Star Wars Battlefront 2 (2017): Der Multiplayer-Vergleich
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Angesichts der spannenden neuen Kampagne vergisst man fast, dass da ja auch noch ein Mehrspieler-Part in Star Wars: Battlefront 2 steckt! Und der kommt noch dazu mit einer Reihe von Veränderungen, Anpassungen und Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger daher. Wir klären, was sich im Vergleich zum ersten Teil ändert.
Star Wars: Battlefront war ein gutes Mutiplayer-Spiel, aber eines der Kategorie "Könnte noch so viel besser sein, wenn ...". Ergo kommt den Entwicklern die Aufgabe zu, beim Mehrspieler-Part von Battlefront 2 nicht nur das, was den ersten Teil auszeichnete, fortzusetzen, sondern auch an zahlreichen Stellen den Schraubschlüssel anzusetzen und ein rundum besseres Spielerlebnis abzuliefern.
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Wirklich grandios gut gelungen war die Star Wars-Atmosphäre: Das Spektakel war nicht nur grafisch beeindruckend, alles sah auch ganz genau so aus, wie man sich das vorstellte. Hinzu kamen die berühmten orchestralen Musikstücke und die einprägsamen Soundeffekte von Laserschwert, Blaster und Co. Allerdings war vor allem das Gunplay vielen Spielern ein Dorn im Auge, denn vor allem am PC zeigte sich schnell eines: Die Reichweite der meisten Waffen war gewaltig und dank der Präzision von Maus und Tastatur verkam ein Großteil der Schlachten zur Schießbude, bei der sich die gegnerischen Fraktionen über die Map hinweg erledigten. Effektiv, aber nicht sonderlich unterhaltsam!Hinzu kamen fehlende Inhalte, die sich vor allem Fans der ersten beiden Battefront-Spiele wünschten, die anno 2004 und 2005 für PS2, Xbox und PC erschienen. So waren für viele Fans die nicht vorhandenen Flugschiff-Schlachten in den Weiten des Weltalls ein großer Minuspunkt. Generell wurde trotz unterhaltsamer Spielmodi deutlich weniger Inhalt geboten, als man sich das gewünscht hätte beziehungsweise von dem nicht direkt mit dem neuen Spiel zusammenhängenden Vorgänger gewohnt war. Teil 2 soll nun also alles besser machen, und wenn sich auch manche Dinge wie der Spielumfang derzeit noch nicht wirklich bestimmen lassen, so gibt es doch Punkte, bei denen man Vergleiche ziehen kann.
Auf den folgenden Seiten stellen wir Aspekte wie die Helden, die Spielmodi oder die Fahr- und Flugzeuge gegenüber und verraten beziehungsweise schätzen ein, wie sehr sich Star Wars: Battlefront 2 hierbei vom direkten Vorgänger unterscheiden wird. Außerdem erklären wir kurz zusammengefasst, wie das neue Klassensystem das Gameplay beeinflusst, und gehen der Frage auf den Grund, was es mit den nun vorhandenen Mikrotransaktionen auf sich hat. Übrigens: Wer sich selbst einen Eindruck vom Spiel verschaffen möchte, aber nicht vorhat, im August die Gamescom zu besuchen, der bekommt nur wenige Wochen danach die Gelegenheit dazu. Anfang Oktober nämlich veranstalten die Entwickler, nachdem zuletzt eine geschlossene Alpha-Testphase abgeschlossen wurde, eine offene Beta zum Spiel. Darin werden zwei Spielmodi anwählbar sein.
Die Spielmodi
Da können die Schießereien noch so viel Spaß machen - wenn sie nicht im Rahmen unterhaltsamer Spielmodi stattfinden, geht die Sache trotzdem nicht auf.
Zum Glück dürfte es bei Star Wars: Battlefront 2 da keine großen Probleme geben. Tatsächlich ist eigentlich noch nicht viel zu den Spielmodi bekannt; bis dato wurde vor allem die neue Variante Galactic Assault in den Mittelpunkt gestellt. Hier stehen sich zwei Teams gegenüber, die in zwei verschiedenen Spielphasen einerseits ein Fahrzeug bewachen und eskortieren und andererseits einen gegnerischen Angriff zurückdrängen müssen. Allerdings war die Modi-Auswahl schon im ersten Teil sehr groß und wurde durch diverse DLCs sogar noch erweitert. Neben Deathmatch, Capture the Flag und anderen Genre-Standards (für teilweise bis zu 40 Spieler) darf man sich also wieder auf besondere Modi freuen, die etwa Helden und Bösewichte in den Fokus stellen.
Die Maps
Wovon lebt Battlefront 2, wie auch schon der erste Teil? Natürlich von der Star Wars-Lizenz! Kein Wunder also, dass die ikonischen Orte ausgiebig genutzt werden.
Eines der Highlights des ersten Battlefront waren definitiv die Maps. Schließlich ist es einfach cool, in der Rebellen-Basis, auf dem Todesstern oder auf Tatooine herumzuballern! Zusätzlich zu den Maps aus der alten Trilogie, Episode VII und Rogue One erwarten uns diesmal auch Lokalitäten aus den Prequels und natürlich Episode VIII. Schön: Je nach Map werden die einander gegenüberstehenden Gruppierungen passend zur Filmvorlage angepasst. Als neue Maps bestätigt wurden bis dato Takodana, Starkiller Base, Theed und Yavin IV. Erneut mit dabei sind auf jeden Fall Hoth, Tatooine und Endor. Wie bereits im Erstling der Fall, wird es wohl auch wieder Planeten geben, auf denen gleich mehrere der Maps angesiedelt sind.
Die Helden
Obwohl sie übertrieben stark sein konnten, machte es viel Spaß, in Battlefront in die Haut bekannter Serien-Figuren zu schlüpfen. In Teil 2 sind sie wieder mit dabei!
Bisher wurden bereits einige der hellen und der dunklen Seite der Macht zugewiesene Helden bestätigt: Yoda, Darth Maul, Finn, Captain Phasma, Han Solo, Boba Fett, Luke Skywalker und Rey werden auf jeden Fall in die Schlacht ziehen. Die Liste verrät's: Diesmal sind Helden und Schurken aus allen Episoden an Bord und sie alle kommen mit mächtigen Spezialmanövern daher. Ganz bestimmt nicht Teil des Kanons, aber cool: Es wird auch möglich sein, mit Figuren aus verschiedenen Zeitaltern gegeneinander anzutreten. Wie sich Finn wohl im Kampf gegen Sonnenbrand-Opfer Darth Maul schlägt? Übrigens: Wie viele andere Inhalte auch, etwa die Fahrzeuge, schaltet man die Helden auf dem Feld mit in den Kämpfen verdienten Battle Points frei.
Die Waffen
Noch relativ wenig verraten wurde zu den neuen Waffen, die in Battlefront 2 zum Einsatz kommen werden. Allerdings haben wir ein paar Wünsche an die Schießprügel!
Bei den bisherigen Anspielmöglichkeiten wurden natürlich schon indirekt ein paar der Waffen aus dem Spiel präsentiert, indem wir sie dort einfach nutzen konnten. So erhaschten wir etwa Blicke auf einen Heavy Blaster der Ersten Ordnung und den schnell nachladenden Blaster Cr-2. Tatsächlich schweigen sich die Entwickler zu Umfang und verschiedenen Funktionsweisen aber noch aus. Wir haben aber einen Wunsch, und zwar dass das auf dem PC zu Sniper-Orgien verkommene Gunplay des Erstlings überarbeitet wird. Offenbar wurde unser Wunsch sogar erhört: In den Anspiel-Phasen war die Reichweite der Wummen geringer, bei Dauerfeuer die Präzision kleiner und generell steht Taktik mehr im Vordergrund. Schön!
