The Cycle: Frontier im Test - Seite 2
Test
Ist The Cycle: Frontier einfach Tarkov im Weltall? Der neue Shooter von Yager im Test!
Am wichtigsten ist die Routenplanung. Anfangs machen wir uns mit der Karte vertraut, mit der Zeit finden wir alternative Routen, die uns mehr Deckung bieten als die großen offenen Flächen, über die fast alle Spieler laufen. Außerdem lernen wir wichtige Lektionen: Wenn wir etwa auf dem Weg einen anderen Spieler sehen, eröffnen wir nicht sofort das Feuer. Stattdessen warten wir ab und sondieren die Lage. Ist er allein? Wie ist er bewaffnet? Kommt er von dieser Position aus schnell in Deckung? Haben wir unsere Missionen erledigt und die Rucksäcke gefüllt, kommt die Zeit zum Extrahieren! Wir klettern auf die höchste Stelle in der Nähe und schauen uns mit dem Fernglas um. Was wir auf die harte Tour lernen mussten: Wenn das Schiff auf uns landet, sterben wir sofort, auch, wenn die Laderampe sich auf uns absenkt. Dieses Wissen nutzen wir aber zu unserem Vorteil, wenn es sich etwa ein besonders böses Monster auf der Landeplattform gemütlich gemacht hat.
Où est Jeff?
Auf Fortuna III erwarten uns neben anderen Spielern Alien-Monster, die nicht mit sich spaßen lassen. Schreiter und Rassler sind die Kreaturen, die wir am häufigsten treffen.
In diesem Artikel
Sie besiedeln jeden Ort der Karte. Schreiter sind relativ schwach, ein aufgeladener Angriff mit dem Messer oder einige Kugeln reichen aus, um sie auszuschalten. Die Gefahr liegt jedoch in ihrer Zahl und der Tatsache, dass sie Spieler gerne umzingeln.
Quelle: PC Games
In den tiefsten Tiefen des Crescent Falls Dschungel haben wir eine gute Menge Beute gemacht, als wir dann aus dem Fenster sahen, wartete bereits eine stärkere Version des Marodeurs auf uns.
Rassler sind schon etwas stärker. Während Schreiter nur beißen, spucken Rassler über große Reichweiten hinweg einen Strahl aus Säure. Zecken sind Gegner, die sich nur in Gebieten mit Gewässern aufhalten. Bei ihnen handelt es sich um den klassischen Archetyp des explodierenden Gegners, den heutzutage wohl absolut jedes Spiel braucht. Marodeure, von der Community auch "Jeff" genannt, gehören zu den gefährlichsten Monstern auf Fortuna III. Sie zu töten lohnt sich aber, sie können Materialien fallen lassen, aus denen wir bessere Rüstung herstellen. Und nicht nur das, es besteht eine geringe Chance, dass ihr ihren Kopf als Item erhaltet. Marodeurköpfe sind viel Geld wert! Die größten und härtesten Gegner in The Cycle: Frontier sind die Crusher. Neben Herstellungsmaterialien lassen auch sie mit etwas Glück den Kopf fallen, diese sind eines der wertvollsten Items im Spiel.
Die Monsterauswahl ist insgesamt zwar solide und die Kämpfe machen grundsätzlich Spaß, auf die Dauer gibt es aber zu wenig Variation bei den Viechern, sodass zu früh Langeweile einsetzt.
Keines dieser Monster ist so gefährlich wie andere Spieler. Anders als Monster versuchen Spieler, uns durch Hinterhalte zu erledigen, sie agieren intelligent und tun alles, um an die Beute in unserem Rucksack zu kommen. Besonders gefährlich sind Gruppen, bestehend aus drei Spielern. Solo eine solche Gruppe auszuschalten, stellt wahrscheinlich die größte Herausforderung im Spiel dar.
Die Zukunft von The Cycle: Frontier
The Cycle: Frontier hatte viele, teilweise nervige Bugs in der Beta. Wenn man etwa den Heilungsprozess abbrach, passierte es mitunter, dass der Heilungs-Sound erst bei der Extrahierung stoppte. Stellenweise trat dieser Bug mehrmals gleichzeitig auf, was nicht gerade angenehm für die Ohren war. Wie zahlreiche Fehler wurde auch dieser Bug zum Glück schnell behoben.
