Der Actioner basiert zwar auf einem Film von 1969, hat mit diesem aber nur noch wenig gemein
Für das Remake schlüpfte Mark Wahlberg ("Planet der Affen") in die Rolle des Helden Charlie Croker, der in "Charlie staubt Millionen ab" von Michael Caine gespielt wurde. Gemeinsam mit seinem Mentor John (Donald Sutherland) zieht Charlie in Venedig den Supercoup durch und erbeutet Gold im Wert von 37 Mio. Dollar. Doch Handlanger Steve (Edward Norton) erweist sich als Verräter.
Ein Jahr später gelingt es Charlie, seinen ehemaligen Komplizen aufzuspüren. Er trommelt seine Leute zusammen und versichert sich der Hilfe von Johns Tochter Stella (Charlize Theron). Bis zum erfolgreichen Ausgang der Mission müssen die Meisterdiebe jedoch einige unvorhergesehenen Hindernisse aus dem Weg räumen.
Und natürlich mündet der Heist in die aus dem Original entliehene Verfolgungsjagd mit drei Minis. Diese von vielen als allzu exzessives Product Placement angesehene Zurschaustellung der kleinen Flitzer findet diesmal allerdings nicht in Turin, sondern in Los Angeles statt.
Seinen Einstieg ins Filmgeschäft gab Regisseur F. Gary Gray 1995 mit der Komödie "Friday". Drei Jahre später folgte "Verhandlungssache", 2003 lieferte er gleich zwei Filme: "Extreme Rage" mit Action-Star Vin Diesel und "The Italian Job". Während ersterer floppte, landete Gray mit der Darstellung des größten Staus in der Geschichte von Los Angeles einen Sommerhit.
Seit Anfang Mai wird der Film auf einer Verleih-DVD angeboten. Beim Sound und beim Bild weiß die Scheibe zu punkten. Als Boni findet sich neben einigen Trailern auch ein Making of. Ab August erscheint bei Concorde die Verkaufsversion mit mehr Extras, die sich nach jenen der US-DVD richten (Test in DVD VISION 10/03). Zeitgleich soll eine "The Italian Job"-Collection erscheinen, bei der das Original von 1969 und das Remake im Doppelpack erhältlich sind. MS
