Zelda: Tears of the Kingdom in der Gespielt-Vorschau - Vertraut und doch frisch

Special Viktor Eippert
Zelda: Tears of the Kingdom in der Gespielt-Vorschau - Vertraut und doch frisch
Quelle: Nintendo

In knapp zwei Wochen erscheint The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom endlich für Nintendo Switch! Wir haben es vorab gespielt und uns einen Eindruck vom Open-World-Abenteuer verschafft. In unserer Vorschau gehen wir auf den Fahrzeug-Bau, die Himmelsinseln, die Haltbarkeit von Waffen und mehr ein.

Da ist sie endlich: die erste und gleichzeitig letzte Gespielt-Vorschau zu The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom! Gerade mal 16 Tage dauert es ab Veröffentlichung dieses Vorschau-Artikels noch, bis Zelda: Tears of the Kingdom erscheint. Also nur zwei Wochen und ein paar Tage, bis Fans wieder in die Haut von Link schlüpfen und Hyrule vor den Mächten des Bösen retten. Und obwohl der Release schon so nahe ist, hatten wir tatsächlich erst jetzt die Gelegenheit, das neue Zelda selbst auszuprobieren. Das ist ungewöhnlich für ein Spiel dieses Kalibers. Überhaupt hat sich Nintendo extrem bedeckt gehalten, was Informationen zum neuen Zelda angeht. Es wurde keine eigene Nintendo Direct ausgestrahlt, in der zentrale Aspekte des Spiels ausführlich beleuchtet werden.

Auch in den Trailern hielt man sich bis zum letzten vor wenigen Wochen stark zurück und fokussierte sich nur auf Teaser. Und das bei einem direkten Nachfolger, der sechs Jahre nach Breath of the Wild auf der gleichen Konsole erscheint - Pandemie-Verzögerungen hin oder her. Da stellt sich die Frage: warum eigentlich? Wenn Publisher knauserig mit Infos zu großen Spielen sind, liegt meistens etwas im Argen. So viel wollen wir vorweggreifen: Wir glauben nicht, dass es bei Tears of the Kingdom Grund zur Sorge gibt.

Nintendos Heimlichtuerei hat einen anderen, wesentlich banaleren Grund. Auf dem Hands-on-Event haben wir erfahren, dass die Entwickler großen Wert darauf legen, dass Fans so viele Überraschungen wie möglich beim Spielen zum Release erleben. Das wird durch das sehr komplizierte und kleinteilige Embargo unterstrichen, das für unsere Spieleindrücke gilt. Daher werden wir auf einige Dinge, die wir erlebt und gesehen haben, entweder gar nicht oder nur grob umschrieben eingehen können. So, jetzt aber los!

Direkt wieder großer Spaß

Wir durften über eine Stunde an den Controller und mit Link Monster verdreschen, Fahrzeuge bauen, Rätsel lösen, sowohl den Himmel als auch den Boden erkunden und die Material-Synthese testen. Dabei standen uns mehr Herzen, Ausdauer und eine größere Batterieladung zur Verfügung, als zu diesem Zeitpunkt im Spiel üblich wäre.

Davon abgesehen handelte es sich aber um das normale, vollumfängliche Abenteuer im frühen Spielstadium. Jetzt ist eine gute Stunde natürlich nur ein Wimpernschlag im Hinblick auf den Umfang des Open-World-Abenteuers. Und trotzdem hat die Zeit genügt, um unsere Vorfreude auf Tears of the Kingdom weiter anzufachen.

Link fliegt auf einem selbst gebauten Flugzeug über dem Himmel. Quelle: Nintendo An vielen Stellen im Spiel kann man sich mit selbst gebauten Fahr- und Flugzeugen behelfen. Dabei sind einem nur wenige Grenzen gesetzt.

Unser Ausflug nach Hyrule fühlte sich einerseits vertraut an, er hielt andererseits aber auch viel Frisches bereit. Seien es die Zeitlupe mit dem Bogen im Flug, die Angriffsmuster von Waffen oder die Menüführung - an vielen Stellen finden sich Veteranen des Vorgängers sofort zurecht. So haben wir uns ganz instinktiv mit den ersten Bokblins angelegt, wie wir es aus Breath of the Wild gewohnt sind. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg, denn unsere Ausrüstung war eindeutig zu schwach für die Gegner.

Zum Glück kommt da die Synthese ins Spiel, mit der wir Waffen, Schilde und Pfeile einfach direkt verbessern. Hier sind besonders die von den besiegten Bokblins fallen gelassenen Hörner hilfreich, die bei Fusion mit Waffen eine saftige Erhöhung der Angriffskraft, aber auch der Haltbarkeit bieten. Wo wir gerade beim Thema sind: Beim Spielen hatten wir den Eindruck, dass mit Synthese verstärkte Waffen seltener kaputtgehen, als wir das vom Waffenverschleiß in Breath of the Wild seinerzeit gewohnt waren.

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