Tastaturen: Auswahl-Tipps und Marktübersicht
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Eine gute Tastatur kann die Arbeit deutlich angenehmer machen, aber auch in Sachen Gaming kann eine gute Tastatur für besseres Gefühl und je nach Spieler-Niveau auch eine etwas schnellere Umsetzung der Befehle sorgen. Wir geben euch Tipps rund um Themen wie mechanische Tastauren und Makros, zudem bieten wir auch eine Marktübersicht zu mechanischen Tastauren.
Eine Tastatur ist für jeden PC nötig. Gut, in der Theorie könnte man einen PC auch nur per Maus oder Sprache steuern, was für manch einen körperlich eingeschränkten Nutzer auch ein Segen sein kann. So gut wie niemand will aber am PC ernsthaft freiwillig darauf verzichten, per Tastatur beispielsweise beim Internet-Surfen Begriffe einzugeben, Nachrichten und Emails zu schreiben, eine Textverarbeitung zu nutzen oder per Tastatur (und Maus) zu spielen.
In diesem Artikel
Viele moderne Games lassen sich zwar gut per Gamepad spielen, einige sogar besser als per Maus und Tastatur. Einigen Spielen tut eine Tastatur aber gut, beispielsweise Games, bei denen man viele Befehle zur Verfügung hat, für die eine normale Anzahl an Gamepad- oder Mausbuttons nicht ausreichen würde. Einige Spielertastaturen haben auch programmierbare Tasten, um ganze Befehlsketten zu speichern. Hinzu kommen oftmals Beleuchtungsoptionen für diejenigen, die sich an so etwas erfreuen. Doch zuerst erklären wir, was Rubberdome Tastaturen sind und warum sie weniger kosten als mechanische Tastaturen. Zu den mechanischen Varianten, die sich gerade in Sachen Gaming immer größerer Beliebtheit erfreuen, kommen wir auf Seite 2, zudem gehen wir später noch auf programmierbare Tasten und Makros ein. Abschließend findet ihr noch 40 Tastaturen in einer aktuellen Marktübersicht, die euch möglicherweise auch beim Einlösen möglicher Weihnachtsgutscheine hilft.
Rubberdome-Tastaturen
Durch das Rubberdome-Prinzip wurden Tastaturen vor vielen Jahren deutlich günstiger und verdrängten die mechanischen Modelle fast komplett vom Markt.
Quelle: Sharkoon
Sharkoon Skiller SGK4: Durch Rubberdome-Technik ist sie trotz RGB-Beleuchtung ab 30 Euro zu haben.
Denn wo es früher mechanische Konstruktionen für jede einzelne Taste gab, setzt man bei Rubberdome-Tastaturen eine Art Matte aus Gummi ein, die zwischen die Platine der Tastatur und die Tasten eingelegt wird. Dies ist deutlich weniger aufwendig und somit natürlich sehr günstig in der Produktion im Vergleich zum klassischen Taster-Prinzip. Die Matte stellt quasi eine Zwischenebene zwischen den Tasten und der Platine dar und hat viele kleine Kuppeln (Dome = Kuppel), und zwar unter jeder Taste eine eigene Kuppel, bei der Leertaste teilweise auch mehrere Kuppeln. Drückt man die Taste herunter, dann bewegt sich die Kuppel mit nach unten, löst beim Berühren der Platine den Tastenbefehl aus und richtet sich wieder auf, sobald der Nutzer die Taste loslässt, so dass die Taste wieder in ihre Ausgangsposition kommt. Ein Vorteil dabei ist, dass man sich die vergleichsweise sehr teure Mechanik für jede einzelne Taste spart. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Tastaturen mit einer dünnen Matte sehr flach gestalten kann. Der Nachteil kann sein, dass das Gummimaterial im Laufe der Zeit ausleiert. Vor allem bei Tasten, die man häufiger nutzt, kann dies dazu führen, dass die Taste schwergängiger zu sein scheint als andere Tasten. Im schlimmsten Falle richtet sich die Kuppel nicht mehr richtig auf, so dass die Taste als "gedrückt" hängen bleibt. Bei Rubberdome-Tastaturen gibt es freilich auch Qualitätsunterschiede - es gibt viele Modelle, bei denen der mögliche Nachteil des Ausleierns im Laufe der Nutzungsdauer gar nicht zum Vorschein kommt. Trotzdem gibt es viele Nutzer, die eine mechanische Tastatur bevorzugen - das Funktionsprinzip sowie alles Wichtige rund um die verschiedenen Taster-Arten erklären wir auf der nächsten Seite.
