Gameplay egal, Story zweitrangig - hier zählt nur die Optik. Diese Vorschau zeigt die schönsten Spiele 2026, die mit irrer Grafik PC und Konsolen an ihre Grenzen bringen und echte Wow-Momente liefern.
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Project: The Perceiver
Papergames | PC, PS5, XSX
An hübschen Spielen aus Fernost mangelt es uns definitiv nicht mehr, denn auch Project: The Perceiver reiht sich dort ein. Kämpfe in weitläufigen Blumenfeldern mit umherwabernden Blüten wechseln sich mit brausenden Wasserfällen und schneebedeckten Steinruinen ab. Alle Gebiete wirken magisch aufgeladen und wirken teilweise, als ob jemand einen Farbfilter über die Umgebung gelegt hätte.
Dadurch ist jede Kulisse noch einmal einzigartiger, und eigentlich will man am liebsten die Kamera zücken, um jeden Moment festzuhalten. Einen Ausflug in die chinesische Fantasy-Welt ist The Perceiver rein optisch schon mal wert. Wann wir uns tatsächlich aufmachen können, ist leider noch nicht ganz klar.
Es gibt bereits viel Gameplay online zu sehen, ein offizielles Erscheinungsdatum hat das Projekt trotzdem bisher nicht. Und auch die Entwickler halten jetzt schon ziemlich lange Funkstille. Das letzte Lebenszeichen der Entwickler war ein Neujahrsgruß vor fast einem Jahr auf dem Twitter-Channel.
Resident Evil Requiem
Capcom | 27. Februar 2026 | PC, PS5, XSX, NSW2
Schon Ende Februar beehrt uns dann auch mal wieder eine der altehrwürdigsten Horror-Reihen der Spielewelt: Resident Evil kommt schon bald mit dem neunten Hauptteil um die Ecke. Der wird aber ganz anders als bisher. Mit Grace Ashcroft gibt es nämlich mal wieder eine neue Protagonistin nach Ethan Winters.
Deren Mutter war mal Teil von einem ziemlich unbekannten Spin-off, deswegen fragen sich Fans natürlich, was Capcom hier jetzt auftischen will. Die Trailer zeigen wieder eine Menge Grusel mit dunklen Gängen und höchstens Feuerzeugbeleuchtung. Obendrauf gibts aber auch noch den Blast from the Past, denn anscheinend erkundet man auch die Ruinen des zerstörten Raccoon City aus Resi 2 und 3.
Grafisch zeigt Capcom mal wieder, was ihre eigens entwickelte Engine so drauf hat.Hübsche Lichtspielereien, knackscharfe Texturen - hier werden Horrorfans glücklich.
Resonance: A Plague Tale Legacy
Asobo Studio | 2026 | PC, PS5, XSX
Die Geschichte von A Plague Tale geht weiter ... oder sie geht los, besser gesagt, denn Resonance ist ein Prequel zur Story der Reihe. Dieses Mal spielt ihr dementsprechend auch nicht Amicia, sondern Sophia, die Piratin aus dem zweiten Teil. Mit ihr seid ihr auf der Mission, die Insel des Minotaurus zu finden.
Dabei wird natürlich wieder fleißig geschlichen, denn A Plague Tale steht ja schon seit jeher eher für das Leisetreten als für das Voll-auf-die-Zwölf-geben. Grafisch haben wir bisher leider nur einen Rendertrailer gesehen. Doch sah auch schon das zweite A Plague Tale einfach nur fantastisch aus. Wir gehen also stark davon aus, dass Asobo auch mit dem neuen Ableger ein grafisches Brett hinlegen wird.
Rules of Engagement: The Grey State
Grey State Studio | PC
Es geht nur ums Geschäft in Rules of Engagement: The Grey State. Hier wagt ihr euch mit eurem Squad in von Horrormonstern verseuchte Zonen, um da wertvolle Artefakte zu bergen. Aber auch hier müsst ihr nicht nur gegen Tentakelviecher oder Metalmonster auf der Hut sein, sondern auch vor anderen Spielern. Es handelt sich nämlich um PvPvE.
Grafisch kann vor allem das Design des Horror-Gekröses überzeugen. Lebendige Überwachungskameras mit Zähnen, Facehugger-Verschnitte oder Slender-Mans, die sich an euch heranschleichen, wenn ihr nicht hinschaut. Das sieht alles ordentlich fies aus und ist auch grafisch sehr hübsch hässlich in Szene gesetzt.
Squadron 42
Cloud Imperium Games | 2026 | PC
Dass wir dieses Spiel jetzt tatsächlich mal in einem Beitrag für hoffentlich im kommenden Jahr erscheinende Spiele vorstellen würden, das hätte vermutlich niemand gedacht. Squadron 42 ist der Story-Modus vom Mega-Projekt Star Citizen. Der erscheint separat vom großen Multiplayer-Universum und hat schon lange vor Release mit großer Star-Besetzung geprahlt.
Mark Hamill, Gary Oldman, Gillian Anderson, Andy Serkis, Mark Strong und noch viele mehr leihen dem Spiel ihr Gesicht und ihre Stimme. In bester Wing-Commander-Manier tretet ihr der Weltraum-Navy bei und versucht, die Menschheit vor bösen Aliens zu beschützen.
Zwar sind nun schon einige Jahre seit der ersten Ankündigung vergangen, doch gehört auch Squadron 42 zu den grafisch aufwendigen Spielen. Gerade die Motion-Capture-Aufnahmen der Schauspieler liefern tolle Gesichtsanimationen, aber auch die Raumschiffe mit fast verschwenderisch vielen Details sehen fantastisch aus. Drücken wir mal die Daumen, dass das nächstes Jahr auch wirklich endlich fertig wird.
Sword of Legends
Aurogon Shanghai | PC, PS5, XSX
Sword of Legends ist eigentlich schon der vierte Teil einer beliebten chinesischen Rollenspielreihe. Mit dem neuen Teil ändert man aber den Namen von Gujian zum mehr westlich klingenden Sword of Legends. Die Reihe orientiert sich stark an der chinesischen Folklore, und für den neuen Teil strebt man an, ein mystisches Singleplayer-Rollenspiel zu machen, das aber explizit kein Soulslike wird.
Im Gegenteil, das Ganze soll im Aufbau eher an God of War erinnern. Grafisch zeigt das Studio, dass es China spätestens seit Black Myth Wukong wirklich draufhat, tolle Grafik hinzulegen. Die Partikeleffekte am Lagerfeuer und im Kampf sehen toll aus und die Charaktermodelle zeigen zahlreiche Details.
