SpongeBob Schwammkopf: Giganten der Gezeiten im Test - Lohnt sich das neue Unterwasser-Abenteuer?
Test
In den Levels warten allerlei geisterhafte Störenfriede, die mit ihren unterschiedlichen Angriffsmustern für kurze, dynamische Herausforderungen sorgen. Richtig aufdrehen darf das Spiel aber in den Bosskämpfen.
Zusätzlich sorgen optionale Nebenmissionen von teils bekannten, aber auch generischen Charakteren aus Bikini Bottom für Abwechslung. Die Aufgaben sind zwar meist recht simpel, bringen aber kleine Belohnungen und lockern den Spielfluss angenehm auf.
Quelle: PC Games
König Neptuns Palast als Schauplatz und spielbares Level ist eine gelungene Abwechslung zu Bikini Bottom.
Optisch und thematisch hat Giganten der Gezeiten ebenfalls einiges zu bieten. Von den vertrauten Straßen von Bikini Bottom über tropische Lagunen und dichte Dschungel bis hin zu König Neptuns Palast und dem sagenumwobenen Atlantis. Die Schauplätze sind schön gestaltet und auch spielerisch deutlich vielseitiger, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Ein Schwamm der zum Geisterjäger wird
Ein Level besteht aber natürlich nicht nur aus Hüpfen und Erkunden. Gelegentlich müssen wir es auch mit den Geisterschergen des Fliegenden Holländers aufnehmen. Die grünlich schimmernden Gespenster erinnern optisch fast ein bisschen an die Spukgestalten aus Luigi's Mansion.
Die Standardgegner verfügen über unterschiedliche Angriffsmuster, sind aber nach nur einem Treffer schon k. o. - sie wirken weniger wie echte Bedrohungen, sondern eher wie kleine, dynamische Hindernisse, die den Spielfluss kurzzeitig auflockern. Nur die Kaugummi spuckenden Geister können mitunter etwas nerven. Vor allem, wenn sie uns mitten in einer Sprungpassage erwischen. Meist treten die Geister aber an klar abgegrenzten Stellen in Erscheinung. Dann müssen wir zuerst alle besiegen, bevor wir weiterhüpfen dürfen.
Quelle: PC Games
Es gibt Abschnitte in denen ihr zunächst alle Gegner besiegen müsst, um weiter voranzuschreiten.
Etwas zähere Geistergegner mit komplexeren Angriffsmustern gibt es natürlich ebenfalls. Die treten zunächst als Zwischenbosse in Erscheinung, tauchen später jedoch auch als normale Gegner wieder auf. Für unseren Geschmack halten die Mini-Bosse etwas zu viel aus, wodurch sich Kämpfe ein wenig in die Länge gezogen anfühlen. Als "normale" Gegner haben sie dann später aber zum Glück weniger Lebensenergie.
Richtig spannend wird es dann bei den großen Bosskämpfen. Die sind nicht nur schön inszeniert, sondern auch spielerisch abwechslungsreich umgesetzt. Beim Kampf gegen die verfluchte Truhe des Fliegenden Holländers auf der Goldfischinsel beispielsweise müssen wir geschickt zwischen SpongeBob und Patrick wechseln, um ihre unterschiedlichen Fähigkeiten klug einzusetzen. Die Angriffe der Bosse sind kreativ gestaltet, verlangen gutes Timing und machen einfach Spaß.
Quelle: PC Games
Der Bosskampf gegen die Truhe des fliegenden Holländers ist sehr abwechslungsreich und erfordert sowohl SpongeBobs als auch Patricks Fähigkeiten.
Wenn die Framerate baden geht
Klingt bisher eigentlich nach einem echt guten SpongeBob-Abenteuer, oder? Ja... wäre da nicht die Technik. Gerade auf der Nintendo Switch 2 zeigt Giganten der Gezeiten leider deutliche Schwächen. Zwar bietet das Spiel einen eigenen Performance-Modus, den wir euch auch dringend empfehlen. Doch selbst dann läuft nicht alles so geschmeidig, wie wir es uns wünschen würden. Immer wieder gerät die Framerate ins Stocken, teilweise sogar so stark, dass der Spielfluss kurzzeitig fast zum Stillstand kommt. Unspielbar ist es nicht, aber der Spaß leidet trotzdem spürbar darunter. Besonders in actionreicheren Passagen oder wenn auf dem Bildschirm gerade viel los ist.
