Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 3: Meilensteine, Audiothek, Unlockables, Smash-Modus, Einstellungsmöglichkeiten, Fazit, Meinungen, Extrakästen und mehr
Test
Review zu Super Smash Bros. Ultimate: Mit Nintendos Prügel-Sause erscheint das mit weitem Abstand am heißesten herbeigesehnte Switch-Spiel des Jahres und schickt mehr Nintendo-Recken in die Schlacht als jemals zuvor. Das ultimative Paket oder eine ultimative Enttäuschung? In unserem großen Test inklusive Testvideo klären wir darüber auf, wie gut das Gekloppe geworden ist!
Musikalischer Sammelwahn
Quelle: PC Games
Theoretisch kann man seine Geister jederzeit frei wählen. Praktisch verließen wir uns aber meistens auf die Auto-Auswahl, die das Spiel für uns vornimmt.
In diesem Artikel
- Seite 1 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 1: Kampfsystem, Balancing, Kämpfer, Stages, Einzelspieler, Bosse und mehr
- Seite 2 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 2: Geisterkämpfe, Klassischer Modus, fehlende Modi, Trophäen, All-Star-Modus und mehr
- Seite 3 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 3: Meilensteine, Audiothek, Unlockables, Smash-Modus, Einstellungsmöglichkeiten, Fazit, Meinungen, Extrakästen und mehr
- Seite 4 Bildergalerie
Auch ein doppelt so langer Test würde nicht reichen, um sämtliche Inhalte und Features des Spiels aufzuzählen. Man sieht schon: Trotz gestrichener Inhalte ist Ultimate ein Umfangmonster! Bevor wir uns dem Multiplayermodus zuwenden, wollen wir auf jeden Fall noch die Truhe erwähnen. Unter diesem Menüpunkt können wir uns unter anderem die (wenigen) Zwischensequenzen aus der Kampagne angucken, abgespeicherte Kämpfe als Videos ansehen und diverse Statistiken einsehen. Wichtiger sind aber die Meilensteine, die wir freischalten, wenn wir bestimmte Leistungen im Spiel erbringen. Das kennt man schon seit Brawl so, es erinnert an die Archievement-Systeme auf PS4 und Xbox One und ist eine schöne zusätzliche Spielmotivation in einem Titel, der vor Beschäftigungsmöglichkeiten nur so strotzt.
Der wichtigste Part in der Truhe ist aber definitiv die Audiothek, in der unzählige Stunden Musik aus den verschiedensten Spielen versammelt sind. Wer will, kann die Switch im Mobilbetrieb sogar in den Standby-Modus versetzen und sie als Music Player benutzen! Was generell im Spiel und hier speziell an (Nintendo-)Nostalgie verpackt ist, ist absolut beeindruckend, und die Tatsache, dass man neue Lieder wie Geister auf unterschiedlichsten Wegen freischalten kann, motiviert zusätzlich.
Quelle: PC Games
Es gibt kaum was Befriedigendes, als diesen Bildschirm aufploppen zu sehen, der einem verrät, dass man nun die Chance bekommt, einen neuen Kämpfer freizuschalten.
Apropos freischalten: Auch was die Kämpfer angeht, muss man sich das Raster erst erarbeiten. Anstatt auf teils obskuren Wegen wie in manchen der bisherigen Spiele, kann man sie aber auf unterschiedlichste Art und Weise erhalten, sei es, wenn man die Kampagne spielt, auf der Geistertafel unterwegs ist oder sich im letzten großen Punkt vergnügt, den wir in diesem Test unter die Lupe nehmen: dem Smash-Modus. Denn so viel Spaß die unterschiedlichen Elemente in Super Smash Bros. Ultimate auch machen, das Herzstück sind natürlich wie schon immer die Multiplayerduelle.
Zum Multiplayer drängt ...
Quelle: PC Games
Nach einem gewonnenen Kampf auf der Geistertafel ist die Arbeit noch nicht getan – danach gilt es, den Geist in einem simplen, aber kniffligen Minispiel zu befreien.
Vorweg: Online konnten wir uns noch nicht in die Schlachten wagen, da die Server zum Testzeitpunkt noch nicht aktiviert waren. Nintendo-typisch rechnen wir aber fast mit zumindest leichten Verbindungsproblemen und gewissen Einschränkungen. Wir liefern ein Update nach! Im lokalen Multiplayer für bis zu acht Teilnehmer zumindest haben wir nichts zu beanstanden und können versichern: Ja, Super Smash Bros. macht so viel Spaß wie eh und je! Auf die riesige Auswahl an Kämpfern und Stages sind wir ja schon eingegangen und das alleine sorgt schon dafür, dass man theoretisch ewig lange spielen kann, ohne auch nur einmal dasselbe Setup zu nutzen. Zusätzlich verfügen wir aber noch über massig Individualisierungsmöglichkeiten und können uns sogar eigene Regelsets erstellen und abspeichern. Wir wollen ohne Items oder nur mit ausgewählten Exemplaren spielen? Kein Problem!
Quelle: PC Games
Auf einem Skill-Board können wir Verbesserungen für den Story-Modus mit Erfahrungspunkten freischalten.
Wir ziehen Stock Matches, bei denen jeder Recke über eine fixe Anzahl an Leben verfügt, den zeitlich begrenzten Schlachten vor oder wollen lieber den Lebenswert des Feindes in Stamina-Matches nach und nach nach unten bringen? Na klar doch! Auch Elemente wie die neu hinzugekommene Ultra-Leiste, die uns nach einer gewissen Kampfdauer einen besonders starken Angriff erlaubt, lassen sich aktivieren respektive deaktivieren, wir können wählen, ob NPC-Fighter mitmischen und wie stark sie sind, wir können sogar bestimmen, dass die Stages während eines Kampfes wechseln sollen, Geister-Buffs erlauben und noch viel mehr.
... an den Einstellungen hängt doch alles
Quelle: PC Games
Da können die Singleplayer-Inhalte noch so gelungen sein, das absolute Herzstück des Spiels ist natürlich wieder einmal der Multiplayer-Modus.
Die Entwickler haben wirklich so gut wie jedes Spielelement optional anschaltbar oder ausschaltbar gemacht. Das ist beeindruckend und mehr als löblich, kommt es doch sowohl jenen Spielernaturen zugute, die Smash Bros. hauptsächlich ob des geselligen Chaos lieben, als auch jenen, die es als ernsthaftes Kampfspiel sehen und etwa mit dem Zufallselement durch Levelereignisse und Items nichts anfangen können. Die zusätzlichen Spielmodi wie die Möglichkeit, ein Turnier zu veranstalten, der Squad Smash, bei dem wir in Teams gegeneinander antreten, und der Spezial-Smash, bei dem wir allerlei Spezialbedingungen für die Matches festlegen können, runden das Paket ab.
Quelle: PC Games
Die Meilensteine motivieren dazu, sich intensiv mit den verschiedenen Modi im Spiel auseinanderzusetzen.
Wie erwähnt, könnten wir nun noch jedes kleinste Detail, jeden Mini-Spielmodus und all die mannigfaltigen Dinge aufzählen, die in Super Smash Bros. Ultimate stecken, doch es wäre müßig. Hier steckt so viel drin, dass man theoretisch das ganze kommende Jahr kein weiteres Spiel mehr bräuchte, ganz abgesehen davon, dass man sich alleine durch den Mehrspielermodus schon unendlich lange mit dem Titel beschäftigen kann. Erwähnen wollen wir zum Schluss noch die sehr gute Grafik, die im Vergleich zum Vorgänger auf der Wii U noch einmal einen deutlichen qualitativen Sprung nach vorne gemacht hat, und die etwas smartere Gegner-KI auf den höheren Schwierigkeitsgraden.
Hit mit Herz
Aber wahrscheinlich ist es ohnehin egal, was wir hier sagen, denn der Titel wird sich so oder so unzählige Male verkaufen. Mit Recht, denn die schiere Menge an Herzblut, die hier reingeflossen ist, ist durchgehend offensichtlich. Super Smash Bros. Ultimate ist mehr als nur ein Spiel, es ist ein Erlebnis.
Extra: Die Plastikfiguren-Armada kämpft mit
Satte 74 Kämpfer bieten sich natürlich an, auch entsprechend mit Amiibo in die Vollen zu gehen; eine Gelegenheit, die sich Nintendo nicht entgehen lässt.
In Sachen Amiibo-Kompatibilität dürfte Ultimate niemand was vormachen: Sämtliche bisher erhältlichen Smash-Amiibo werden unterstützt, zudem werden im Verlauf des Jahres alle noch nicht als Plastikrecken verfügbaren Kämpfer erhältlich sein. Der Sinn im Spiel: Die Amiibo der Figuren werden als sogenannte FIG-Fighter ins Spiel importiert, KI-Recken, deren Level wir durch geopferte Geister und die Teilnahme an Matches steigern können. Dadurch werden sie immer stärker. Im Grunde handelt es sich bei diesem wohl schwächsten aller Spielmodi, der so ähnlich auch schon im letzten Teil enthalten war, also um ein glorifiziertes Tamagotchi. Mit sämtlichen anderen Amiibo können wir übrigens Geld, Geister und mehr freischalten. Immerhin.
Extra: Volle Kontrolle
Nach wie vor schwören viele Smash Bros.-Spieler auf den Gamecube-Controller - und ihre Rufe werden auch auf der Switch erhört. Das ist aber nicht die einzige Steuerungsoption.
Wir haben Super Smash Bros. Ultimate hauptsächlich mit dem Pro Controller getestet und können sagen: funktioniert klasse! Natürlich lässt sich das Spiel aber auch mit zwei Joy-Cons spielen und wer mal Gäste im Haus, aber nicht genug Controller bei der Hand hat, darf auch mit einzelnen Joy-Cons ran - komfortabel ist das aber nicht! Für viele Spieler die bevorzugte Variante dürfte aber der Gamecube-Controller sein, der sich wie auf Wii U per Adapter mit der Switch verbinden lässt. Übrigens: Der Limited Edition des Spiels liegen sowohl Adapter als auch Controller im aktuellen Smash-Design bei.
Extra: 2019 wird weitergeprügelt
Mit dem Release des Spiels ist die Entwicklung von Super Smash Bros. Ultimate noch lange nicht abgeschlossen. Wir verraten, was 2019 auf Prügelfans noch alles zukommt.
Quelle: Nintendo
Super Smash Bros. Ultimate: Prügel-Offenbarung oder Hinterhof-Schlägerei? Unser Test + Testvideo verraten, wie gut das Nintendo-Gekloppe geworden ist!
In der letzten Smash Bros.-Nintendo-Direct-Ausgabe vor dem Release des Spiels machte Nintendo es offiziell: Wie die beiden Serienteile für Wii U und Nintendo 3DS zuvor wird auch Ultimate nach dem Erscheinen durch DLCs versorgt. Fünf Stück sollen im Laufe des kommenden Jahres erscheinen und jeweils einen Kämpfer, eine neue Stage sowie diverse Musikstücke enthalten. Zuerst allerdings bekommen wir irgendwann in den nächsten ein, zwei Monaten Pranhapflanze gratis als neuen Recken spendiert - vorerst gratis, erst nach einiger Zeit muss dafür gelöhnt werden. Noch nicht angekündigt, aber durchaus möglich sind Gratis-Updates zwischen den Releases. Homerun Contest, anyone?
Meinungen
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- Seite 1 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 1: Kampfsystem, Balancing, Kämpfer, Stages, Einzelspieler, Bosse und mehr
- Seite 2 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 2: Geisterkämpfe, Klassischer Modus, fehlende Modi, Trophäen, All-Star-Modus und mehr
- Seite 3 Super Smash Bros. Ultimate Review Seite 3: Meilensteine, Audiothek, Unlockables, Smash-Modus, Einstellungsmöglichkeiten, Fazit, Meinungen, Extrakästen und mehr
