Suikoden Tactics

Test

Nach den beiden Vandal-Hearts-Episoden versucht sich Konami jetzt wieder am Strategie-Genre und liefert abermals gute Qualität ab!

Spielspass-Licht und Grafik-Schatten

Anfänger atmen auf: Icons über den Köpfen der Figuren zeigen jederzeit an, wer im Vorteil ist, wer gerne geheilt werden möchte und welchen Gegner ihr mit dem nächsten Schlag sofort ins Nirwana schicken könnt - spielerischer Komfort und Einsteigerfreundlichkeit werden groß geschrieben!

Leider ließ Konami bei der Präsentation nicht ganz so viel Sorgfalt walten: Sind die Kampfarenen trotz gelegentlicher Übersichtsprobleme meist recht hübsch, sehen die Figuren nicht gerade phänomenal aus. Auf Grund relativ groben Cel-Shadings und weniger Details wirken sie ein bisschen wie Lego-Männchen und machen die Zwischensequenzen unspektakulärer, als sie eigentlich sein müssten. Die nur mäßig talentierten englischen Sprecher machen die Sache auch nicht besser. Aber als Strategiespiel lebt "Suikoden Tactics" ja nicht in erster Linie von seiner Grafik.

Veteranen des vierten Teils sollten jetzt aufhorchen! Habt ihr "Suikoden 4" durchgespielt und den entsprechenden Speicherstand auf eurer Memory Card, dürft ihr ihn in "Suikoden Tactics" importieren: Freut euch über Bonuskämpfer und ein paar interessante Storydetails! tn

Wertung zu Suikoden Tactics (PS2)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Taktisch fordernde MissionenViele interessante HeldenSehr einsteigerfreundlichKommt mit Progressive-Scan-Unterstützung
Figuren nicht sehr detailliertKein 16:9-ModusDie Sprachausgabe überzeugt mal wieder nicht so richtig
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