Riesige Enttäuschung bei der besten Life-Sim aller Zeiten: Mit Stardew Valley geht es nicht weiter - und das ist der Grund
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Jüngst hat der Entwickler hinter Stardew Valley über die Zukunft der vielleicht beliebtesten Life-Sim aller Zeiten gesprochen.
In puncto Life-Sims kommt man kaum an Stardew Valley vorbei. Wo Reihen wie Harvest Moon einst den Spitzenplatz im Genre innehatten, thront heute der Indie-Titel auf PC und Konsole. Und seit Jahren wird das erfolgreiche Projekt regelmäßig mit neuen Updates versorgt.
Genau damit dürfte bald Schluss sein. Zumindest hat der Entwickler hinter dem Passionsprojekt neulich darüber gesprochen, warum es mit Stardew Valley (jetzt kaufen ) nach dem Update 1.6 nicht weitergehen wird, zumindest vorerst. Wir verraten euch, welchem Spiel eingefleischte Fans die "Schuld" daran geben können.
Ist Stardew Valley endlos?
Ja, Stardew Valley kann man, entgegen jeglicher Logik unserer Realität, endlos spielen. Zwar gibt es eine Rahmenhandlung rund um den vererbten Bauernhof im namensgebenden Tal, doch zeitlich seid ihr in eurem Management der Farm nicht begrenzt. Sicherlich dürfte dieser Faktor zu den Erfolgsgeheimnissen gehören.
Auf Metacritic glänzt die PC-Version mit 89 von 100 Punkten im Metascore, während der User-Score mit 8,8 von 10 Punkten überzeugt. Steam kategorisiert den Wertungsdurchschnitt der eigenen Plattform derweil als "Äußerst positiv". Insgesamt hat sich Stardew Valley über 41 Millionen Mal weltweit verkauft. Umso beeindruckender, dass hinter diesem Projekt zum Großteil eine einzige Person steckt.
So bastelt Eric Barone seit Jahren an seinem Vorzeigetitel. Der als "ConcernedApe" bekannte Entwickler hat sich mit Stardew Valley einen Namen in der Industrie gemacht und möchte, wenig überraschend, auch abseits vom virtuellen Farm-Geschehen für PC und Konsole Spiele entwickeln. Für dieses Unterfangen steht sein bislang erfolgreichster Titel manchmal im Weg.
Neues Spiel von ConcernedApe
Momentan arbeitet Barone an Haunted Chocolatier, eine Lebenssimulation rund um das Geschehen in einer Schokoladenfabrik. Wann der Wonka-Verschnitt explizit auf den Markt kommen soll, wissen wir noch nicht. Jedoch hat seine Passion für Stardew Valley der Entwicklung des neuen Spiels nicht geholfen.
Letztes Jahr hatte Barone am Update 1.6 geschraubt. In einem Interview mit PCGamer erzählt der Entwickler dieser Tage, dass er jetzt endlich bereit sei, ein wenig loszulassen: "Das Update 1.6 ist soweit fertig. Es gab Konsolen-Ports und Bugfixes, aber es ist soweit fertig."
"Ich plane, nicht mehr an Stardew Valley zu arbeiten, bis ich mit Haunted Chocolatier fertig bin ... Ich denke, es ist an einem guten Ort. Ich fühle mich wohl damit. Ich denke, wenn jemand Stardew Valley 2025 das erste Mal spielt, dann bin ich sehr stolz darauf und glaube, die Person wird, wenn sie diese Art von Spiele mag, damit Spaß haben."
Zuletzt war Stardew Valley durch eine Hetzkampagne im Netz aufgefallen. Nachdem Fans Barone gefragt hatten, ob er Pronomen für die Charaktererstellung im Spiel einbauen könnte, folgten transfeindliche Anfeindungen gegen viele Spieler*innen.
Laut PinkNews waren Mitglieder der Community unter anderem gedoxxt worden. Kritik an Barone gab es vor allem dafür, wie man seitens The Gamer betont, sich nicht klar gegen diese Form der Diskriminierung zu positionieren.
Trotzdem dürften viele Fans sich auf das nächste Spiel des Indie-Entwicklers freuen. Allerdings bedeutet der neue Fokus keineswegs, dass Haunted Chocolatier von heute auf morgen erscheinen wird. Im Interview betont Barone schließlich, dass er weiterhin als ein einzelner Entwickler an diesem Projekt bastelt und dementsprechend viel Zeit benötigt.
Quelle: PCGamer
