The Planet Crafter: Subnautica ohne Wasser - Early-Access-Check zum Survival-Indie

Special Matthias Dammes
The Planet Crafter: Subnautica ohne Wasser - Early-Access-Check zum Survival-Indie
Quelle: PC Games

Wir haben uns im Early-Access-Check das Survival-Spiel The Planet Crafter angeschaut, das euch auf einem unwirtlichen Planeten aussetzt. In dem Spiel eines französischen Indie-Entwicklers gilt es nicht nur zu überleben, sondern auch den Planeten per Terraforming bewohnbar zu machen.

Spätestens seit dem Science-Fiction-Roman Collision Orbit aus dem Jahre 1942 ist das Terraforming von Planeten ein beliebtes Konzept in der fiktionalen Literatur. Aber auch in der Wissenschaft, wenn es um die Frage geht, neuen Lebensraum für den Menschen im All zu erschließen, werden immer wieder Gedankenspiele angestellt, wie man andere Himmelskörper dem Menschen anpassen könnte. Dabei geht es darum, einen Planeten oder Mond durch den Einsatz von Technologie in einen erdähnlichen Zustand zu bringen. Mit flüßigem Wasser, Sauerstoff-haltiger Luft und allem was sonst dazu gehört. In der Wissenschaft werden dazu vor allem die Venus und der Mars gerne in den Blick genommen. Mit dem Terraforming beschäftigt sich auch das Indie-Spiel The Planet Crafter, das von einem französischen Duo namens Miju Games entwickelt wird. In dem Singleplayer-Survival-Spiel wird der Spieler allein auf einem unwirtlichen Planeten ausgesetzt. Hier gilt es zu überleben und den Himmelskörper bewohnbar zu machen. Das Spiel befindet sich derzeit im Early Access und wir haben uns die aktuelle Fassung einmal genauer angeschaut.

Story auf Sparflamme

Textnachrichten wie diese, die ein wenig Hintergrundgeschichte erzählen, sind leider eine seltene Ausnahme. Quelle: PC Games Textnachrichten wie diese, die ein wenig Hintergrundgeschichte erzählen, sind leider eine seltene Ausnahme. The Planet Crafter ist wie erwähnt ein Survival-Spiel, das in vielen seiner Grundzüge sehr stark an Subnautica erinnert. Allerdings darf man hier derzeit keine tiefergehende Story erwarten, wie sie besonders in Subnautive: Below Zero erzählt wird. Die Ausgangsposition ist daher auch recht schnell zusammengefasst. Der Spieler verkörpert einen nicht näher benannten Straftäter, der dazu verurteilt wurde, auf einem unbewohnbaren Planeten ausgesetzt zu werden, um diesen per Terraforming umzuwandeln. Sollte er das überleben und ihm die Verwandlung des Planeten gelingen, erlangt er seine Freiheit zurück.

Viel mehr Geschichte hat das Spiel darüber hinaus nicht zu bieten. Im Spielverlauf finden wir vereinzelt Textnachrichten von abgestürzten Raumfahrern oder früheren Gefangenen, die hier ausgesetzt wurden, aber wirklich tiefgründig wird das, was man dabei erfährt, nie. Auch die Nachrichten, die wir mithilfe eines Empfängers von außerhalb empfangen, sind überschaubar und tragen kaum dazu bei, das Gameplay mit einer spannenden Hintergrunderzählung zu verbinden. Diesen Bereich können die Entwickler gerne noch ordentlich ausbauen. Zum Spielstart befinden wir uns in einer kleinen Landekapsel und vor uns erstreckt sich die unwirtliche Landschaft unseres neuen zu Hauses, Quelle: PC Games Zum Spielstart befinden wir uns in einer kleinen Landekapsel und vor uns erstreckt sich die unwirtliche Landschaft unseres neuen zu Hauses,

Aus Nichts viel machen

Aber auch ohne eine Story im Hintergrund ist der Spielablauf durchaus motivierend. Wir beginnen in unserer kleinen Landekapsel, die in einer rot-bräunlichen Steinwüste niedergegangen ist und haben nichts weiter als ein Multifunktionswerkzeug in unserer Hand. Zudem verfügt unsere Zuflucht über eine kleine Handwerksstation, an der wir erste lebensnotwendige Dinge wie Wasser, Sauerstoff und einen Rucksack herstellen. Dafür benötigen wir natürlich erst einmal Rohstoffe wie Eisen, Magnesium oder auch Eis. Zum Glück liegt sehr viel von diesen Grundressourcen überall in der Gegend verteilt. Wir müssen nur herausgehen und sie einsammeln.

Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich, denn der Planet hat keine atembare Atmosphäre. Daher sind wir auf unseren mitgeführten Sauerstoffvorrat angewiesen, der zu Beginn des Spiels noch sehr begrenzt ist. Größere Ausflüge sind also erst einmal nicht drin. Wie es aber für Survivalspiele üblich ist, verbessern wir unsere Situation mit jedem kleinen Schritt. Jedes neue Stück Ausrüstung und jede gesammelte Ressource bringt uns dem Überleben etwas näher. Stück für Stück erweitern wir damit auch unseren Erkundungsradius. Das ist auch bitter nötig, denn Nahrung können wir zunächst nicht selbst herstellen.

Gut das in der Gegend schon so einige Raumfahrzeuge vom Himmel gefallen sind. In den Wracks machen wir uns auf die Suche nach nützlichen Gegenständen und sacken zunächst vor allem Lebensmittelvorräte ein. Später dienen die Ruinen auch der Beschaffung seltener Rohstoffe und Blaupausen für bessere Ausrüstung.

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