Zelda: Tears of the Kingdom - Auf dieses Feature hatte ich gehofft!
Kolumne
Für unseren Redakteur Viktor zählt Zelda: Breath of the Wild für Nintendo Switch zu den besten Spielen der letzten Dekade, doch natürlich ist es nicht perfekt. Entsprechend hat er ein paar Wünsche für den Nachfolger Zelda: Tears of the Kingdom, der am 12. Mai 2023 erscheint. Einer dieser Wünsche ist ein Rezeptbuch im Spiel und dieses Feature ist in Links neuem Abenteuer zum Glück dabei!
Wie bei den meisten Switch-Besitzern, die sich die aktuelle Nintendo-Konsole 2017 direkt zum Launch geholt haben, stand seinerzeit auch bei mir Zelda: Breath of the Wild auf dem Programm. Ich habe im März und April im Grunde nichts Anderes gespielt, selbst Horizon: Zero Dawn musste sich hinten anstellen, bis ich komplett mit Zelda durch war. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, die Welt zu erkunden, die Schrein-Rätsel zu lösen, die Monster mit kreativen Wegen zu bekämpfen und die (für meinen Geschmack etwas kurz geratene) Story zu erleben. Doch ein paar Sachen gab es trotzdem, die hätten besser sein können. Wie ich in meiner letzten Kolumne schrieb, fand ich die Haltbarkeitsmechanik der Waffen eigentlich okay, wenn auch manchmal etwas lästig. Und ja, die Titanen haben sicher nicht das Flair von großen Dungeons aus früheren Zelda-Teilen, gelungen fand ich sie dennoch. Was mich aber wirklich gestört hat, war das umständliche Kochen. Das ist mir wieder besonders bewusstgeworden, als ich Breath of the Wild letztes Jahr im Master-Modus erneut durchgespielt habe.
Das ist zwar nichts, was mir das Spiel verdorben hat. Doch für ein Feature, das man doch ziemlich häufig nutzt (schließlich benötigt man das Essen zum Überleben!), hätte ich mir mehr Komfort gewünscht. Ich kann dem Spiel verzeihen, dass man die Zutaten immer erst mal aus dem Menü heraus in die Hand nehmen muss, um sie dann in den Kochtopf zu werfen. Das ist irgendwie charmant. Aber warum darf ich in Breath of the Wild nicht nach Rezept kochen? Schließlich hängen in den Ställen sogar Zettel mit Rezepten an den Wänden, die man einfach in einem Abschnitt des Shiekah-Steins hätte speichern können.
So bleibt einem nur übrig, sie entweder zu fotografieren oder aufzuschreiben. Ebenso bei selbst improvisierten Rezepten. Bei mir führte das dazu, dass ich in BotW gar nicht erst bestimmte Gerichte gekocht habe, sondern einfach die besten Zutaten zusammenwarf und Link einen Pilz-, Fleisch- oder Fischspieß nach dem anderen zu futtern gab. Das, oder gekochte Früchte. Mein Link war kein Feinschmecker, der war Pragmatiker. Hauptsache satt und gesund.
Quelle: Nintendo
In Zelda: Tears of the Kingdom werden herausgefundene Kochrezepte endlich gespeiichert und können nachgesehen werden.
Doch offenbar wurden die genervten Laute, die ich gelegentlich beim Kochen von mir gab, von Nintendo gehört. Denn wie ich beim Probespielen von Tears of the Kingdom gesehen habe, gibt es nun endlich das erhoffte Rezeptbuch im Spiel! Als ich eine Mahlzeit zum ersten Mal kochte, wurde das neue Rezept direkt gespeichert. Wenn man dann einen Blick in die Rezeptliste wirft, sieht man nicht nur, welche Zutaten die Mahlzeit erfordert - auch die Menge an wiederherstellenden Herzen wird angezeigt. So lob ich mir das! Endlich sind sie vorbei, die Zeiten des wahllosen Zusammenwürfelns von Zutaten.
Soweit ich das mitbekommen habe, kann man allerdings immer noch nicht mehrere Exemplare der gleichen Mahlzeit in einem Schwung kochen. Nur ein Gericht nach dem anderen. Das war eine weitere Verbesserung, die ich mir gewünscht hatte. Denn anders als in der heimischen Küche habe ich im Spiel am liebsten ordentlich vorgekocht - falls ich in eine verzwickte Situation gerate. Und das kam häufiger vor, zumal die Gegner im Master-Modus einiges mehr draufhaben. Aber gut, ich bin schon froh, dass es zumindest das Rezeptbuch ins Spiel geschafft hat. Man muss auch kleine Erfolge zu schätzen wissen. Welche Neuerungen wünscht ihr euch denn in Zelda: Tears of the Kingdom ? Schreibt es gerne in die Kommentare.
