The Last of Us 2 im Test: Ein Spiel, das unter die Haut geht und ein Meilenstein des Mediums

Test Christian Dörre
The Last of Us 2 im Test: Ein Spiel, das unter die Haut geht und ein Meilenstein des Mediums
Quelle: Sony

Nach einigen Verschiebungen ist es am 19. Juni endlich soweit und mit The Last of Us: Part 2 erscheint der Nachfolger zu einem der beliebtesten Spiele der PS3-Ära. Wir haben uns bereits mit Protagonistin Ellie durch das bedrückende, PS4-exklusive Action-Adventure gekämpft und verraten euch im Test, ob der Titel die gleiche emotionale Wucht aufweist wie sein Vorgänger.

Fast vier Jahre nach der Ankündigung erscheint mit The Last of Us 2 nun endlich die Fortsetzung zu einem der beliebtesten Spiele der PS3-Ära. Doch gab es anfangs nur Zweifel, ob das so konsequent erzählte The Last of Us einen Nachfolger braucht und ob Part 2 die Spieler emotional noch mal überhaupt so mitnehmen kann, gab es in der Zeit kurz vor Release doch größere Stolpersteine für das PS4-exklusive Action-Adventure. Zunächst wurden Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Entwickler Naughty Dog während der Crunch-Phase veröffentlicht, dann musste der Titel aufgrund der Coronavirus-Pandemie erneut verschoben werden und schließlich leakte ein Hacker Story-Details. Lesetipp: Zehn Tipps zum Spieleinstieg ins Endzeit-Abenteuer.

Diese Details passten einigen Leuten nicht in den Kram und sie äußerten lautstark, Naughty Dog habe ihnen das Spiel ruiniert (ganz bestimmt nicht der eigene Wille, sich vor Release Spoiler anzuschauen). Da einige Zündler eh schon Stimmung gegen das Entwicklerstudio machten, weil ihnen dieses zu politisch korrekt sei, entwickelte sich ein Shitstorm um das wohl trotzdem meist erwartete Spiel des Jahres neben Cyberpunk 2077. Über den harten Crunch, der ein allgemeines Problem der Spieleindustrie ist, muss man sicher diskutieren, doch ansonsten war das alles letztendlich viel unnötiges Getöse. The Last of Us: Part 2 (jetzt kaufen ) macht es nicht allen recht, ist aber auch genau deshalb ein großartiges Spiel geworden, das noch lange nachhallen wird.

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Zurück ins Elend

Anfangs lernt man Joels und Ellies neues Leben in Jackson kennen. Quelle: Sony Anfangs lernt man Joels und Ellies neues Leben in Jackson kennen. Part 2 spielt etwa vier Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils und lässt uns die Kontrolle über die mittlerweile 19-jährige Ellie übernehmen. Die postapokalyptische Spielwelt ist natürlich immer noch gefährlich, schließlich hatte der mutierte Cordyceps-Pilz vor über 20 Jahren mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in blutrünstige Kannibalenmonster verwandelt und überall streifen Plünderer und andere Banden umher. Dennoch sind Ellie und Joel etwas zur Ruhe gekommen.

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Zusammen mit Tommy und Maria haben sie sich in Jackson, Wyoming niedergelassen, wo sie zusammen mit vielen weiteren Überlebenden eine funktionierende Gesellschaft aufgebaut haben. Eine Mauer und regelmäßige Patrouillen sorgen für Sicherheit, in der Stadt gibt es Strom, Erwachsene gehen verschiedenen Berufen nach, Kinder gehen zur Schule und liefern sich ausgedehnte Schneeballschlachten. Jackson ist ein wahre Idylle inmitten des Chaos, in der Ellie und Joel akzeptierte Mitglieder der Gesellschaft sind. Ellie kommt sogar der etwa gleichaltrigen Dina etwas näher, die gerade erst mit ihrem Freund Schluss gemacht hat und nun entdeckt, dass zwischen Ellie und ihr nicht nur Freundschaft ist.

Wer den ersten Teil gespielt und somit die Odyssee von Joel und Ellie miterlebt hat, freut sich über das neue Leben der liebgewonnenen Figuren und Naughty Dog versteht es mal wieder hervorragend, ein neues Szenario aufzubauen und dank der oft nebensächlichen Informationen in den toll geschriebenen Dialogen lebendig zu machen. Natürlich bleibt aber nicht alles friedlich, denn nach einem schwerwiegenden Vorfall wird Ellie aus ihrer heilen Welt gerissen und schwört erbitterte Rache. Sie bewaffnet sich, verlässt Wyoming und kehrt zurück in die trostlose Außenwelt auf einer selbst auferlegten Mission, die sie nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Menschlichkeit kosten könnte.

Ellie begibt sich auf eine Reise, die die Spieler zutiefst erschüttern wird. Quelle: Sony Ellie begibt sich auf eine Reise, die die Spieler zutiefst erschüttern wird. Typisch für Naughty Dog und Autor Neil Druckmann ist die Prämisse der Story relativ simpel, sie wird aber von herausragend geschriebenen Charakteren getragen. Im weiteren Spielverlauf wird die Geschichte jedoch immer bedeutungsvoller und nimmt einige Wendungen auf dem Weg zu einem emotional auszehrenden Finale. Die Story wird viele Spieler überraschen und schockieren. Einige vielleicht sogar abschrecken, denn Naughty Dog traut und mutet den Spielern viel zu. Die Entwickler spielen clever mit den Erwartungen der Fans und fordern sogar deren Vertrauen, belohnen dann aber auch mit einer intelligenten Geschichte, die mit Konventionen bricht und die sich die besonderen Eigenheiten des Mediums zu Nutze macht.

Die Story und die damit einhergehende emotionale Achterbahnfahrt ist so nur als Videospiel möglich, da man sie eben selbst erlebt. Kein Leak der Welt kann vermitteln, was The Last of Us: Part 2 aussagt, darstellt und einen durchleben lässt. Naughty Dog beweisen mal wieder, dass sie Immersion besser verstehen als die meisten anderen Studios. The Last of Us: Part 2 streut zwar immer wieder kleine leichtherzige Momente ein, ist ansonsten aber durchgehend bedrückend und konfrontiert einen immer wieder mit Szenen, die eine solche emotionale Wucht haben und so eine Schwere verströmen, dass man das Gefühl hat, den Controller kaum noch in der Hand halten zu können.

Der Titel ist noch weniger als der Vorgänger ein lockeres Action-Adventure für Zwischendurch. Der 18er-USK-Stempel bezieht sich hier nicht nur auf die ebenfalls vorhandene extreme Gewaltdarstellung. Zudem empfehlen wir unbedingt, den ersten Teil gespielt zu haben. Zwar gibt es anfangs eine kurze Rückblende auf Geschehnisse aus dem Vorgänger, doch Part 2 richtet sich klar an Kenner des Erstlings.
TLOU2 ist zutiefst bedrückend und dürfte mit seiner emotionalen Wucht den einen oder anderen Spieler umhauen. Quelle: Sony TLOU2 ist zutiefst bedrückend und dürfte mit seiner emotionalen Wucht den einen oder anderen Spieler umhauen.

Grauen und Schönheit

Ellie verfolgt eine Gruppe von Menschen bis nach Seattle, Washington, wo der größte Teil des Spiels stattfindet. Da man im Vorgänger quer durch Amerika wanderte und so viele verschiedene Gebiete zu Gesicht bekam, mag das vielleicht nicht sonderlich abwechslungsreich wirken, doch Seattle hat einige Überraschungen parat. Aufgrund der Lage der Stadt läuft man nicht nur über die Straßen der längst vergangenen Zivilisation, sondern auch durch nun wild wuchernde Parks oder Waldgebiete.

Da die Natur langsam Beton, Teer und Stahl der untergegangenen Gesellschaft zurückerobert, ist die zerstörte Stadt gleichermaßen trostlos, verfallen und grau, aber auch wunderbar grün. Ständig gerät man an Orte, deren Zusammenspiel von zerstörter Vergangenheit und der blühenden Natur einfach nur beeindruckend ist. Die Spielwelt ist so detailliert, so organisch, dass man noch mehr in das Spiel hineingezogen wird als ohnehin schon durch Story und Charaktere. Dass der Titel hauptsächlich in dieser einen Stadt spielt, lässt die Geschichte auch noch intimer, noch persönlicher werden.

Sowohl die militärisch angehauchten Wolves als auch der Kult der Scars streiten um die Vorherrschaft von Seattle. Ellie trifft auf beide Fraktionen. Quelle: Sony Sowohl die militärisch angehauchten Wolves als auch der Kult der Scars streiten um die Vorherrschaft von Seattle. Ellie trifft auf beide Fraktionen. Zudem ist Seattle durchaus lebendig, denn in den Ruinen der Stadt sind nicht nur allerhand Infizierte unterwegs, es tobt auch ein Krieg zwischen zwei Fraktionen. Die militärisch angehauchte Washington Liberation Front, WLF oder auch Wolves genannt, kämpft gegen die bewaffnete Sekte der Seraphiten, deren Mitglieder auch Scars genannt werden, weil sie sich in jungen Jahren selbst das Gesicht vernarben. Wir verraten wohl nicht zu viel, wenn wir sagen, dass Ellie es im Verlaufe des Abenteuers sowohl mit den Infizierten als auch mit beiden Gruppierungen zu tun bekommt.

Steht sie zwischen den Fronten des tobenden Krieges, ist das erwartungsgemäß knallhart. Die Kämpfe sind aber nicht nur wegen der Action und der vorherrschenden Brutalität so mitreißend, sondern vor allem auch, weil man von vielen Einzelschicksalen erfährt. Wie im ersten Teil spielt die Erkundung der einzelnen Gebiete eine große Rolle und in den Häusern, die man durchstöbert, findet man immer wieder Notizen, schriftliche Anweisungen oder gar Abschiedsbriefe, in denen man ganz persönliche Kriegsgeschichten liest. Wir erwähnten ja bereits, dass The Last of Us: Part 2 sehr bedrückend ist.

Crafter und Sammler

Aber man findet natürlich nicht nur ein paar Zettel mit Informationen, sondern auch jede Menge brauchbare Gegenstände und Materialien, denn genau wie im Vorgänger gibt es ein simples Crafting-System. Ellie sammelt Lumpen, Alkohol, Behälter oder auch Scheren, um aus diesen Materialien verschiedene nützliche Gegenstände herzustellen. Gegenstände wie Molotow-Cocktails, Verstärkungen der Nahkampfwaffe, Schalldämpfer oder auch einfach Medi-Kits benötigen zur Herstellung mehrere dieser Materialien.

Um die Objekte anzufertigen, öffnet man mit einem Druck auf das Touchpad Ellies Rucksack. Anschließend wählt man das gewünschte Objekt aus und sofern genügend Materialien eingesammelt wurden, hält man X gedrückt und schon kann man sich wieder verarzten, Pistolenschüsse dämpfen oder sich anderweitig verstärken. Das Crafting braucht aber natürlich etwas Zeit. Wer sich mitten in einem Gefecht hinhockt, um Sprengfallen oder Rohrbomben herzustellen, wird vermutlich schnell den Gang über den Jordan antreten. Man sollte sich in ruhigen Momenten also vorbereiten, denn jederzeit kann man von einem der vielen Schrecken in der Welt von The Last of Us überrascht werden.

Neben den bereits erwähnten Materialien findet man aber auch Schrauben und Schrott, aus denen sich an Werkbänken Verbesserungen für Waffen herstellen lassen. So erhöht man beispielsweise die Stabilität der Pumpgun oder die Feuerrate der halbautomatischen Pistole oder bringt ein Zielfernrohr am Jagdgewehr an. Doch auch Ellie selbst darf sich verbessern. Obwohl die Opioidkrise der USA zu der Zeit, in der in The Last of Us die zivilisierte Welt unterging, nur schwelte, findet man überall Pillen, welche die Fähigkeiten der Protagonistin verstärken. So darf man beispielsweise die Schnelligkeit beim Crafting aufwerten oder auch die Bewegungsgeschwindigkeit beim Kriechen verbessern oder den Radius des Lauschmodus ausweiten.

Der Titel ist zwar linear, doch die Gebiete sind weitläufiger. Teilweise muss man sich kletternd und springend einen Weg durch die Ruinen bahnen. Quelle: Sony Der Titel ist zwar linear, doch die Gebiete sind weitläufiger. Teilweise muss man sich kletternd und springend einen Weg durch die Ruinen bahnen. Richtig gehört, genau wie in Teil 1 kann man in diesen Modus schalten, wodurch man Gegnerbewegung auch durch Wände ausmacht. Wer die Augen offen hält, findet im Spielverlauf bestimmte Bücher, mit denen sogar weitere kleine Skill-Trees freigeschaltet werden. Ohnehin sollte man die Umgebung ausgiebig erkunden. Ja, auch The Last of Us: Part 2 ist an sich ziemlich linear und nur an wenigen Stellen löst man Umgebungsrätsel oder such gar den richtigen Weg. Wer strikt dem Pfad zum nächsten Story-Event folgt, bekommt jedoch viele Dinge nicht mit.

So fanden wir abseits des Weges mit Munition vollgestopfte Safes oder auch interessante Objekte, die uns mehr zu den Hintergründen des zerstörten Seattle verrieten. Wir erkundeten viel und brauchten etwa 30 Stunden bis zum Abspann, von denen wir keine Minute missen möchten. Wer nur der Story folgt und vielleicht sogar noch einen niedrigen der insgesamt fünf und in verschiedenen Aspekten frei benutzerdefinierbaren Schwierigkeitsgrade auswählt, kann bestimmt fünf Stunden Spielzeit abziehen.

In manchen Abschnitten muss man sogar auf ein Boot zurückgreifen, um sich durch das teilweise überschwemmte Seattle zu bewegen. Quelle: Sony In manchen Abschnitten muss man sogar auf ein Boot zurückgreifen, um sich durch das teilweise überschwemmte Seattle zu bewegen. Das liegt auch daran, dass die Gebiete oftmals recht weitläufig sind. So können wir meistens auch noch umliegende Gebäude durchsuchen und deren Geheimnisse entdecken. Sehr oft sieht man schon, dass die Häuser voll mit infizierten sind, sodass man abwägen muss, ob es sich lohnt dort nach Materialien zu suchen. Schließlich könnte es sein, dass man auffliegt und viel zu viel von der knappen Munition verballern muss.

Zudem ist nicht immer gleich ersichtlich, wie man unentdeckt in ein Gebäude gelangt. Muss man wirklich die Fensterscheibe einwerfen oder gibt es vielleicht irgendwo noch einen verborgenen Eingang? Teilweise muss man sogar klettern, über Abgründe springen oder sich mit einem Seil zur anderen Seite schwingen. Diese im Vergleich zum Vorgänger neuen Bewegungsmöglichkeiten werten die Erforschung der Umgebung merklich auf. Relativ zu Beginn des Spiels gibt es sogar einen kleinen Open-World-Abschnitt, in dem wir einen ganzen Bereich von Seattle frei erkunden dürfen. Man darf hier natürlich keine Map wie bei einem GTA erwarten, aber der Abschnitt vermittelt gekonnt das Gefühl, sich durch eine große, weite statt einer eng abgesteckten Welt zu bewegen.
Schon der Vorgänger besaß einige Survival-Horror-Elemente, diesmal wird es aber noch gruseliger. Quelle: Sony Schon der Vorgänger besaß einige Survival-Horror-Elemente, diesmal wird es aber noch gruseliger.

Mehr als nur ein Hauch von Horror

Bereits der Vorgänger bot einige Survival-Horror-Elemente, doch diese wurden in Part 2 sogar noch weiter ausgebaut. Die Infizierten sind nicht der Fokus der zutiefst menschlichen Geschichte, sie sind im Grunde genommen nicht mal die größte Bedrohung in Ellies Welt, doch sie tragen enorm zum Gefühl der immerwährenden Bedrohung bei. Trifft man bei der Erkundung der Spielwelt auf ein paar Runner, ist das ein gutes Mittel, um den Puls direkt wieder in die Höhe zu treiben.

Vor allem die Clicker sind weiterhin wunderbar furchterregend. Klar, ihre Köpfe sind so weit mutiert, dass sie blind sind. Wir sind also relativ sicher, wenn wir uns leise anschleichen und sie anschließend mit einem Messer erledigen. Allerdings besteht auch immer die Gefahr, dass man von einem Runner überrascht wird, der mit seinem Gekreische quasi Alarm schlägt, oder dass man sich zu schnell oder gar über einen Untergrund bewegt, der Krach macht. Zudem lassen einem die Geräusche und die ruckartigen Bewegungen der Viecher immer noch das Blut in den Adern gefrieren.

Bei den Infizierten bekommt man viele alte, aber auch ein paar neue 'Gesichter' zu sehen. Quelle: Sony Bei den Infizierten bekommt man viele alte, aber auch ein paar neue "Gesichter" zu sehen. Neben Runnern und Clickern trifft man zudem noch auf die ebenfalls aus dem Vorgänger bereits bekannten Stalker und Bloater. Doch das ist natürlich nicht alles. Naughty Dog haben sich noch ein paar weitere Infizierte einfallen lassen, die nicht nur verdammt gefährlich (und ekelerregend hässlich) sind, sondern einem auch echt das Fürchten lehren. Im Spielverlauf gibt es wohl dosiert einige geskriptete Abschnitte, die gruseliger sind als viele Vollblut-Horrorspiele.

Nicht nur an einer Stelle fühlten wir uns an Resident Evil erinnert. Auch The Last of Us: Part 2 setzt ab und an auf Jumpscares, die einen plötzlich hochschrecken lassen. Meistens aber wird die Spannung toll aufgebaut, bis sie schließlich in großem Schrecken gipfelt. Manche Momente sind so nervenzerfetzend, dass jeder Schritt vorwärts Überwindung kostet. Zudem ist Munition auch rar, sodass man immer die Angst im Hinterkopf hat, dass die Waffe plötzlich nur "Klick" macht, wenn plötzlich ein Infizierter auf einen zustürmt.

Naughty Dog zeigen hier wieder mal, dass sie sich auf hervorragende Inszenierung verstehen. Lediglich ein Abschnitt etwa im letzten Spieldrittel ist unserer Meinung nach ein bisschen zu lang geraten. Das ist aber Jammern auf verdammt hohem Niveau. Mehr möchten wir allerdings auch nicht verraten, ihr sollt euch schließlich genauso gruseln wie wir es getan haben.

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  2. Seite 2 The Last of Us: Part 2 im Test - Gefechte, Gewalt und Technik
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