Splatoon 3 im Test - Seite 2

Test Nadine Herzog Katharina Pache
Splatoon 3 im Test - Seite 2
Quelle: Nintendo

War Splatoon 3 wirklich schon nötig? In unserem Test stellen wir alten und neuen Spielern die spaßige Tinten-Ballerbutze für die Nintendo Switch vor!

Fans der Story hinter Splatoon freuen sich über viel neuen Lore zur Welt der Inklinge, Oktolinge und Co. So viel möchten wir vorwegnehmen: Die Kampagne lohnt sich! Auch wenn ihr nicht an der Story interessiert seid, ergibt es schon wegen der Collectibles Sinn, den Einzelspieler-Modus durchzuspielen. Neue Tricks lernt ihr dabei auch.

Die Kampagne im Test: Jetzt wird es haarig!

In Splatoon 3 geht es um die Rückkehr der Mammalianer. Was wir schon wussten: In der Welt von Splatoon ist der Großteil der Säugetiere ausgestorben. Neben den Miezrichter-Katzen gab es nur die mehr oder weniger humanoiden Meeresbewohner - zumindest bis jetzt. Nun tragen eure Oktarianer-Gegner schicke Frisuren. Durch das erste wüstenartige Level, das eine Art Tutorial darstellt, führt euch ein alter Bekannter: Ex-Käpt'n-Kuttelfisch. Hier wird auch die Funktion eures Salmini-Sidekicks erklärt. Der kleine, lebhafte Schrecken aus den Salmon Runs ist euer bester Freund und erfüllt nützliche Funktionen. Er greift für euch an, aktiviert Schalter und ist die ultimative Spürnase für Sammelobjekte. Kuttelfisch ist jedoch nicht lange euer Guide, denn - zack - geht der Seemann verloren und so landet ihr nach der Einführung in einer neuen Oberwelt: Alterna.

Versperrt euch das ätzende Flauschplasma den Weg? Lasst euren Salmini das Zeug einfach wegmampfen! Quelle: PC Games Versperrt euch das ätzende Flauschplasma den Weg? Lasst euren Salmini das Zeug einfach wegmampfen! Hier besteht viel Spoiler-Gefahr, gehen wir rein auf den Aufbau der Kampagne und diverse Neuerungen ein. Die Oberwelt besteht aus sechs Sektoren mit 62 Levels und vier Bosskämpfen. Das Spiel zwingt euch teilweise, neue Techniken oder Waffen auszuprobieren. Man kann die Kampagne also als eine Art Riesen-Tutorial ansehen.
Habt ihr keinen Bock auf normale Revierkämpfe? Im Revierdecks-Minigame bekriegt ihr euch zwar immer noch mit Farben, aber dazu nutzt ihr Spielkarten.  Quelle: PC Games Habt ihr keinen Bock auf normale Revierkämpfe? Im Revierdecks-Minigame bekriegt ihr euch zwar immer noch mit Farben, aber dazu nutzt ihr Spielkarten.  Die neueingeführten Waffen wie das Splatana, eine Tinten-Katana-Nahkampfwaffe oder der Tri-Stringer-Bogen sowie Spezialangriffe werden auf diese Weise erklärt - learning by doing!

Vom Schwierigkeitsgrad her könnten die einzelnen Level knackiger sein. Der Großteil ist spätestens nach dem dritten Versuch gemeistert, ihr könnt höchstens den Anspruch erhöhen, indem ihr eine weniger geeignete Waffe wählt, falls das Level euch die Auswahl lässt.

Das Fortschreiten der Story ist sehr linear, auch wenn ihr Level und Sektoren teilweise in unterschiedlichen Reihenfolgen abarbeiten könnt.

Mit jeder abgeschlossenen Mission entziffert ihr Alterna-Logs, die euch häppchenweise Informationen zur Splatoon-Welt offenbaren. Dieses Mal sind die Items im Spiel wesentlich einfacher aufzuspüren und anders als zuvor findet ihr Sammelobjekte nur noch in der Oberwelt, nicht mehr in den Levels. Dabei ist eure Map eine enorme Hilfe, sie zeigt euch an, wo ihr suchen müsst.

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