Stranded: Alien Dawn in der Gamescom-Vorschau: Überleben auf einem fremden Planeten - Seite 2
Special
Wir haben die Entwickler von Stranded: Alien Dawn auf der Gamescom getroffen und einen Einblick in ihre Survivalspiel erhalten. Lest hier unsere Vorschau.
Dazu haben die Entwickler eine Entscheidungsmechanik im Spiel implementiert. Es lässt sich manchmal wählen, ob wir ein bestimmtes Gebiet erkunden wollen oder doch lieber die Rückreise antreten. Manche dieser Entscheidungen können mitunter sogar tödlich ausgehen. Sobald wir eine Figur verlieren, heißt das aber nicht, dass wir ab diesem Zeitpunkt nur noch zu dritt ums Überleben kämpfen. Es gibt Wege, wie wir unseren Squad wieder vervollständigen können. Auf Expeditionen lassen sich beispielsweise nicht nur Rohstoffe, sondern auch andere Charaktere finden.
Es soll jedoch nicht unmöglich sein, das Spiel mit einer geringeren Anzahl an Teammitgliedern zu meistern. Schwieriger wird das Erlebnis dadurch allerdings allemal. Die angesetzte Spielzeit liegt für erfahrene Survival-Spieler laut Entwicklern bei rund 20 Stunden. Doch auch im Anschluss soll der Titel dank Endgame ordentlich Wiederspielwert haben. Neben dem Überleben bekommt unser Trupp im Verlauf der Geschichte noch andere Ziele, doch die wollten uns die Entwickler nicht verraten.
In diesem Artikel
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
Quelle: Frontier Foundry
Stranded: Alien Dawn in der Gamescom-Vorschau: Eine Survival-Simulation in einer fremden Welt (1)
Wie bereits erwähnt, spielt neben den doch recht üblichen Survival-Features die Strategie ebenfalls eine Rolle. Vor allem in direkten Kämpfen zu Beginn sollten wir unser Team so positionieren, dass alle ihre Stärke ausspielen können. Manche Charaktere sind eben für den Fernkampf besser geeignet als für den Nahkampf.
Im weiteren Verlauf ist es möglich, unsere Basis zu einer beinahe unzerstörbaren Festung auszubauen. Durch Mauern und Selbstschussanlagen lässt sich unser Heimatgebiet gegen die immer größer werdende Menge an käferartigen Kreaturen und außerirdischen Lebensformen verteidigen. Zu sicher fühlen sollten wir uns dennoch nicht, denn in der fremden Welt lauern etliche Gefahren.
Schöne neue Welt
Obwohl Stranded: Alien Dawn in diesem Jahr nicht mehr auf den Markt kommen wird, sieht das Spiel bereits hervorragend aus. Sollten es die Entwickler schaffen, die komplette Welt so abwechslungsreich zu gestalten wie den Abschnitt aus unserer Präsentation, muss sich das Spiel vor größeren Produktionen definitiv nicht verstecken. Da gibt es im Sommer saftig grüne Landschaften und im Winter die karge, harte Wildnis, in der wir natürlich auch weniger zu essen finden.
Bisher hat uns nur das Design der Lebewesen und unserer Gegner noch nicht so gut gefallen. Denn die wirken doch sehr austauschbar. Doch es ist nur ein kleiner Teil des Spiels, den uns die Entwickler vorführten. Bis zum Release kann noch einiges an Feintuning in den Titel fließen.
Quelle: Frontier Foundry
Stranded: Alien Dawn in der Gamescom-Vorschau: Eine Survival-Simulation in einer fremden Welt (3)
Eine interessante Sache noch zum Abschluss: Die Map wird vor dem Start eines Durchgangs zufällig erstellt und wir können unseren Seed mit Freundinnen und Freunden teilen, damit diese auf der gleichen Karte ums Überleben kämpfen können. Es lassen sich also auch kleine Wettkämpfe erstellen, wer es länger schafft, unter bestimmten Vorgaben zu überleben.
Meinung
Das Entwicklerteam peilt einen Release im nächsten Jahr an. Zuvor soll im Oktober noch eine Early-Access-Phase beginnen, um sich unter anderem Feedback der Community einzuholen. Wie lange diese Phase geht, ist noch nicht bekannt. Stranded: Alien Dawn erscheint außerdem exklusiv nur bei Steam. Eine Konsolenumsetzung ist bis dato nicht geplant.
