Worst-Of 2021: Die zehn schlechtesten Spiele des Jahres im Rückblick mit Video!
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Biomutant enttäuscht, Konami blamiert sich mal wieder und nicht mal mehr Rockstar Games kann man blind vertrauen: 2021 haben sich so manche Spiele alles andere als mit Ruhm bekleckert. Wir werfen einen Blick zurück auf dieses seltsame Spielejahr und präsentieren euch die zehn schlechtesten Games der letzten zwölf Monate im Special mit Video!
Wenn Rockstar Games seine alten Klassiker ausgräbt, Konami eine legendäre Spielereihe wiederbelebt und der Schöpfer von Sonic the Hedgehog ein ganz neues Universum erschafft, was kann da noch schiefgehen?
Nun, so ziemlich alles, wie uns das Spielejahr 2021 eindrucksvoll bewiesen hat. In unserem Katastrophen-Rückblick schmeißen wir den Grill an und servieren euch die zehn übelsten Spiele des Jahres. Schön über offenem Feuer geroasted!
In diesem Artikel
10. Biomutant - Dieser Genpool ist nur eine Pfütze
Was haben wir uns auf Biomutant gefreut! Frisches Setting, markanter Grafikstil, vielversprechendes Kampfsystem: Das Action-RPG brannte sich ins Gedächtnis und geisterte in den vier Jahren zwischen Ankündigung und Release immer wieder durch unsere Most-Wanted-Listen. Entsprechend enttäuscht waren wir, als das Spiel dann im Mai dieses Jahres in unseren PCs und Konsolen landete. Biomutant ist zwar kein totaler Bio-Müll, aber doch ein Kandidat, bei dem die Evolution nochmal gehörig nachbessern sollte.
Quelle: PC Games Hardware
Worst-Of 2021: Die zehn schlechtesten Spiele des Jahres im Rückblick mit Video! (6)
Da wäre zum Beispiel die Story. Die lockt noch mit ihrer spannenden Prämisse, nämlich Weltuntergang durch Umweltverschmutzung, lässt uns aber mit ihrem kindischen, oberflächlichen Erzählstil und einem reichlich sinnlosen Moralsystem schnell wieder fallen. Die Spielwelt sieht zwar manchmal wirklich schick aus und bietet abwechslungsreiche Zonen, die sind aber mit hirnlosen, repetitiven Missionen vollgestopft, die sogar Ubisoft zu blöd wären. Dann ist da noch das Kampfsystem, das uns jede Menge Optionen zur Verfügung stellt, sie aber wegen seines einfachen Schwierigkeitsgrades kaum verlangt.
Und zu guter Letzt wurde das Spiel in einem technisch ziemlich halbgaren Zustand veröffentlicht - immerhin haben die Entwickler aber mit Patches nachgeholfen. In freier Wildbahn war dieser putzige Biomutant trotzdem kaum überlebensfähig. Da bleibt uns also nur, auf die nächste Generation zu hoffen, die vielleicht weniger zahnlos und mit mehr Fleisch auf den Rippen daherkommt.
9. Werewolf the Apocalypse: Earthblood - Zum Einschläfern
Spiele mit Zombies und Vampiren gibt's wie Sand am Meer, Werwölfe hingegen sind in Videospielen ein noch eher selten gesehenes Monster - Vor allem, wenn es darum geht, selbst in den Wolfspelz zu schlüpfen. Und wo wir schon bei selten sind: Trotz der im echten Leben allgegenwärtigen Klimakrise gibt es recht wenige (gute) Spiele, die sich explizit eine Öko-Botschaft auf die Fahne schreiben.
Quelle: PC Games
Worst-Of 2021: Die zehn schlechtesten Spiele des Jahres im Rückblick mit Video! (10)
Warum also nicht beides kombinieren und ein Spiel mit Werwolf-Hauptfigur entwickeln, in dem ihr einen blutig-grünen Feldzug gegen eine tyrannische Firma führt? Klingt ziemlich an den Haaren herbeigezogen, ist aber die durchaus interessante Prämisse von Werewolf the Apocalypse: Earthblood.
Schade nur, dass der neuste Spross des World-of-Darkness-Universums spielerisch nicht mehr auf dem Kasten hat, als simples Dauergemetzel in langweiligen Fabrikhallen. Werewolf lässt euch auf Wunsch zwar auch als ganz normaler Vierbeiner durch die Levels schleichen und gibt euch damit spielerische Freiheiten. Sonderlich spannend oder motivierend ist aber keiner der beiden Wege. Stealth und Kampf sind anspruchslos, die Präsentation altbacken und auch die langweilige Story kann nicht fesseln. Es bleibt also bei einer simplen Machtfantasie, die ihr Pulver viel zu schnell verschießt - Werwölfe haben Besseres verdient!
8. Buildings Have Feelings Too! - Hey, Gebäude, keiner mag dich.
Interessante Prämisse mit schwacher Ausführung, zum Zweiten: Buildings Have Feelings Too ist ein Mix aus Puzzle- und Aufbauspiel, in dem ihr ausnahmsweise nicht in die Rolle eines Bürgermeisters, Siedlers oder Generals übernehmt, sondern kurzerhand selbst in die vier Wände eines Hauses schlüpft. Mit Armen und Beinen, versteht sich. Dann gilt es, durch die Stadt zu laufen, mit anderen Gebäuden zu reden und sie so zu verschieben, dass sie sich nebeneinander wohlfühlen.
Quelle: PC Games
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Klingt in der Theorie nach einem charmanten und frischen Spielkonzept, und das wäre es auch, wenn sich der Städtebau nicht so umständlich steuern würde. Die Vorlieben und Bedürfnisse der Häuser erfahrt ihr in verschachtelten Menüs, in denen ihr wegen der zahlreichen zu erfüllenden Anforderungen viel Zeit verbringen werdet.
Das Verschieben der Gebäude an sich gestaltet sich dann auch noch fummelig. Und zudem bewegt sich euer Haus so langsam, dass ihr ihm beim Gehen locker noch die Wände tapezieren könntet. Dank seiner netten, motivierenden Grundidee ist Buildings Have Feelings Too zwar kein totaler Fall für die Abrissbirne, eine Mietminderung sollte aber auf jeden Fall drin sein.
7. Baldo: The Guardian Owls - Ein Griff in die T-Eule-tte
Es tut einem fast schon im Herzen weh: Da kommt ein Spiel um die Ecke, in dem das Gameplay der klassischen Zelda-Abenteuer mit dem künstlerischen Stil eines Studio-Ghibli-Films und jeder Menge Herzblut kombiniert wird, und dann ist es einer der schlechtesten Titel des Jahres.
Quelle: PC Games
Worst-Of 2021: Die zehn schlechtesten Spiele des Jahres im Rückblick mit Video! (1)
Während die isometrische Perspektive und der charmante Grafikstil noch wohlige Nintendo-Assoziationen erwecken, raubt euch Baldos mieses Spieldesign nämlich an jeder Ecke die Nerven. Plan- und orientierungslos latscht ihr ewig lang durch die Gegend und erkundet die mies designte Spielwelt, in der vergeblichen Hoffnung, interessante Orte oder Schätze zu finden.
Währenddessen sterbt ihr tausend Tode: Wenn euch mal nicht die unfairen Gegner in den schwammigen, bockschweren Kämpfen umhauen, erledigen Fallschaden oder hakelige Geschicklichkeitseinlagen den Rest.Dank der fixierten Kamera und der kaum vorhandenen Spielerführung überseht ihr gerne auch mal wichtige Items. Dann dürft entweder noch länger durch die Gegend wandern, in einem Walkthrough nachsehen, oder, wahrscheinlich die beste Wahl, das Spiel einfach deinstallieren. Eure Nerven werden es euch danken!
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