Der Astronaut: Ryan Goslings Ausflug ins All könnte zum Problem für Star Wars werden
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Zu viel des Guten? Ausgerechnet der Hauptdarsteller von Star Wars: Starfighter bricht schon wieder in Richtung Weltall auf.
Bevor sich Barbie-Schauspieler Ryan Gosling in die weit, weit entfernte Galaxis begibt, ist er in einem weiteren Science-Fiction-Film im Kino zu sehen. Und der kommt ausgerechnet von den beiden Filmemachern, die bei Solo: A Star Wars Story rausgeschmissen wurden. Ein neuer Trailer zu Der Astronaut, der im englischen Original "Project Hail Mary" heißt, wurde veröffentlicht.
Wie viel Science-Fiction verträgt ein Star Wars-Schauspieler?
Ryan Gosling ist seit einigen Jahren einer der angesagtesten Hollywood-Stars. Er funktioniert als Schauspieler in Komödien und Dramen (La La Land, The Big Short), weiß in Kultfilmen (Drive, Barbie) zu überzeugen und treibt sich auffallend oft im Weltraum herum. Das könnte insbesondere für seinen kommenden Star Wars-Film zu einem großen Problem werden.
Bevor Star Wars: Starfighter 2027 in die Kinos kommt, wird Ryan Gosling bereits mehrfach in verschiedenen Science-Fiction-Filmen die Hauptrolle gespielt haben. Einer der bekanntesten und zugleich auch besten ist sicherlich Blade Runner 2049. Hier spielte er 2017 an der Seite von Star Wars-Ikone Harrison Ford und unter der Regie von Denis Villeneuve (Dune 1-3).
Nur ein Jahr später folgte das Biopic von Neil Armstrong. Aufbruch zum Mond (2018) ist zwar kein Science-Fiction-Film im eigentlichen Sinne, aber die Reise zu einem anderen Himmelskörper und der erste Schritt auf dem Mond muss sich damals im Jahr 1969 wie pure Sci-Fi angefühlt haben. 2026 folgt für Ryan Gosling der nächste Trip in den Weltraum.
Was ist "Der Astronaut" für ein Film?
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Andy Weir. Der aktuelle Trailer erinnert stark an die Art von Science-Fiction, wie sie bei der Marsianer - Rettet Mark Watney (2015) mit Matt Damon in der Hauptrolle zum Einsatz kommt. Weniger Fantasy, aber deswegen nicht unbedingt viel realistischer. Und das ist alles andere als ein Zufall.
Die Buchvorlagen beider Filme stammen aus der Feder des gefeierten Autors. Bevor Ryan Gosling in seinem ersten Star Wars-Film zu sehen ist, bricht er also schon vorher in Der Astronaut zu den Sternen auf. Und ausgerechnet bei diesem Film führen Phil Lord und Christopher Miller Regie.
Die beiden Filmemacher wurden 2017 noch während der Dreharbeiten zu Solo: A Star Wars Story gefeuert, weil Lucasfilm mit dem Ergebnis unzufrieden war. Der anschließende riesige Flop an den Kinokassen konnte trotz dieser krassen Maßnahme dennoch nicht verhindert werden. Wir fassen also nochmal zusammen:
Ryan Gosling spielte bereits die Hauptrolle in Blade Runner 2049 an der Seite von Harrison Ford. Man kann ihm bald in einem Kinofilm sehen, der wie Der Marsianer wird und von den gefeuerten Star Wars-Regisseuren gedreht wird. Und anschließend feiert Ryan Gosling sein Debüt in der von George Lucas erschaffenen Sternensaga. Als Zuschauer kann man sich an dieser Stelle durchaus folgende berechtigte Frage stellen:
Wie glaubwürdig und stimmig wirkt das Ganze auf der großen Leinwand, wenn Ryan Gosling vorher schon ständig im Weltall zu sehen ist? Der Astronaut startet am 19. März 2026 im Kino. Nur rund ein Jahr später folgt am 26. Mai 2027 Star Wars: Starfighter in den deutschen Kinos. Sollten Science-Fiction-Fans bis dahin die Nase voll von Ryan Gosling haben, hat letztgenannter Film ein riesiges Problem.
