Stray: Auf Samtpfoten durch eine Cyberpunk-Metropole - alle Infos zum Katzenabenteuer!
Special
Die Entwickler von BlueTwelve Studios haben endlich ein paar Gameplay-Szenen aus ihrem Katzenabenteuer Stray veröffentlich. Die gute Nachricht: Der Mix aus Erkundung, Kämpfen und Rätseln in einer dystopischen Cyberpunk-Metropole sieht bereits richtig gut aus. Die schlechte: Vorrausichtlich dürfen wir ihn erst 2022 ausprobieren.
Den ganzen Tag faul in der Gegend rumliegen, sich füttern und den Bauch streicheln lassen. Seien wir doch ehrlich: Wir haben alle schon mal darüber nachgedacht, wie entspannt es wohl wäre, das Leben einer Katze zu führen. Schon bald könnte dieser Traum nun Wirklichkeit werden: Denn mit Stray erscheint im Frühjahr 2022 ein Action-Adventure für PC, PS4 und PS5, in dem ihr tatsächlich in die Haut eines felligen Vierbeiners schlüpft.
Auch wenn die meisten wohl erst durch den PS5-Reveal-Stream im letzten Jahr auf Stray (jetzt kaufen 9,98 € ) aufmerksam geworden sind: Das Projekt ist bereits deutlich älter. Schon 2015 schlossen sich zwei ehemalige Ubisoft -Entwickler zusammen, um unter dem Arbeitstitel "HK_Project" daran zu arbeiten. Mittlerweile wurde mit BlueTwelve ein eigenes mehrköpfiges Studio gegründet, mit Annapurna hat man einen namhaften Publisher im Rücken. An der ursprünglichen Idee hat sich aber auch sechs Jahre später nichts geändert.
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Alles für die Katz!
Stray ist ein Third-Person-Katzenabenteuer angesiedelt in einer dystopischen Cyberpunk -Metropole. Wer jetzt laut stöhnt und Night City 2.0 befürchtet, der irrt jedoch. Im Spiel erwartet euch eine fernöstlich angehauchte Atmosphäre: Bunte Lampions und verschlungene Schriftzeichen vermischen sich mit kaputten Neonreklamen und Bergen aus Schrott. Bei der Gestaltung der Umgebung haben sich die Macher stark von der Kowloon Walled City inspirieren lassen, einem ehemaligen Stadtteil Hong Kongs. Da lebten zweitweise 33.000 Menschen auf einer Fläche von gerade einmal vier Fußballfeldern. Entsprechend ist auch das Stadtbild von Stray geprägt von hohen Gebäude, klaustrophobisch engen Gassen und vor allen Dingen: vielen, vielen Bewohnern. Das sind allerdings ausschließlich humanoide Roboter. Menschen scheint es in der Welt von Stray keine mehr zu geben.
Quelle: BlueTwelve Studio / Annapurna Interactive
Stray: Das Cyberpunk-Katzenabenteuer in der Vorschau. (4)
Ihr werdet mit eurer Katze nun wortwörtlich in diese fremde Welt hineingeworfen. Zu Beginn des Spiels fallt ihr in eine der Straßenschluchten hinab und müsst, zunächst verletzt, einen Weg nach Hause zu eurer Familie finden. Dabei setzen die Entwickler einen starken Fokus auf Erkunden und Rätseln. Das sieht bisher aber alles noch relativ simpel aus: Auf Knopfdruck springt euer Fellknäuel über schwimmende Fässer oder klettert an Hausfassaden empor. Hier und da gilt es auch mal, Hindernisse zu überwinden. Dann stoppt ihr etwa eine Lüftung, indem ihr mit einem Eimer die Rotor-Blätter blockiert. Oder ihr schubst in typischer Katzen-Manier Dinge über eine Kante und macht so eine Glasscheibe unter euch kaputt.
Die Entwickler wollen euch dazu motivieren, auf spielerische Weise mit der Spielwelt zu interagieren. Denn nur so erschließt sich euch, was es mit der Stadt und ihren Bewohnern auf sich hat. Stray drückt euch seine Geschichte nicht aufs Auge, sondern erzählt viel mittels Stimmung und Umgebung.
Mein Freund, die Drohne
Auf eurer Reise hilft euch später auch euer Begleiter B12, eine fliegende Drohne, die ihr in einem Rucksack auf dem Rücken herumtragt. Wenn ihr in der Cyberpunk-Metropole spannende Dinge wie etwa einen Energydink findet, könnt ihr die nicht nur näher untersuchen. Euer KI-Kumpel kann Objekte auch einsammeln und in seinem Inventar verstauen, um sie dann zu gegebener Zeit wieder heraus zu kramen. Ein Tresor lässt sich nicht öffnen? Mit dem zugehörigen Schlüssel sollte das kein Problem mehr sein!
B12 ist aber noch weitaus mehr. Als Dolmetscher erlaubt er es euch, mit den Cyborg-Bewohnern der Stadt zu kommunizieren. Außerdem scheint er eine Art Speicher für Erinnerungen zu besitzen. Das legt zumindest der Menüpunkt "Memories" nahe. Und das würde auch gut zumVersprechen der Entwickler passen, dass der Kleine über eine mysteriöse Hintergrundgeschichte verfügt, die ihr enthüllen und so eure Beziehung zu ihm festigen könnt.
Zu guter Letzt ist B12 dann auch noch eine nützliche Waffe im Kampf ums Überleben. Denn in der Welt von Stray sind nicht alle Bewohner besonders tierlieb. Die Entwickler gewährten bereits einen kurzen Blick auf eine Reihe von Gegnern: kleine orange Krabbelviecher, namens Zurks, die stets in Rudeln unterwegs sind und fast ein wenig wie die Headcrabs aus Half-Life aussehen. Vor denen könnt ihr zu Beginn nur weglaufen, oder euch an ihnen vorbeischleichen. Neben Parkour- und Stealth-Einlagen, gibt es später aber auch tatsächlich Kämpfe. Von einem Roboter-Doc bekommt ihr eine Art UV-Lichtstrahl an eure Drohne montiert, mit dem ihr euren Feinden einheizen könnt - allerdings wohl nicht unbegrenzt lange. Ein Energiebalken deutet an, dass ihr hier wohl auf den Akkustand von B12 achten müsst. Und ob eure Funzel gegen andere Gefahren, wie etwa den bereits gezeigten Alien-Glibber-Wuchs hilft, muss man erst noch sehen.
Quelle: BlueTwelve Studio / Annapurna Interactive
Stray: Das Cyberpunk-Katzenabenteuer in der Vorschau. (1)
Schicke Sci-Fi-Metropole
Was sich bereits jetzt sehen lassen kann, ist die hübsche Inszenierung von Stray. Neben der einzigartigen Perspektive hat das Adventure nämlich auch einen richtig tollen Artstyle auf Lager. Die abwechslungsreichen, vertikalen Umgebungen der zerfallenden Sci-Fi-Metropole, die Liebe zum Detail, der atmosphärische Nebel, die schicken Spiegel- und Lichteffekte, das alles machte Lust auf mehr. Nur die Bewegungen unserer Spielfigur hätten hier und da noch ein wenig runder, natürlicher und naja ... katzenhafter aussehen können. Dass wir unsere Krallen am Sofa wetzen, miauen oder uns streicheln lassen dürfen, ist bereits ein guter Anfang. Wir sind uns aber sicher: Da geht noch mehr!
Quelle: BlueTwelve Studio / Annapurna Interactive
Stray: Das Cyberpunk-Katzenabenteuer in der Vorschau. (2)
Umso gespannter sind wir daher, was uns die Macher in Zukunft noch zu zeigen haben. Denn all unsere Fragen wurden lange nicht beantwortet: Dürfen wir unsere Katze optisch anpassen? Müssen wir regelmäßig essen und trinken? Wie offen ist die Spielwelt? Wir hoffen auf ein baldiges Update. Auch über ein konkretes Releasedatum würden wir uns nicht beschweren. Bisher steht nur fest, dass Stray irgendwann im nächsten Frühjahr für PC und zeitexklusiv für Playstation 4 und 5 erscheint.
Meinung
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