Super Mario Bros. Wonder gespielt: Mario klingt anders, ist aber besser als jemals zuvor!

Special Lukas Schmid
Super Mario Bros. Wonder gespielt: Mario klingt anders, ist aber besser als jemals zuvor!
Quelle: Nintendo

Charles Martinet ist weg, aber Mario bleibt - & springt in sein wohl spannendstes Abenteuer seit vielen Jahren. Unsere Vorschau zu Super Mario Bros. Wonder!

Früher gab's im Normalfall drei besondere Münzen pro Abschnitt zu finden, ein paar versteckte Areale und dann war's das auch schon wieder. Jetzt gilt es drei lila Münzen, zusätzlich aber auch weitere, kleine lila Münzen zu entdecken - deren genauer Nutzen mir noch nicht verraten wurde -, und zumindest in der Demo noch wesentlich mehr Abzweigungen und geheime Bildschirme, über die man stolpern kann. Dem Rechnung getragen wird durch den Verzicht auf ein althergebrachtes, aber am Ende des Tages auch aus der Zeit gefallenen Elements: Time Limits sind Geschichte. Zum Glück! So hat man nicht mehr ständig die Uhr im Nacken, während man eigentlich einfach nur die Gestaltung eines Levels genießen will.

Und neben den Collectables erweisen sich die im Rahmen der Ankündigung des Spiels groß beworbenen, ungewöhnlichen Levelveränderung als schöner Anreiz, in die Welten zurückzukehren und sie ein weiteres Mal zu erleben. Die löst man aus, indem man eine sogenannte Wonder Flower berührt, woraufhin ... nun ja, irgendetwas passiert.

Oh Wunder!

In jedem Level gibt es eine solche Wonder Flower, in jedem ist die Folge des Aufsammelns völlig einzigartig. Da fangen dann Röhren an, wie Raupen durch die Gegend zu kriechen; eine Herde putziger Wolkenschafe rast hinter einem her; ein riesiger Steinblock donnert in einer Höhle herab und droht, alles zu vernichten, was nicht bei Drei aus dem Weg ist; Unverwundbarkeitssterne fallen vom Himmel und machen Mario und Konsorten kurzzeitig zu unaufhaltsamen Dampfwalzen.

Das sind die Auswirkungen, die ich beim Anspielen zu sehen bekam, und sie folgen alle keiner Logik, die irgendwann für Routine sorgen könnte, sondern sind tatsächlich immer komplett neue Ideen - wunderbar!

Und: Man muss die Wonder-Effekte eben nicht auslösen, wenn man nicht möchte. Dann erlebt man die Levels klassischer, aber wieder völlig anders, was für viel Langzeitmotivation sorgen dürfte.

Mario zwischen Flammenblöcken Quelle: Nintendo

It's-a-meeee, Mario Blümchen!

Die zweite spielerische Neuerung sind die diversen Power-ups. Gut, das kennt man natürlich auch aus den vielen Vorgängern, aber abseits der Feuerblume konnte ich bereits zwei sehr spaßige, frische Varianten ausprobieren und bin schon sehr gespannt, was da noch kommen mag.

Power-up Nummer eins ist ein Bohrer-Hut, mit dem man sich in den Boden und in die Decke graben und wie ein Maulwurf darin herumdüsen und zudem harte Kristalle zerstören kann. Dadurch kommt man auch durch schmale Stellen, durch die die Spielfiguren sonst nie hindurch gelangen würden.

Variante 2 stand im bisherigen Marketing stark im Mittelpunkt, ich habe sie vorhin schon kurz erwähnt: Die Elefantisierung! Als Dickhäuter rempeln Mario und seine Freunde nicht nur Feinde und Flora deutlich einfacher um, sie können auch Wasser in ihren Rüsseln speichern und dann damit durch die Gegend nässen.

Ein schnuckeliges Detail: Am Ende eines Levels wird man stets von einer Art Blumen-Toad begrüßt, und hat man zu diesem Zeitpunkt noch Wasser in der Nase, kann man ihn gießen und seinen Kopf zum Blühen bringen.

Die Oberweltkarte Quelle: Nintendo

Tierisch was los?

So nett die Idee ist, hätte ich mir gewünscht, dass es neben dem Elefanten und seinen wundervollen Animationen noch weitere tierische Verwandlungen ins Spiel geschafft hätten. Vielleicht bin ich ja vorschnell und es wird so sein - ich glaube aber eher, dass der Elefant, so ähnlich wie Katzen-Mario in Super Mario 3D World, hier der große Star bleiben wird.

Und noch eine Neuerung! Ich war etwas perplex, als ich erfuhr, dass sich die verschiedenen Spielfiguren in Super Mario Bros. Wonder allesamt gleich steuern werden, was eine große Veränderung im Vergleich zu den Vorgängern ist.

Die Auswahl an Figuren ist groß, man wollte aber ein einheitliches Spielgefühl schaffen, egal, für wen man sich entscheidet: Neben Mario und Luigi kann man noch mit Peach, Daisy, zwei Toads, Toadette, Yoshi in verschiedenen Farben und dem in New Super Mario Bros. U etablierten Nabbit ran.

Gut, die Yoshis und Nabbit unterscheiden sich insofern, als man mit ihnen keinen Schaden nimmt und sie keine Power-ups nutzen können, sie sind also für Einsteiger gedacht. Aber: Kontrollunterschiede gibt es eben nicht. Was jedoch nicht bedeutet, dass man nicht eine Spielfigur mit Fähigkeiten steuern kann, die dem eigenen Spielstil besonders entsprechen - im Gegenteil.

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