Deutsche Sprachausgabe, alternative Routen und ein Koop-Modus für die komplette Kampagne: Star Fox bringt auf der Nintendo Switch 2 einige Neuerungen mit. Wir konnten die ersten Missionen bereits spielen und verraten, warum sich das Weltraumabenteuer trotz Remake-Status überraschend frisch anfühlt.
Insgesamt hinterließ die alternative Steuerung aber einen deutlich besseren Eindruck, als wir zunächst erwartet hätten. Positiv hervorzuheben ist auch, dass ihr fließend zwischen den Steuerungsmöglichkeiten hin- und herwechseln könnt. Legt ihr einen Joy-Con auf eine Fläche, erkennt das Spiel automatisch den neuen Modus und wechselt ins Cockpit. Nehmt ihr den Joy-Con wieder auf, seid ihr wieder in der Third-Person-Ansicht.
Weltraumschlachten mit Teamgefühl
Bereits die Introsequenz macht klar, dass Nintendo beim neuen Star Fox großen Wert auf Atmosphäre und Inszenierung legt. Die Präsentation wirkt deutlich aufwendiger als im Original, ohne dabei den typischen Charme der Reihe zu verlieren. Besonders die erstmals komplett ins Deutsche übersetzte Sprachausgabe sorgt dafür, dass die Charaktere greifbarer wirken und die Storysequenzen moderner inszeniert werden. Gleichzeitig bleibt dieses klassische Star-Fox-Gefühl erhalten, das Fans seit dem Nintendo-64-Original mit der Reihe verbinden.
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Das zeigt sich vor allem während der Missionen. Wie schon in Star Fox 64 ist man nie wirklich allein unterwegs, sondern kämpft gemeinsam mit Falco, Peppy und Slippy als Team gegen gegnerische Streitkräfte. Immer wieder melden sich die Teammitglieder per Funk, geben Hinweise oder kommentieren das Geschehen.
Quelle: Nintendo
In den Weltraumschlachten seid ihr nie alleine unterwegs. Immer an eurer Seite: Falco, Peppy und Slippy.
Dadurch entsteht ein erstaunlich immersives Gefühl, obwohl man die meiste Zeit "nur" in einem Raumschiff sitzt. Eure Kameraden tauchen auch regelmäßig direkt auf dem Schlachtfeld auf und greifen aktiv ins Geschehen ein. Teilweise müssen ihr sie sogar vor gegnerischen Angriffen beschützen, da auch sie Schaden nehmen können.
Allerdings sorgte genau das in unserer Session mehrfach für unfreiwillig komische Momente. Denn theoretisch könnt ihr eure Teammitglieder auch selbst abschießen. Beim wilden Dauerfeuer passiert das des Öfteren versehentlich.
Quelle: Nintendo
Wie im Original gibt es natürlich auch im Remake versteckte Flugrouten, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind.
Spielerisch bleibt sich Star Fox im Kern ebenfalls treu. Die Kampagne setzt weiterhin auf alternative Routen, die sich abhängig von euren Leistungen innerhalb der Missionen verändern. Je nachdem, welche Ziele ihr erfüllt oder wie erfolgreich ihr euch in den Schlachten schlagt, verändert sich euer weiterer Weg durch die Story. Dieses System gehörte schon damals zu den spannendsten Elementen von Star Fox 64 und wird auch im Remake wieder eine große Rolle einnehmen.
Quelle: Nintendo
Ab und zu könnt ihr Verbesserungen für euer Schild oder euren Laser einsammeln. Hier müsst ihr dafür durch den Ring fliegen.
Während unserer Anspielsession durften wir die ersten drei Missionen ausprobieren. Dabei wechselte das Spiel mehrfach zwischen den klassischen Rail-Shooter-Passagen und den ebenfalls aus dem Original bekannten offenen Gebieten. In den linearen Abschnitten rast ihr wie gewohnt durch spektakuläre Weltraumschlachten, weicht Hindernissen aus und schießt Gegner ab.
Die offenen Areale funktionieren dagegen deutlich freier. Hier könnt ihr euch in alle Richtungen bewegen, Gegner eigenständig verfolgen und Missionsziele flexibel angehen. Dieser Wechsel sorgt in jedem Fall für mehr Abwechslung und verhindert, dass sich das Gameplay zu eintönig anfühlt.
Koop statt Solo-Flug
Eine der größten Überraschungen unserer Anspielsession war allerdings der Koop-Modus. Die komplette Kampagne lässt sich nämlich gemeinsam spielen. Allerdings nicht klassisch mit zwei eigenen Schiffen, sondern mit klar verteilten Rollen. Während ein Spieler den Arwing steuert, übernimmt der zweite Spieler die Kontrolle über die Waffen und konzentriert sich vollständig aufs Schießen.
