Spiele-Gurken 2017: Die größten Flops des Jahres im Video-Rückblick
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Eieiei, da hat das Spiele-Jahr 2017 neben großartigen Hits wie Assassin's Creed: Origins und Hellblade: Senua's Sacrifice absolute Nieten aus dem Hut gezogen. Die wollen wir euch in all ihrer Scheußlichkeit natürlich auch nicht vorenthalten und haben deshalb die zehn absoluten Lowlights des Spiele-Jahres für euch zusammengefasst! Ein Video mit wunderschönen Spielszenen aus diesen Bruchlandungen ist auch dabei, um es anschaulicher zu machen!
Das Spiele-Jahr 2017 hatte einige großartige Glanzlichter! Aber leider waren auch ein paar absolute Totalausfälle dabei, die es nicht mal mit Ach und Krach geschafft haben, uns auch nur ein bisschen Freude zu entlocken. Hier sind also unsere Spiele-Gurken aus dem Jahr 2017 im Rückblick.
Inhaltsverzeichnis
Troll and I
Troll and I hätte so ein spannendes Action-Adventure werden können. Eine Geschichte über die Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem - nun ja - Troll, warum nicht! Hätten die Entwickler von Spiral House nicht komplett die Sache mit der Freundschaft verkackt. Die ist nämlich anscheinend unsichtbar. Dazu kommt die furchtbar veraltete Grafik, langweiliges Gameplay, eine katastrophale Steuerung, schlechte Kämpfe und schon habt ihr den Salat. Auf diese Freundschafts-Story können wir getrost verzichten.
Quelle: Maximum Games
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
Reservoir Dogs: Bloody Days
Big Star Games hat es in diesem Jahr geschafft eine Geschichte des genialen Quentin Tarantino so dermaßen zu verhunzen, dass wir nicht genau wissen, wo wir anfangen sollen. Reservoir Dogs: Bloody Days spielt absolut fernab der grandiosen Filmvorlage und wer wenigstens Hoffnung bezüglich der Optik hatte: Sorry, not gonna happen! Statt intensivem Noire-Thema bekommt ihr eine augenkrebserregende Regenbogen-Welt. Wenn Tarantino tot wäre, würde er im Grab rotieren. Greift lieber zu Hotline Miami, wenn ihr eine Hommage an Tarantino spielen wollt, das ist nicht mal ansatzweise so traurig anzusehen.
Quelle: Big Star Games
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
Syberia 3
Alle guten Dinge sind drei? Naja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Und Syberia 3 ist so eine Ausnahme. 13 ganze Jahre nach dem letzten Teil mussten die Entwickler Microids unbedingt noch einen dritten Teil auf die eigentlich schon abgeschlossene Geschichte drauf packen. Das Point&Click-Adventure glänzt durch veraltete Grafik, unzählige Bugs, Game Ending Bugs und Freezeframes und ein Gameplay, das sogar Kleinkinder nicht überfordern würde. Im Jahr 2017 sollte man auch eigentlich meinen, die Entwickler hätten es mal raus, Zwischensequenzen zu schaffen. Leider sehen die in Syberia 3 eher so aus, als würden sie auf einer altersschwachen PS1 laufen. Gekürt wird das Ganze von einer kleinen Prise Rassismus und fertig ist der Bitte-lasst-es-doch-einfach-Shake.
Quelle: Microids
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
Deformers
Erinnert ihr euch noch an Deformers? Nein?! Kein Wunder. Das Online-Partyspiel ist auf der Gurken-Liste schön weit oben. Eigentlich ist die Idee cool: Ein Blob als Spielfigur, eine Arena, viel zum Kaputtmachen und ein paar Gegner. Aber ohne Gegner, kein Spiel. Damit konnte Deformers leider absolut nicht dienen, wir mussten teilweise 45 Minuten auf andere Mitspieler warten. Wenn es dann endlich soweit war, dass gespielt werden konnte, gab es Server-Probleme. Alles in allem: Ein Tritt in die Blob-Teile. Und um die Wut noch ein bisschen anzuschüren: Mikrotransaktionen gabs auch!
Quelle: PC Games
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Valkyria Revolution
Die absolute Langeweile alias Valkyria Revolution. Was Valkyria Chronicles wirklich alles richtig gemacht hat, versemmelt Revolution absolut. Die unnötigen Dialoge und langweilige Map sind nur die geringsten Übel in dieser Katastrophe von Spiel. Optisch komm Valkyria Revolution nicht einmal ansatzweise an Chronicles heran und die furchtbaren Kämpfe, bei denen sich Gegner nicht einmal wehren, setzen diesem Milchshake des Grauens noch die verschimmelte Kirsche auf. In einem Spiel, das auf taktische Kämpfe setzt, funktionieren die Vorgaben nur seltenst. Aber was solls, die Taktik ist sowieso irgendwie im Entwicklungsprozess abhanden gekommen. Finger weg!
Quelle: SEGA
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Drawn to Death
In diesem Jahr hatten wir das Vergnügen, den Heiligen Gral der pubertierenden Nachsitzkönige in Empfang zu nehmen: Drawn to Death. Der Online-Shooter hat ein cooles Design, alles sieht aus wie in ein Schulheft gekritzelt. Aber das Spiel musste sich auch mit massiven Lags, Kameraproblemen und Rucklern auseinandersetzen. Die fingerverknotende Steuerung und das unausgeglichene Balancing machten die Kämpfe nicht weniger frustrierend und die Kirsche auf dem riesigen Eisbecher des Wahnsinns bildeten der derbe Humor, der viel zu oft komplett aus unserer Umlaufbahn schoss und die dummen und unnötigen Kommentare von NPCs im Spiel. Ebenso gut könnte Drawn to Death ein Mobbing-Simulator sein und wer will schon gerne von einem Spiel beleidigt werden?
Quelle: The Bartlet Jones Supernatural Detective Agency / Youtube
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
Sonic Forces
Warum muss etwas Gutes eigentlich immer so ausgeschlachtet werden? Das kann nicht besser werden! Ein tolles Beispiel ist Sonic Forces. Zwar könnt ihr zwischen mehreren Charakteren switchen und sogar euren eigenen erstellen, aber das wird mit der Zeit verwirrend. Immer wieder hin und her zu springen und sich auf die verschiedenen Fähigkeiten einzustellen nervt. Außerdem ist die Steuerung furchtbar schwammig und das hilft nicht unbedingt bei der seltsamen Levelarchitektur. Trotz künstlicher Verzögerungen ist Sonic Forces auch viel zu kurz, viel zu leicht und ist einfach nicht die erhoffte Nostalgie-Bombe. Schade.
Quelle: SEGA
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
Micro Machines: World Series
Rennspiele machen Spaß, keine Frage. Aber nicht, wenn sie ein Totalsausfall sind. Micro Machines: World Series hat sich wortwörtlich selbst gegen die Wand gefahren. Das Spiel hat mit massiven Serverproblemen zu kämpfen und leidet unter vielen Bugs und nervigen Abstürzen. Für Einzelspieler ist es einen Kauf schon mal gar nicht wert, aber auch der Multiplayer-Modus gewinnt keinen Preis. Es gibt keine richtigen Rennen und auch wenn, Mitspieler sind leider nicht vorhanden. Wer die alten Teile mochte, sollte einen großen Bogen um World Series machen. Lasst euch lieber den Magen auspumpen, das macht wahrscheinlich mehr Spaß!
Quelle: PC Games
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Flatout 4: Total Insanity
Ein absoluter Totalschaden ist Flatout 4: Total Insanity. Total wahnsinnig ist auch der absurd hohe Preis des Spiels für die gebotenen Features. 27 Fahrzeuge, 20 Rennen und gerade einmal zehn Spielmodi sind schon ein wenig mau, wenn man bedenkt, dass andere Rennspiele da viel mehr bieten. Alles andere ist in Flatout 4 leider auch nicht wirklich der Hit. Die verbuggte Physik lässt einen bei den Rennen verzweifeln, die kaum vorhandene Gegner-KI bringt einen zum Gähnen und das halbgare Schadensmodell ist einfach nur traurig. Setzt euch lieber in euer eigenes Auto und ertragt einen Stau. Das ist witziger als Flatout 4.
Quelle: PC Games
Spiele-Gurken 2017: Die größten Klo-Griffe des Jahres im Rückblick
The Deer God
Wenn man ein Spiel spielt, ist Motivation schon eines der wichtigsten Dinge. Man braucht ja auch einen Grund, das Spiel spielen zu wollen! Tja, den hat The Deer God leider nicht. Das Adventure hat nicht wirklich ein Ziel und es kommt auch keine große Lust auf, herauszufinden, was weiter passieren wird. Das Spiel ist zwar ganz hübsch mit seiner Pixeloptik, aber furchtbar eintönig und technisch unterentwickelt. Es gibt kein spielerisches und erzählerisches Gerüst und wenn man doch mal an sowas wie Handlung gerät, wiederholt diese sich so lange, bis man einfach keinen Bock mehr hat. Nein, da können wir unsere Zeit besser nutzen!
Quelle: Playstation Blog
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