entwickler haben sich sogar noch ein paar neue Inhalte ausgedacht. Dabei wollte das Team hauptsächlich eine Verbindung zur Netflix-Witcher-Serie herstellen. Neben neuen Items wie Schwertern und einem Rüstungsset gibt es eine passende Quest, die mit diesen Gegenständen im Zusammenhang steht. Ähnlich zu den bereits bekannten Alternativ-Outfits von Yennefer, Triss und Ciri gibt es nun auch ein solches für den Barden Rittersporn und die Soldaten von Nilfgard. Uns ist zwar nicht ganz klar, wer freiwillig mit den hässlichen Nilfgard-Rüstungen aus der Serie spielen will. Aber jeder, wie er mag.
Zusätzliche frische Inhalte kommen über das neu eingeführte MyRewards-Programm. Dazu müsst ihr euch auf einer entsprechenden Webseite anmelden, die über das Hauptmenü des Spiels per QR-Code erreicht werden kann. Im Gegenzug erhaltet ihr im Spiel zwei einzigartige Rüstungssets, komplett mit dazugehörigen Waffen sowie eine neue Gwent-Karte. Das MyRewards-Programm bietet auch Belohnungen für das Gwent-Standalone-Spiel und soll in der Zukunft ausgebaut werden.
Meisterwerk bleibt Meisterwerk
Insgesamt ist die Complete Edition von The Witcher 3 ein umfangreiches Paket. Von einem simplen Port kann nicht die Rede sein. Die Entwickler von CD Projekt Red haben sich Gedanken gemacht, welchen Mehrwert sie dem Spieler mit der Next-Gen-Version ihres Rollenspiel-Epos bieten können. An vielen Stellen, gerade bei der Steuerung und den Komfortfunktionen, gelingt ihnen das hervorragend. An die neue, bequeme Art, Hexerzeichen zu wirken, haben wir uns bereits so sehr gewöhnt, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, dass es mal umständlicher war.
Bietet das Upgrade genug, um auch Witcher-Veteranen noch einmal zu einem Durchgang zu bewegen? Das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden, aber bei uns hat es funktioniert. Das liegt natürlich auch daran, dass The Witcher 3 ein Meisterwerk ist und bleibt, dass sich auch heute noch wunderbar spielen lässt. Und wer sich Rollenspiel-Fan nennt, aber es bis heute noch nicht geschafft hat, mit Geralt von Rivia packende Abenteuer zu bestreiten, hat nun absolut keine Ausrede mehr.
