Flop 10 2022 - Die größten Spiele-Todsünden des Jahres 2022

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Flop 10 2022 - Die größten Spiele-Todsünden des Jahres 2022
Quelle: PC Games

Das Spielejahr 2022 hatte mal wieder so einige Flops und Aufreger zu bieten. Wir lassen die schlechtesten Spiele 2022 nochmal Revue passieren - mit Video!

Platz 6: Call of the Wild: The Angler - Fischers Fritz fischt fette Flops

Es klingt doch eigentlich wie das perfekte Cozy-Game: Bei Call of the Wild: The Angler erkundet ihr ein idyllisches Naturreservat und werft zusammen mit Gleichgesinnten die Köder ins Wasser. Für echte Open-World-Connaisseure gibt's sogar 22 Aussichtstürme zu besteigen! Blöd nur, dass sich der hübsche Angeltrip zum Release eher anfühlte wie ein Early-Access-Spiel im Vollversions-Pelz.

Andere Spieler glitchen als körperlose Geister durch die Gegend, die Fahrzeugsteuerung lässt zu wünschen übrig und dank mies erklärter und frustrierender Mechaniken führt das alles eher zu Frust und Langeweile als zu Entspannung. Dank des ständig verdreckten Wassers habt ihr schon eure liebe Mühe damit, eure abwechslungsarme Beute überhaupt zu erkennen. Genügend Zeit, um aufs Wasser zu starren, lässt euch das Spiel aber auf jeden Fall, denn bis hier mal was beißt, ist eurem virtuellen Angler ein langer, grauer Bart gewachsen. Wobei, nein, es gibt gar keine Bärte im Spiel. Besonders verlockend ist der Köder also nicht, den die Entwickler von The Hunter: Call of the Wild hier ausgeworfen haben. Angelbegeisterte Spieler sollten lieber woanders ins Netz gehen.

Call of the Wild: The Angler Quelle: PC Games Call of the Wild: The Angler

Platz 5: Crossfire X - Schnell, bitte schieß mir ins Gesicht!

Ihr habt schon jedes Call of Duty da draußen gespielt und aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht genug Militärshooter in eurem Leben? Dann haben Smilegate und Remedy ein verdammt heißes Eisen für euch im Crossfire!

Nun, zumindest hätten sie das gern, Crossfire X ist bei Kritikern und Spielern nämlich sang- und klanglos untergegangen. Obwohl es als Xbox-One- und Series-Titel, den es nicht auf dem PC gibt, doch eigentlich ein echtes Unikat darstellt.

Blöd nur, dass der Shooter ansonsten keinen einzigen originellen Knochen im verstaubten Gerippe aufweist. Im Free-to-Play-Multiplayer ballert ihr euch durch rechteckige Gänge mit ein paar Containern und versucht, nicht in der gegnerischen Spawn-Trap zu landen.

Zum Launch war der Titel dank des verkorksten Aimings und eines Bugs, der euch zufällig aus der Zielvorrichtung warf, nahezu unspielbar. Dafür haben die Entwickler zwar Patches nachgeschoben, fett macht das den substanzlosen Shooter-Braten aber nicht mehr.

Crossfire X Quelle: PC Games Crossfire X

Möchtet ihr aus dem Trott des Call of Duty für Arme ausbrechen, bietet euch das Spiel alternativ auch ein Counter Strike für Arme an - sofern ihr auf den brachliegenden Servern Mitspieler dafür findet.

Und ja, ihr habt am Anfang richtig gehört: Remedy, also DAS Remedy, hat die Kampagne von Crossfire X entwickelt. Ob es nun Fluch oder Segen ist, dass Gamepass-Besitzer nur die Hälfte der Missionen spielen dürfen, sei mal dahingestellt. Mehr als einen anspruchslosen Shooter-Snack, der sich anfühlt wie aus der Zeit gefallen, bekommt ihr dort nämlich auch nicht geboten.

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