F1 Manager 2022 in der exklusiven Vorschau: Strategie, Stallorder, Sieg? [+Video]
Special
Anders als bei der F1-Hauptreihe von Codemasters, die schon bald mit F1 22 weitergeführt wird, geht es in der kommenden Strategie-Simulation F1 Manager 2022 von Frontier Development nicht um unser virtuelles Fahrtalent. Stattdessen stehtdie zweite wichtige Komponente abseits der Fahrer im Fokus: das Team an der Box und in der Fabrik. Wir durften in Cambridge einer exklusiven Präsentation beiwohnen und selbst ins Management-Spiel reinspielen. Wir verraten in unserer Preview mitsamt Video, was die Motorsport-Management-Sim so drauf hat.
Lange Zeit galt die F1-Reihe von Codemasters als einziges offizielles Videospiel zur Königsklasse des Motorsports. Jetzt ändert sich das endlich mit dem F1 Manager 22. Ab dem 30. August taucht ihr auch abseits der Asphalt-Action in die Faszination des Rennsports, Technikinnovationen, ausgefuchste Strategien und knallhartes Business ein. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle des Teamchefs mitsamt allen wichtigen Entscheidungen, egal, ob innerhalb der Fabrik, abseits der Strecke oder direkt per Boxenfunk.
Wie planen wir unsere Ausgaben, besonders in Bezug auf die neu etablierte Kostengrenze?
Drücken wir unseren Ingenieuren für das Entwerfen und Verbessern von Autoteilen Überstunden auf? Das beschleunigt zwar die Fertigstellung, erhöht aber auch die Fehlerquote - logisch. Dürfen unsere beiden Fahrer mit gleichen Mitteln und demselben Support um die Meisterschaft kämpfen oder fokussieren wir unsere Kapazitäten verstärkt auf einen einzigen Piloten? Fragen über Fragen, die oftmals schwierige Entscheidungen abverlangen.
Wir verraten euch in der Vorschau, welchen Eindruck die erste spielbare "Work in Progress"-Fassung des neuen Titels von Frontier Development hinterlässt und ob er das Potenzial hat, ähnlich erfolgreich zu sein wie die Hauptreihe. Wir geben gemeinsam mit euch Vollgas und finden's heraus!
In diesem Artikel
Alles im Auge für vollen Durchblick
Wer innerhalb der komplexen Welt der Formel 1 durchblicken möchte, muss die unzähligen Regeln und Technikbegriffe kennen. Ob DRS, ERS, Blistering oder Downforce, gerade Neulinge kann das erschlagen. Doch mit der F1-Hauptspielereihe kommt man dennoch gut zurecht: Es geht schließlich darum, möglichst schnell zu fahren, zusätzlich kann man dank unzähliger Einstellungsmöglichkeiten alles an das eigene Können anpassen. Bei der neuen Management-Sim von Frontier ist das eine andere Geschichte ...
Quelle: Frontier Development
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Wie gut man sich dank Tutorials und Hilfestellungen als Anfänger reinarbeiten kann, bleibt aktuell zunächst unklar. Wir durften den F1 Manager 22 zwar knapp eine Stunde spielen, doch dabei lag der Fokus auf einer laufenden Saison, die uns mitsamt Team vorgegeben wurde. Zum einen stürzten wir uns auf die Wochenendvorbereitung des Mittelfeldteams Alpine, also Renault. Zum anderen gab es Action in Form des Azerbaijan Grand Prix in Baku. Dabei war unser Ziel ganz klar: Punkte sammeln, und zwar so viele wie möglich.
Die Zeitvorgabe von einer Stunde war dabei durchaus ein Problem. Einarbeiten konnten wir uns in die Szenarien und zahlreichen Optionen so natürlich nicht. Wir wollten ja logischerweise die Ziellinie sehen und herausfinden, wie es um unser Management-Talent bestellt ist. Es gibt zwar die Möglichkeit, Rennen bis zu 16 Mal schneller, also nicht in Echtzeit abzuspielen.
Doch wir möchten natürlich auch direkt auf alle Situationen reagieren können. Jede zufällige oder klitzekleine Situation kann gravierende Folgen haben - zumindest, wenn man nicht blitzschnell und goldrichtig reagiert.
Wie im TV: Die visuelle Präsentation
Um das zu ermöglichen und während dem Rennen stets eine gute Übersicht zu haben, gibt es mehrere Kameraperspektiven. Wir können also in einem Moment direkt aus der Cockpit-Perspektive von Fernando Alonso einen Zweikampf erleben und direkt danach Esteban Ocon in der TV-Übertragung beobachten.
Sollte es zu einem wichtigen Moment kommen, wie einem Überholmanöver, einem Ausfall oder Unfall, so wird uns das im oberen Bildschirmbereich angezeigt. Wenn wir möchten, aktivieren wir die Replay-Funktion und tauchen in den Moment ein.
Quelle: Frontier Development
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Dabei hat uns gestört, dass die Kamera erst verspätet zuschaltet, wodurch wir beispielsweise bei einem Überholmanöver zwar die wichtige Aktion sehen, aber nicht, wie es dazu kam. Nach einer Weile nutzen sich die diversen Highspeed-Szenen zudem visuell ab, da sie sich stark ähneln und mehr Dynamik vertragen könnten. Ein Überholmanöver in der Formel 1 hat viel mehr Biss, als in der "Work in Progress"-Fassung zu sehen ist.
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