SpongeBob Schwammkopf: Giganten der Gezeiten im Test - Lohnt sich das neue Unterwasser-Abenteuer?
Test
SpongeBob und Patrick sorgen mit ihren einzigartigen Fähigkeiten für abwechslungsreiche Rätsel, Kämpfe und Jump'n'Run-Passagen. Der fließende Charakterwechsel bringt Dynamik ins Abenteuer und hält das Gameplay frisch und überraschend fordernd.
Die besten Freunde bringen jeweils eigene Fähigkeiten mit, die clever in die Levelstruktur eingebaut sind. Patrick kann sich beispielsweise in den Boden eingraben, um unter Zäunen hindurchzutauchen oder vergrabene Münzen freizulegen. Außerdem nutzt er Sandvulkane, die ihn wie eine Kanonenkugel in die Höhe schleudern und so den Zugang zu höher gelegenen Plattformen ermöglichen.
Quelle: PC Games
Patrick in den Levels die Sandvulkane nutzen, um sich in die Luft schießen zu lassen. Dadurch können höher gelegene Orte erreicht werden.
SpongeBob dagegen setzt auf altbewährte Schwamm-Techniken: Mit Seifenblasen-Angriffen und kräftigen Karate-Kicks räumt er ordentlich auf. Sein Quallennetz hat SpongeBob auch immer parat, denn eine der Sammelaufgaben besteht darin, Quallen zu fischen. Die sind überall in den Levels versteckt. Im Verlauf des Spiels schalten beide Charaktere zusätzliche Fähigkeiten frei, die neue Wege eröffnen und das Leveldesign angenehm abwechslungsreich halten.
Der ständige Wechsel zwischen den beiden funktioniert reibungslos und sorgt für eine gute Portion spielerische Dynamik. Besonders bei Rätsel- und Jump'n'Run-Passagen muss man häufig umdenken und beide Figuren gezielt einsetzen, um weiterzukommen. Trotz des bunten Comic-Looks hat das Spiel dabei durchaus seine knackigen Momente. Vor allem in späteren Abschnitten oder den Zusatzherausforderungen wird es überraschend fordernd. Genau das gefiel uns aber richtig gut und macht den Reiz aus.
Quelle: PC Games
Das Geistersurfbrett ist ein Power-Up, das nur in bestimmten Level-Abschnitten benutzt werden kann.
Zudem gibt es in den verschiedenen Levels gelegentlich temporäre Power-ups, die wir einsetzen können. Unter anderem das Geistersurfbrett. Damit sind wir nicht nur schneller unterwegs, sondern können auch auf der Goldfischinsel das Wasser überqueren und neue Orte erreichen.
Leveldesign: Zwischen Freiheit und Führung
Beim Leveldesign schlägt Giganten der Gezeiten eine gelungene Brücke zwischen den beiden Vorgängern. Während Battle for Bikini Bottom noch mit eher offenen Arealen punktete, war The Cosmic Shake deutlich linearer aufgebaut. In Giganten der Gezeiten fahren die Entwickler diesmal einen cleveren Mittelweg. Die Levels sind abwechslungsreich gestaltet und verbinden frei erkundbare Abschnitte mit klassischen, schlauchförmigen Plattform-Passagen.
Quelle: PC Games
Der Leuchtturm ist kaputt! Um weiter in der Story voranzukommen müssen SpongeBob und Patrick ihn wieder in Gang setzen.
In jeder Welt führt uns eine Hauptquest durch die unterschiedlichen Bereiche, etwa, wenn wir auf der Goldfischinsel einen Weg zum Leuchtturm finden müssen, um diesen wieder in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig laden aber auch gerade die offenen Areale zum Erkunden ein.
Überall lassen sich Schatztruhen mit Münzen oder Sammelobjekten finden, die entweder gut versteckt oder mit kleinen Rätseln bzw. fordernden Sprungpassagen verbunden sind. Besonders 100-Prozent-Spieler dürften hier ihre Freude haben. Es lohnt sich, wirklich jeden Winkel eines Levels abzusuchen.
