In dem spannenden Horrorschocker des britischen "Dog Soldiers"-Regisseurs Neil Marshall endet der sportliche Ausflug sechs junger Frauen in einer Monsterhatz durch ein klaustrophobisches Höhlensystem
Um die Angelegenheit etwas aufregender zu gestalten, plant Juno heimlich eine Route jenseits der bekannten Wege. Der Trip führt die Gruppe durch einen unerforschten Abschnitt einer riesigen Höhle. Doch Junos Idee hat für die Gruppe fatale Folgen. Als eine schmale Felspassage hinter Sarah einstürzt, sind die Frauen plötzlich gezwungen, einen neuen Ausgang aus dem verzweigten System zu finden.
Dann passiert auch noch ein Unfall: Holly stürzt in einen tiefen Abgrund und bricht sich ein Bein. Als sich die anderen zu ihr abseilen, entdeckt Sarah in der Dunkelheit eine unheimliche Gestalt. Offenbar sind sie nicht allein.
Was dann folgt, kommt einem Albtraum gleich. Die verletzte Holly wird von den Kreaturen angegriffen, ihre Freundinnen verlieren sich aus den Augen, als sie in Panik in die Dunkelheit des Höhlensystems flüchten. Ausgerechnet die labile Sarah erweist sich auf dem Weg in die Freiheit als Überlebenskünstlerin. Sie nimmt den Kampf gegen die unheimlichen Höhlenbewohner auf ...
Pappmaschee-Welten
Die gelungenen Kulissen des Horrorstreifens sind dem Produktionsdesigner Simon Bowles zu verdanken. Bei einem Budget von nur 3,5 Mio. Pfund galt es, jeden Penny möglichst effizient zu investieren. Das ist den Verantwortlichen auch bestens geglückt. Zu keiner Zeit hat man den Eindruck, die Kulissen des Films würden billig oder etwa nach Studio aussehen.
Im auf der zweiten Disc des Doppel-Sets zu findenden Making of darf der interessierte Zuschauer den Designern und Technikern bei ihrer anspruchsvollen Arbeit über die Schulter blicken. Die aus Polystyrol hergestellten Kulissen kamen aus Kostengründen gleich mehrfach zum Einsatz, was man mit unterschiedlichen Beleuchtungen geschickt kaschierte.
