Space Combat, die Fahrzeuge, die Klassen, Space Cards & Loot Boxes, die spielbaren Epochen

Special Lukas Schmid
Space Combat, die Fahrzeuge, die Klassen, Space Cards & Loot Boxes, die spielbaren Epochen
Quelle: Electronic Arts

Angesichts der spannenden neuen Kampagne vergisst man fast, dass da ja auch noch ein Mehrspieler-Part in Star Wars: Battlefront 2 steckt! Und der kommt noch dazu mit einer Reihe von Veränderungen, Anpassungen und Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger daher. Wir klären, was sich im Vergleich zum ersten Teil ändert.

Space Combat

Manchmal will man als Weltraum-Held hoch hinaus und nicht nur auf dem Boden um den Sieg kämpfen. Battlefront 2 bietet diese Möglichkeit zum Glück.

Sagen wir es, wie es ist: Die Luftschlachten im ersten Teil machten einfach nicht allzu viel Spaß und wirkten belanglos. (Battlefront 1) Quelle: PC Games Ein Extra-Entwickler-Studio an Bord, deutlich mehr Relevanz und mehr Möglichkeiten - Teil 2 soll es richtig machen! (Battlefront 2) Quelle: Electronic Arts

Ja, es gab Flug-Schlachten im ersten Battlefront. Die ließen allerdings spielerisch zu wünschen übrig und waren allesamt knapp über verschiedenen Planetenoberflächen angesiedelt. Nicht so in Battlefront 2, wo es uns auch weit ins All hinaus zieht und die Planeten nicht mehr als nett anzusehende Hintegründe darstellen. Das entspricht dem, was es Anfang der 2000er in den ursprünglichen Battlefront-Titeln zu spielen gab und wonach Fans viele Jahre geschrien haben. Damit die Steuerung und die Action gut rüberkommen, wurde für diese Spielmodi niemand Geringeres als das Entwicklerstudio Criterion an Bord geholt, das sich mit Burnout und zuletzt auch Ablegern von Need for Speed einen Namen gemacht hat. Wie auch die Figuren am Boden werden die Schiffe durch neue Fähigkeiten verbesserbar sein. Die Entwickler versprechen, dass dem Space Combat genauso viel Relevanz zukommen soll wie den normalen Schlachten. Wir sind gespannt!

Die Fahrzeuge

Klar: Wo es Weltraumschlachten gibt, braucht's ordentliche Vehikel. Aber auch in den anderen Spielmodi sind wir mobil unterwegs, und zwar mit Stil.

Schon im ersten Teil konnten wir in verschiedenen Spielmodi auf diverse, unterhaltsame Star Wars-Vehikel zurückgreifen. (Battlefront 1) Quelle: PC Games Wie in fast allen Belangen legt Battlefront 2 auch bei den Fahr- und Fluggeräten qualitativ und quantitativ einen drauf. (Battlefront 2) Quelle: Electronic Arts

Wir sind ja bereits kurz auf die überarbeiteten und nun auch verbesserbaren Fluggeräte für die Weltraum-­Schlachten­ eingegangen (siehe links). So erwarten uns etwa N1-Starfighter und V-Wings zusätzlich zu vielen der weiteren Vehikel aus dem ersten Spiel. Im Rahmen der E3 wurden aber auch bereits bodenbezogene Geräte vorgestellt, etwa der Schwebepanzer AAT-1 und der AT-RT Walker. Besonders cool - und rein technisch betrachtet ebenfalls ein Fortbewegungsmittel: Auf dem Eisplaneten Hoth werden wir auf dem Rücken von Tauntauns Platz nehmen dürfen! Wir sind gespannt, ob uns auf anderen Planeten ähnlich ikonische Tiere oder auch Maschinen erwarten. Zusätzlich werden uns wohl auch wieder Spielmodi geboten werden, in denen wir zum Beispiel einen AT-AT kontrollieren und unsere Feinde aufs Korn nehmen dürfen. Und spezielle Vehikel wie der Millennium Falcon sind natürlich auch wieder mit dabei!

Die Klassen

In den ursprünglichen Battlefront-­Spielen waren sie an Bord, bei den EA-Neuinterpretationen ab dem zweiten Teil nun auch: Figuren-Klassen!

Battlefront wandert auf den Spuren von Battlefield und etabliert im zweiten Teil erstmals ein Klassen-System. (Battlefront 2) Quelle: Electronic Arts Battlefront wandert auf den Spuren von Battlefield und etabliert im zweiten Teil erstmals ein Klassen-System. (Battlefront 2) Dank der Star Cards (siehe rechts) konnte man seine Helden in Battlefront schon bis zu einem gewissen Grad individualisieren. Battlefront 2 geht hier aber noch deutlich weiter und etabliert ein vollwertiges Klassensystem. Hierbei haben wir zu Beginn die Wahl aus vier verschiedenen Alternativen: Assaults stellen die klassischen Allrounder dar, die mit allen Waffengattungen relativ gut umzugehen wissen und bei Geschwindigkeit, Widerstandskraft und anderen Parametern gute Werte mit sich bringen. Heavies verstehen sich besonders gut - der Name verrät's - auf schweres Gerät und können sich zusätzlich mit Schildern verteidigen. Die Specialists bleiben lieber im Verborgenen und schlagen mit Sniper ­Rifle, Fallen und anderen gemeinen Gadgets zu.

Zudem können sie die Position der Feinde auf der Map offenbaren. Den Officers zu guter Letzt kommt als Support eine nicht zu unterschätzende Rolle zu. Sie können ihre Mitstreiter mit Buffs ausstatten, sie heilen und automatische Geschütze platzieren. Weitere Klassen wie Super Battle Droids und Clone Jumptrooper schalten wir via gesammelten Battle Points frei. Jede Klasse bringt eine eigene Auswahl an Waffen, Star Cards, Upgrades und anderen speziellen Fähigkeiten mit sich. Vor allem aber erlauben beziehungsweise erfordern die Klassen erstmals ein Zusammenspiel zwischen Teammitgliedern - im ersten Teil befand man sich zwar gleichzeitig am Spielfeld, hatte aber nur sehr selten das Gefühl, wirklich als Gemeinschaft zu agieren. Nun muss man sich darauf verlassen können, dass jeder sich seiner Rolle bewusst ist. Wie gut das in der Praxis funktioniert, muss sich noch zeigen, es ist aber ohne jede Frage eine interessante Design-­Entscheidung!

Star Cards & Loot Boxes

Gratis-Maps, Gratis-Spielmodi und anderes Gratiszeug per Post-Release-­Download - klingt gut! Allerdings, die Sache hat auch einen kleinen Haken.

Wer in Battlefront 2 bereit ist, die Brieftasche zu öffnen, gelangt deutlich schneller an Verbesserungen für seine Figur. (Battlefront 2) Quelle: Electronic Arts Die Star Cards verliehen uns in Battlefront diverse Fähigkeiten und brachten eine gewisse taktische Komponente ins Spiel. (Battlefront 1) Quelle: PC Games

Die gute Nachricht verkünden wir als Allererstes: Bezahl-DLCs wird es in Star Wars: Battlefront 2 nicht geben! Die schlechte Nachricht: Dafür sind Mikrotransaktionen an Bord, also ein Ingame-Shop, in dem wir Echtgeld hinlegen können. Zu kaufen gibt es im Falle von Battlefront dort sogenannte Loot Boxes, in denen sich diverse kosmetische, aber auch das Spiel beeinflussende Items und Goodies finden lassen, die zufällig zusammengestellt werden. Aber keine Sorge: Wer kein Geld ausgeben will, kann sich die zum Kaufen benötigten Punkte auch erspielen, braucht dann aber natürlich entsprechend länger zum Freischalten von Gegenständen. Die soeben erwähnten Star Cards waren übrigens auch schon im Erstling an Bord und verleihen uns diverse Spezialfähigkeiten wie starke Angriffe oder auch höhere Sprünge, die wir in die Kämpfe mitnehmen können - allerdings ist die Anzahl der verfügbaren Slots natürlich stark begrenzt.

Die spielbaren Epochen

Warum auch immer, hat man sich bei Star Wars: Battlefront entschlossen, die spielbaren Epochen stark zu beschränken. In Teil 2 sieht die Sache aber anders aus.

Im ersten Teil konnten wir nur in der Ära der klassischen Trilogie und in den Film-DLCs unser Mehrspieler-Unwesen treiben. (Battlefront 1) Quelle: PC Games Ja, man kann der Prequel-Trilogie viel vorwerfen. Einige der Planeten-Designs wie etwa Naboo sind aber gelungen. (Battlefront 2) Quelle: Electronic Arts

War es wegen des schlechten Rufes der Prequel-Trilogie? Kann sein - auf jeden Fall erlebte man im ersten Battlefront lediglich Szenen aus der klassischen Trilogie und später per DLC aus Episode VII und Rogue One nach. Alles neu macht Teil 2 und jetzt erleben wir auch Mehrspieler-Abenteuer auf Naboo, Geonosis und Co. Das ist auch gut so - so schlecht die Filme auch sind, sie brachten einige interessante Planeten hervor! Größtenteils wird aber nach wie vor versucht, die verschiedenen Epochen nicht allzu sehr miteinander zu vermengen - siehe die zu den jeweiligen Lokalitäten passenden Einheiten. Wie bereits erwähnt, wird diese innere Logik lediglich bei den Helden, die allesamt überall auftreten können, aus dem Fenster geworfen.

  1. Seite 1 Die Spielmodi, die Maps, die Helden, die Waffen
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