Gameplay egal, Story zweitrangig - hier zählt nur die Optik. Diese Vorschau zeigt die schönsten Spiele 2026, die mit irrer Grafik PC und Konsolen an ihre Grenzen bringen und echte Wow-Momente liefern.
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Marvel 1943: Rise of Hydra
Skydance Interactive | 2026 | PC, PS5, XSX
So groß das Marvel-Comicuniversum auch ist, so verhalten ist der Sprung in die Spielewelt. Guardians of the Galaxy war ziemlich gut, Marvel's Avengers schon wieder ein Reinfall. Mit Marvel 1943: Rise of Hydra soll sich das jetzt ändern. Keine andere als Amy Hennig ist hier federführend zuständig. Sie hat so bescheidene Erfolge wie die ganze verdammte Uncharted-Serie in ihrem Lebenslauf stehen, wo sie bis Uncharted 4 Game Director war.
Ihr könnt euch also schon mal darauf freuen, wie sie Captain America, Black Panther und Co. zum Leben erweckt. Auf was ihr euch ebenfalls freuen dürft, ist die Grafik! Die sieht nämlich jetzt schon fantastisch aus. In einem Showcase haben die Entwickler gezeigt, wie detailliert sie ihre Spielwelt in der Unreal Engine zusammenbauen. Vor allem die Licht- und Raucheffekte sehen richtig toll aus. Aber auch die Charaktermodelle können überzeugen. Marvel 1943 soll 2026 rauskommen, ein genaues Datum gibt es aber nicht.
Mudang: Two Hearts
EVR STUDIO | 2026 | PC, XSX
Ein Spezialsoldat, ein K-Pop-Superstar ... und irgendwie auch noch Superkräfte in einem Korea, wo Norden und Süden wieder zusammengefunden haben. Also, wer mal wieder gelangweilt ist vom drölfzigsten Standard-Militärshooter, der bekommt mit Mudang: Two Hearts mal was komplett anderes. Als ein Anschlag das nur wackelig wiedervereinte Korea erschüttert, muss ein Soldat die Hintergründe aufdecken.
Dabei kommt er einem K-Pop-Star auf die Schliche, der irgendwie tiefer in die Machenschaften verwickelt ist. Im Spiel steuert ihr also immer abwechselnd sie und ihn, und Ballern ist nur selten die richtige Lösung. Mudang setzt nämlich auch stark auf Schleichen und Nahkampf. Dabei sieht das Spiel sehr schick aus und kann sowohl mit Explosionen als auch mit Partikeleffekten überzeugen.
Neo Berlin 2087
Elysium Game Studio | PC, PS5, XSX
Ein Cyberpunk-Spiel mit so einer Grafik? Und dann spielt das auch noch in Berlin?? Das muss natürlich in diese Liste rein. In Neo Berlin 2087 spielt ihr einen knallharten Detektiv, der den grausamen Mord am Polizeichef aufklären und auch dessen Tochter noch beschützen muss. Dabei entspinnt sich ein wilder Ritt durch die Stadt mit Fokus auf Story und moralischen Entscheidungen.
Allgemein erinnert das Spiel auch sehr an die guten alten Max-Payne-Spiele, so wie der Detektiv da mit seinem schwarzen Trenchcoat durch die Gegend schlittert. Dabei sieht das Ding einfach richtig gut aus. Die Spiegelungen lassen die Raytracing-Muskeln spielen und vor allem die Gesichter sehen fantastisch aus. Ob das Spiel aber noch dieses Jahr kommt? Na ja, angekündigt wurde es schon 2023 und zur gamescom 2025 gab es den letzten Trailer. Wir könnten dieses Jahr also durchaus Glück haben.
OD: Knock
Kojima Productions | 2026 | PC, XSX
Wenn es bei euch an der Tür klopft ... macht ihr in Zukunft nicht mehr auf. Zumindest nicht, wenn ihr vorher OD Knock gespielt habt. Zehn Jahre, nachdem uns Hideo Kojima mit PT seine Vorstellungen für ein Horrorspiel gezeigt hat und Konami ihm dann fett in die Parade gefahren ist, will er es noch mal wissen.
OD: Knock ist zwar jetzt Kojimas ganz eigenes Horror-Universum, doch nach dem ersten Trailer ist klar: Hier wird die Idee von PT auf neue Höhen getrieben. Was genau hier los ist, ist leider noch nicht bekannt. Doch das erste Gameplay kann sich mal wieder einreihen für das Prädikat Fotorealismus. In Ego-Perspektive erkunden wir ein Haus und müssen diverse Aufgaben und Rätsel lösen.
Dabei will uns das Spiel, oder besser gesagt das Haus, einen ordentlichen Schrecken einjagen. Grafisch sehen die Gesichter fast lebensecht aus, doch auch bei den Umgebungen könnte man denken, man erkundet hier ein echtes Haus. Obendrauf wird OD das wohl letzte Projekt des deutschen Schauspielers Udo Kier, der leider im vergangenen November verstorben ist.
Pragmata
Capcom | 24. April 2026 | PC, PS5, XSX
Ein kleines Mädchen und ein Astronaut - das war für viele Jahre lang das Einzige, was man von Pragmata so gesehen hat. Jetzt nähert sich das Spiel endlich der Veröffentlichung, und wir haben mittlerweile ein besseres Bild davon, worum es eigentlich genau geht. In der Haut von Hugh müssen wir auf einer Mondbasis nach dem Rechten sehen. Dabei treffen wir auf die kleine Androidin Diana, die uns dann begleitet.
Denn überall auf der Mondstation laufen wildgewordene Roboter herum, die uns zu Kleinholz verarbeiten, wenn wir sie nicht mit Dianas Hacking-Skills lahmlegen. Doch sieht es eher so aus, als wäre die Mondbasis selbst der heimliche Star. Die strotzt nur so vor futuristischen Details. Glatte Oberflächen wechseln sich mit Rohren und Kabeln ab. Doch spätestens mit einem Blick auf die Mondoberfläche und ihre schicke Beleuchtung werden Grafikfetischisten hellhörig.
Project Spectrum
Team Jade | PC
ARC Raiders hat gezeigt, dass Extraction-Shooter auch ihren Platz im Mainstream haben können. Project Perceiver möchte daran jetzt anknüpfen. Allerdings erhöht das Spiel die Stimmung noch mal um einiges mit einer guten Portion Horror!
Deswegen legen die Entwickler auch einen starken Fokus auf die Story des Spiels. In der wird die Welt von gruseligen übernatürlichen Phänomenen heimgesucht. Spezialkräfte versuchen, denen auf den Grund zu gehen.
Dabei scheint ihr auch euren inneren MacGyver rauslassen zu dürfen, denn ihr bastelt euch aus rumliegendem Kram neue Sachen zusammen. Gekämpft wird mit spektakulären Feuer- und Raucheffekten gegen diverse ziemlich fiese Monster. Allerdings scheint auch hier wieder noch ein weiterer Twist dazuzukommen, denn es sieht sehr danach aus, als würde einer der Spieler gleichzeitig das Monster sein. Hat da jemand Among Us gesagt?
