Stalker 2: Heart of Chornobyl erstmals gespielt - All eure Wünsche sollen erfüllt werden!

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Stalker 2: Heart of Chornobyl erstmals gespielt - All eure Wünsche sollen erfüllt werden!
Quelle: GSC Game World

Ein Shooter wie eine Anomalie: Stalker 2 ist ein enorm ambitioniertes Spiel, das extremer Widrigkeiten zum Trotz schon in wenigen Monaten erscheinen soll. Auf der Gamescom konnten wir uns zum ersten Mal selbst ein Bild von GSC Game Worlds Mammutprojekt machen!

Stalker 2 ist ein Spiel, das es eigentlich nicht geben kann. 2010 wurde der vierte Teil der Stalker-Reihe erstmals angekündigt, zwei Jahre später wurde die Entwicklung wegen Streitigkeiten um die Markenrechte wieder eingestellt, kurz vorher das Studio aufgelöst. 2018 wurde das Projekt dann von den alten Entwicklern wieder neu angekündigt , allerdings war man da erst in der frühen Design-Phase, weswegen das Spiel drei Jahre lang wieder von der Bildfläche verschwand. 2021 meldete sich Stalker 2 dann mit einem grafisch überwältigenden Trailer zurück , die Entwicklung wurde auf die Unreal Engine 5 verlagert und ein Releasetermin bekannt gegeben, der mittlerweile aber schon lange verstrichen ist. Der Grund dafür: Das ukrainische Studio sah (und sieht) sich mit dem verbrecherischen Krieg konfrontiert, den das russische Regime gegen sein Land führt . Und GSC Game World macht trotzdem weiter.

Das Resultat dieser kaum fassbaren Entwicklungsgeschichte konnten wir auf der Gamescom nun zum ersten Mal selbst ausprobieren. Auf der Gamescom haben wir uns mehrmals durch die ersten Szenen von Stalker 2 (jetzt kaufen 8,99 € / 59,99 € ) gekämpft und einen Blick auf die Todeszone rund um das Atomkraftwerk von Tschernobyl geworfen.

UPDATE vom 24. August: Wir haben die Messe-Demo mittlerweile noch zweimal durchgespielt und den Artikel um neue Infos und Eindrücke ergänzt.

Unser Trip begann mit einer Szene, die jedem Shooter-Spieler sofort vertraut vorkommen dürfte. Die Spielfigur, ein Stalker namens Skif, wird aus der Egoperspektive von einem bissigen Hund angegriffen. Wir versuchen noch, den Köter mit der Pistole abzuwehren, aber natürlich liegt dummerweise keine Patrone mehr im Magazin. Da taucht plötzlich eine Anomalie auf, in der Zone eine allgegenwärtige Naturgewalt, hebt den Hund hoch und zerreißt ihn in blutige Klumpen.

Ein Riesenrad in der verstrahlten Zone in Stalker 2 Quelle: GSC Game World Zum Glück hat ein Verbündeter namens Richter das Gefecht beobachtet und wirft uns ein unscheinbares Item zu, das wir schon aus den alten Stalker-Spielen kennen: Eine rostige Schraube. Die können wir werfen, um die Anomalien kurzzeitig auszuschalten, genauer gesagt auszulösen, um unbeschadet durchzukommen oder sie besser zu orten. Außerdem piepst wie gehabt unser PDA, wenn wir den gefährlichen Zonen zu nahe kommen. Geraten wir ins Kraftfeld einer Anomalie, werden wir angesaugt und verlieren einen Großteil unserer Lebenspunkte, allerdings wird es wieder verschiedene Anomalie-Typen geben, die alle möglichen Gemeinheiten bereithalten.

Richter, der in unserer Version mit einem leichten osteuropäischen Akzent auf Englisch mit uns spricht, legt uns ein paar Missionen und interessante Orte im Questlog an. Die können wir dann mit dem Kompass am oberen Bildschirmrand verfolgen. Als ein Kollege an einer anderen Spielstation versucht, Richter mit dem Messer anzugreifen, reagiert der übrigens nicht darauf, während er bei uns beim Reden an uns vorbeischaut und auf der Stelle läuft. Unsere Spielfigur klingt übrigens wie ein Amerikaner.

Dafür gefällt uns Richters Charaktermodell, das mit detaillierten Strahlungsbrandwunden ausgestattet ist. Die Unreal Engine 5 sieht man Stalker 2 an, vor allem an der sehr detaillierten Umgebung mit ihrer dichten Fauna und schicker Beleuchtung. Dass das Spiel stellenweise noch ordentlich Polishing braucht, ist aber auch nicht zu übersehen.

Wir kommen unseren Questmarkern kaum näher, da geraten wir schon in die nächste haarige Situation. Ein freundlicher Charakter schießt auf eine Hundemeute, doch als wir helfen wollen, verpassen wir ihm aus Versehen eine Schusswunde. Dann bleibt uns nichts anderes übrig, als den Mann zu erschießen. Weil Stalker 2 die Tastatur sehr üppig belegt, finden wir auf Anhieb keinen Knopf, um die Waffen wegzustecken und ihn so vielleicht noch umzustimmen.

Nachdem wir den Kerl also umgenietet haben, durchwühlen wir natürlich direkt sein Inventar. Auch hier bleibt Stalker 2 nah an seinen Vorgängern und präsentiert uns eine recht schmucklose Rasteransicht, in der wir verschiedene Munitionstypen, Nahrungsmittel und Waffen verwalten. Wieder mit dabei: Mettwurst, die zuverlässig den kleinen Hunger bekämpft. Außerdem tragen viele menschliche Feinde Medikits, die wir uns per Spritze verabreichen. Munition sammeln wir meist nur in spärlichen Mengen auf.

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