Starfield: So spielt sich das Space-RPG - Reisetagebuch Teil 2

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Starfield: So spielt sich das Space-RPG - Reisetagebuch Teil 2
Quelle: pcgames

Wie spielt sich Starfield? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, nehme ich euch in meinem Tagebuch mit auf meiner Reise durch die Settled Systems.

Multi modi ducunt ad metam - Viele Wege führen zum Ziel. Es gibt wohl keine bessere Beschreibung des Spielgefühls von Bethesdas Rollenspielen. Nach Jahrzehnten mit The Elder Scrolls und Fallout hat sich das Studio an etwas Neues gewagt. Ein Rollenspiel, das euch zu den Sternen bringt und den Weltraum erkunden lässt. Hunderte Sonnensysteme, massenhaft Quests und Geschichten und noch mehr Freiheit, als in allen Spielen des Studios zuvor - das ist das große Ziel von Starfield. Ob Bethesda hier wirklich abliefern konnte? Das lest ihr am besten in unserem Test. Ich will euch hier an meiner Reise durch Starfield teilnehmen lassen, denn auch nach langen Gameplay-Präsentationen, ist vielen Spielern bisher nicht vollständig klar, wie sich Starfield spielt. In Teil 2 des Reisetagebuchs zu den Sternen werde ich zum Tier- und Pflanzenforscher des Weltalls, mache einen auf Space-Reporter und komme hart vom Wegesrand ab.

Ruhig Blut

Nach meinem unfreiwilligen Ritt auf dem Raumschiff, möchte ich es etwas ruhiger angehen, Der Schreck sitzt mir noch etwas in den Knochen, als ich mich zurück zu meinem Raumschiff begebe. Das geht glücklicherweise per Schnellreise, denn spätestens auf den Hinwegen fällt einem doch auf, dass die Laufwege im Spiel recht lang sind.

Bodenfahrzeuge gibt es übrigens keine. Der ursprüngliche Auftrag war es ja, ein weiteres Stück des geheimnisvollen Artefakts aufzutreiben - das war noch vor dem Abstecher zur Erde und zum Mond.


Meine Reise in Starfield


Ein paar Schießereien später haben wir das gute Stück und stehen auch schon wieder in der Lobby der Entdecker-Gilde Constellation.

Die Lodge von Constellation Quelle: pcgames Wenn man will, kann man Starfield (jetzt kaufen 69,99 € / 44,99 € ) nämlich auch sehr geradlinig von Quest zu Quest spielen. In diesem Fall springt man per Schnellreise flott von Planet zu Planet und muss nur noch in Richtung des Markers laufen.

Das ist natürlich praktisch, wenn man mal schnell noch einen Auftrag erledigen will, nimmt aber eben auch eine Menge Atmosphäre aus dem Spiel.

Weil ich die aber gerade so schätze in den Bethesda-Spielen, nehme ich mir Zeit, meine Umgebung anzuschauen. Das kann ich jetzt noch viel besser, denn ich bin mittlerweile auf Level 7 und habe ein paar Skillpunkte zu verteilen. Einer davon wandert ins Training für das Jetpack.

Hab ich gerade zwei Stunden gescannt?

Nach den ersten Sprüngen mit Raketenantrieb am Rücken kann ich dann auch sagen: Dieser Skill ist ein Muss! Das Jetpack erweitert das Movement ungemein und ich starte damit eine kleine Erkundungstour.

Dabei wird mir langsam klar, dass die Stadt New Atlantis keine innere Ladezone hat. Ich kann nahtlos in alle Stadteile laufen und auch aus der Stadt in die Wildnis geht es ohne Schwarzblende.

Im Angesicht all der anderen Ladezonen im Spiel ist das eine willkommene Abwechslung. Ich spaziere also raus aus der Stadt und erkunde das Umland rund um New Atlantis.

Der Charakter springt den Abgrund zum Space Port hinunter Quelle: pcgames Da der Planet Jemison unserer Erde sehr ähnlich ist, erwarten mich grüne Wiesen, Bäume, Sträucher und eine Menge Tiere, die frei herumlaufen.

Starfield unterscheidet die Fauna in defensive Pflanzenfresser und aggressive Fleischfresser, die entsprechend miteinander interagieren. Um herauszufinden, was Pflanzen und Tiere draufhaben, gibt es den Scanner.

Ähnlich wie in No Man's Sky kann man verschiedene Dinge in der Spielwelt scannen. Je mehr man eine Spezies untersucht, desto mehr Informationen bekommt man.

Ich weiß nicht warum, aber knappe drei Stunden später erwische ich mich dabei, wie ich immer noch über den Planeten renne und Sachen scanne.

Bildergalerie

Es gibt zwar einen festen Katalog an Dingen, aber der Planet Jemison hat gleich mal drei Klimazonen mit teilweise unterschiedlicher Flora und Fauna. Ja, am Ende ist es nur ein stupides Ablaufen der Landschaft auf der Suche nach dem nächsten Strauch und dem nächsten Tier. Doch es hat etwas Meditatives, sein virtuelles Sammelbuch vollzukleben - Pokémon Snap lässt grüßen.

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