Star Trek: Comic eskaliert - Captain Kirk lebt und sieht sich vor seiner größten Herausforderung
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Im Star Trek-Universum kommt es zu einer riesigen Katastrophe.
Man stelle sich folgendes, aberwitzig klingendes Szenario vor: William Shatner kehrt als Captain James Tiberius Kirk zurück. Als Hoffnungsträger der Föderation gewinnt er den ersten Kampf seiner Rettungsmission. Nur, um anschließend Zeuge der wohl größten Katastrophe zu werden, die das Star Trek-Universum für die Erde, den Heimatplaneten der Menschheit, bislang bereithielt. Die neue Ausgabe des Comics Star Trek: The Last Starship serviert Trekkies genau diese unglaublichen Szenen.
Star Trek: Was wurde aus Captain Kirk?
In der Comic-Reihe Star Trek: The Last Starship wird James Tiberius Kirk sensationellerweise von den Toten auferweckt. Und das ausgerechnet mithilfe der Borg, einst die größten Feinde der Föderation. Die dritte Ausgabe, die ab sofort auf Englisch im Comic-Fachhandel und digital für E-Reader wie Kindle und Co. für 3,18 Euro erhältlich ist, zeigt die Star Trek-Legende inmitten der Katastrophe. Das Antlitz des wohl größten Helden der Föderation ist eindeutig dem jungen William Shatner aus der Serie Raumschiff Enterprise nachempfunden.
Nach seinem ersten erfolgreichen Kampf muss der wiedererweckte Kirk mit ansehen, wie es völlig überraschend zu einem monumentalen Verrat kommt. Klingonen, die sich selbst "Der Pfad der Dunkelheit" nennen, üben einen Großangriff auf die Hauptstädte der Erde aus, die hunderte Millionen Opfer kosten dürfte. Die genauen Hintergründe und die Handlung, wie es zu dieser wohl größten Katastrophe in der (Star Trek-)Geschichte des Heimatplaneten der Menschheit kommen konnte, ist in Band 3 der Comic-Reihe nachzulesen. Was bedeutet dies für den Rest des Star Trek-Universums?
Star Trek: Was ist Kanon und was eigentlich nicht?
Sagen wir es mal so: Der Kanon im Star Trek-Universum ist fließend und wird ab und an sogar mal gecrasht. Generell gelten die Filme und die Serien als offizielle Handlung. Alternative Erzählungen, wie die Kinofilme von J.J. Abrams, werden einfach einer anderen Zeitlinie hinzugerechnet. Ein aktueller Hörspiel-Podcast über das Schicksal des legendären Bösewichts Khan nimmt ebenfalls für sich in Anspruch, K(h)anon zu sein.
Selbiges gilt für die Comics des IDW-Verlags. Hier wird von "offiziellen" Handlungssträngen, wie etwa dem neuen Ende der Kult-Serie Voyager gesprochen, ohne dass Paramount, beziehungsweise die neuen Rechteinhaber widersprechen. Ganz im Gegenteil, auf der offiziellen Homepage Startrek.com werden die Storys der Comics angepriesen, ohne irgendeinen Hinweis darauf zu geben, dass es sich um Geschichten außerhalb des Kanons handeln würde.
Langjährigen Fans von Star Trek ist allerdings klar: Die teilweise spektakulären, äußerst unterhaltsamen, aber teilweise auch etwas wahnwitzigen Storys der Comics haben nur so lange Bestand, bis eine Serie oder ein möglicher neuer Kinofilm deren Handlung überschreibt und zunichtemacht. Von daher ist die dritte Ausgabe von Star Trek: The Last Starship ein unterhaltsames Gedankenspiel, ein nostalgisches Wiedersehen mit William Shatner als James Kirk, der aufgrund des Angriffs auf die Erde vor einer der größten Herausforderungen aller Zeiten steht.
Quelle: Screenrant
