The Alters: Das neue Spiel der Frostpunk-Macher beantwortet die wichtigste Frage eures Lebens

Special Carlo Siebenhüner
The Alters: Das neue Spiel der Frostpunk-Macher beantwortet die wichtigste Frage eures Lebens
Quelle: 11 Bit Studios

Im neuesten Projekt der Frostpunk-Macher 11Bit Studios müsst ihr mit Basisbau und Crafting ums Überleben kämpfen. Nebenbei beantwortet ihr dabei eine der wichtigsten Fragen der Menschheit: Was wäre, wenn?

Was wäre, wenn ich damals nicht ausgezogen, sondern bei meinen Eltern geblieben wäre? Was wäre, wenn ich statt Call of Duty lieber Battlefield gespielt hätte? Was wäre, wenn ich heute Morgen die weißen statt der schwarzen Socken angezogen hätte?

Die Frage, wie das eigene Leben wohl weiter verlaufen wäre, wenn man sich an bestimmten Schlüsselstellen anders entschieden hätte, treibt viele Menschen immer wieder um. Wäre man heute besser dran? Wäre vielleicht alles den Bach runtergegangen? Die Frostpunk-Macher der 11Bit-Studios wollen sich dieser Frage widmen und daraus mit The Alters (jetzt kaufen 39,99 € / 29,74 € ) einen spannenden Mix aus Basisbau, Survival und einer Menge Gefühlsmanagement zimmern. Wir durften vor Ort in Warschau schon mal Probe spielen und waren überrascht. Hier kommt eines der spannendsten Spiele des Jahres auf uns zu.

Ich hasse Montage ...

Jan Dolski hat einen schlechten Tag. Eigentlich hat er sich für ein Weltraum-Forschungsprojekt gemeldet. Der Auftrag war klar und einfach: Im Universum ein mysteriöses Element namens Rapidium suchen, so viel davon mitnehmen, wie man tragen kann, und wieder abhauen. Als er jedoch zu sich kommt, ist er allein in einer notgelandeten Rettungskapsel des Raumschiffs.

Als er die ersten Schritte auf dem lebensfeindlichen Planeten macht, muss er feststellen, dass der Captain und die Crew kein Glück hatten und sie alle tot sind. Einzig die Basis in Form eines überdimensionierten Rads hat es halbwegs intakt überstanden. Die muss Jan auch schnellstmöglich erreichen, denn zu allem Überfluss ist die Sonne auf dem Planeten tödlich.

Jan läuft im Sonnenuntergang auf seine runde Basis zu Quelle: 11 Bit Studios Man darf in The Alters also nur nachts raus und nach einer bestimmten Anzahl Tage kommt sogar noch eine alles vernichtende Strahlenwelle. Jan muss also im wahrsten Sinne des Wortes alle Räder in Bewegung setzen und von dort wegkommen.

Nachdem er einen Tag darüber geschlafen hat, machen wir uns mit ihm also an die Arbeit. Für das Überleben müssen in bester Survival-Manier Rohstoffe gesucht werden. Es gibt Biomasse, aus der einfache Nahrungsmittel produziert werden, und Bodenschätze für die Herstellung von Werkzeugen, Geräten und neuen Modulen für die Basis. Die ist im Inneren des großen Rads aufgehängt und lässt sich erweitern. Durch die Kreisform ist man gezwungen, platzsparend zu planen.

Die Basis im Überblick in The Alters Quelle: 11 Bit Studios Sehr schnell wird allerdings klar, welche Ressource in The Alters am wichtigsten ist. Arbeiten an der Werkbank, in der Küche oder draußen an den Extraktoren müssen alle von Hand bedient werden und verbrauchen dann Zeit. Zeit, die Jan nicht hat, schließlich kommt in wenigen Tagen die Todeswelle. Obendrauf packt The Alters noch eine Energieleiste, ähnlich wie in Stardew Valley. Überstrapazieren wir die Leiste, arbeitet Jan langsamer. Lassen wir ihn nicht genug schlafen, ist sie am nächsten Tag kleiner.

Ein ganzes Leben

Doch selbst mit genug Energie prasselt schlicht zu viel Arbeit auf Jan ein und er braucht Hilfe. Die kommt in Form des Rapidiums. Das mysteriöse Element, für das wir die Reise überhaupt erst angetreten haben, kommt auf dem Planeten nämlich in großen Mengen vor und gibt uns Zugriff auf alternative Zeitstränge.

Bildergalerie

Im Quantencomputer der Basis ist Jans komplettes Leben mit all seinen Höhen und Tiefen abgespeichert. Er hatte einen cholerischen Vater, ist zur Uni gegangen, die Liebe hat ihn gefunden und wieder verlassen. Die Entwickler der 11Bit-Studios erklären uns im Interview, dass sie Jans Leben so nahbar wie möglich machen wollten.

Dafür haben sie alle Mitarbeiter des Studios nach den einschneidendsten Entscheidungen in ihrem Leben gefragt. Jan ist also im Grunde das zusammengefasste Leben der Entwickler. Mit dem Rapidium können wir nun an bestimmten Schlüsselstellen in Jans Leben abzweigen und schauen, wie sich sein Leben damit entwickelt hat. Was wäre, wenn?

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