Starfield Reisetagebuch Teil 2: Jetzt wird der Weltraum besiedelt!
Special 44,99 €Wie spielt sich Starfield? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, nehme ich euch in meinem Tagebuch mit auf meiner Reise durch die Settled Systems.
Famoser Photo-Mode
Als ich meinen aus dem Ruder gelaufenen Erkundungsakt abschließe, ist nicht nur der Scanner für den Planeten voll, sondern auch mein Fotoalbum. Auf meiner Tour spiele ich nämlich immer wieder mit dem eingebauten Fotomodus herum - und das, obwohl mir solche Features in anderen Spielen größtenteils egal sind. Starfield stellt mich aber immer wieder vor fantastische Panoramen, die sich toll in Szene setzen lassen. Obendrauf baut das Spiel die eigenen Schnappschüsse sogar stellenweise als Ladebildschirm ein - was für eine fantastische Idee!
Doch besteht Starfield nicht nur aus dem Untersuchen der Umgebung. Wie so vieles ist das Sannen sogar rein optional und das ist für mich eine der großen Stärken des Spiels. Starfield ist bis oben hin vollgestopft mit Möglichkeiten. Jeder kann sich sein Spiel so basteln, wie er möchte. Wer die Geschichte erleben will, jagt der Hauptquest hinterher. Wer den Weltraum erleben möchte, springt von System zu System und schaut, wen er da so trifft.
Und wer stundenlang Planeten scannen will, der scannt eben Planeten. Das Spiel überwältigt einen zu Beginn zwar mit seinen Möglichkeiten, doch lernt man das zu schätzen.
Oh, was ist da denn?
Ich schätze mittlerweile wieder die Zivilisation von New Atlantis. Nachdem ich bisher meist direkt zwischen Spaceport und Constellation-Vereinsheim gependelt bin, nehme ich mir nun die Zeit, die Stadt richtig kennenzulernen.
Ich schlendere durch Wohnviertel mit schicken Appartement-Türmen, schaue mir das War-Memorial der Koloniekriege an und lasse eine Menge Geld im Einkaufsviertel.
Fast nebenbei werde ich mit Aufträgen zugeschmissen. Allein, wenn man Gesprächen lauscht oder die Wachen einem etwas hinterherrufen: zack! Neuer Eintrag im Questlog.
Als mich ein Reporter vom Nachrichtensender anspricht, werde ich in meiner Journalistenehre gepackt und gehe zur Redaktion. Dort interviewt man mich zum Piratenangriff vom Anfang des Spiels. Als ich das nächste Mal an einem Nachrichtenterminal vorbeilaufe, höre ich die fertige Story.
Gleichzeitig werde ich als Reporter für eine Geschichte angeheuert. Die führt mich auf die Schattenseite von New Atlantis, denn die glänzende Oberfläche hat noch ein Geheimnis darunter, dass ich hier nicht spoilern will.
Quelle: pcgames
Nach einigen Stunden an Aufträgen in New Atlantis ist das Questlog zwar nicht sonderlich leerer geworden, aber ich schaue mal wieder bei Constellation vorbei auf der Suche nach einer Hauptquest.
Die schickt mich aus, ein Vereinsmitglied aus den Fängen von Piraten zu retten. Am Zielplaneten angekommen, erhalte ich aber ein Notsignal - ein Forschungsposten wird angegriffen.
Ich wäge kurz ab und sage mir, dass der Kollege noch etwas warten kann und biege zum Notfall ab. Dort angekommen ballere ich mich durch Massen an Spacern (Weltraum-Banditen) und sammele die letzten Überlebenden der Zivilisten und Wachen auf.
Die erklären mir, dass die Spacer das Sonnensystem übernehmen wollen und irgendjemand das verhindern soll. Wenn ich schon mal da bin, denke ich mir und folge der Quest weiter.
Eine Infiltration, einen Weltraumkampf und eine Verteidigungsschlacht später ist die Quest erledigt und Stunden vergangen. Ein Blick aufs Questlog sagt mir: "Ach ja, da war ja was" und mit etwas schlechtem Gewissen mache ich mich dann endlich auf, den Constellation-Kollegen aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Ja, auch in Starfield kann man wieder ganz schnell vom Wegesrand abkommen.
