Der Bunker ist real. Die Personen sind real. Alles, was ihr in The Bunker tut, wird Konsequenzen haben und über Leben oder Sterben entscheiden.
Eine gewaltige Explosion hat die Erdoberfläche vernichtet. Wer konnte, ist in die Nuklearbunker geflohen. Nun seid ihr 30 Jahre nach der Katastrophe gänzlich alleine, alle anderen sind tot. Doch schreckliche Erinnerungen suchen euch heim und treiben euch in den Wahnsinn.
Reale Umgebungen
Ihr seid John, der letzte Überlebende des Bunkers. An die Oberfläche könnt ihr nicht, weil diese zerstört wurde. Ihr seid also eingeschlossen, in völliger Einsamkeit. Das Einzige, was euch bei Verstand hält, ist eure tägliche Routine. Das Heulen einer Sirene durchbricht die Stille.
Ihr seht euch gezwungen, tiefer in den Bunker vorzudringen, doch dort lauern schreckliche Geheimnisse in der Dunkelheit. Für The Bunker haben die Indie-Entwickler die Geschichten und Geschehnisse des Spiels in einem echten Bunker nachgestellt und als Film gedreht. Diese Aufnahmen wurden dann für das Setting verwendet.
Die komplette Umgebung besteht also aus realem Filmmaterial und wurde nicht animiert. Im Spiel kann man auch Entscheidungen treffen, die den Spielverlauf ändern. Für jeden möglichen Ausgang wurden eigens neue Aufnahmen gedreht, sodass alles real bleibt, egal wie ihr euch entscheidet. Zwar hört sich das erst einmal ähnlich wie Quantum Break an, The Bunker folgt aber einem anderen Spielprinzip.
Quelle: Games Aktuell
Rätselhafte Vergangenheit: Was sich einst in diesen Räumen zutrug, bleibt vorerst unklar. Eure Entdeckungen im Bunker sollen Licht auf die Ereignisse werfen. (PC)
Man hat kein Gameplay in einer animierten Welt und sieht sich danach in einer realen Film-Episode die Konsequenzen seines Handelns an. In The Bunker ist alles real. Das Material wurde nicht nachträglich digital bearbeitet. Man kann sich das so vorstellen, dass man in einem Film die Hauptfigur John steuert und den Filmverlauf beeinflusst.
Der Spieler kann sich im Bunker frei bewegen und mit allen Gegenständen interagieren - sei es Türen und Schränke öffnen oder Gegenstände aufheben. Allerdings bringt die Umsetzung eines solchen Spiels wahrscheinlich einige Probleme mit sich. Es wird schwierig sein, jedes Objekt perfekt ins Gameplay einzubinden und dann wird die "Realität" unterbrochen.
Unter solchen Störungen könnte das Spiel ziemlich leiden. Schauspieler Adam Brown, der den Zwerg Ori aus Der Hobbit verkörperte, spielt die Hauptfigur John. Sarah Greene, die in Assas sin's Creed 4: Black Flag der Figur Anne Bonny ihre Stimme leiht, tritt ebenfalls in The Bunker auf.
Hohe Erwartungen
Dieses neuartige Spielprinzip lässt Großes hoffen. The Bunker hat nicht nur eine gute Besetzung für die Filmrollen, sondern entspringt auch den Federn namhafter Autoren und Designer von The Witcher und Soma. Bisher ist wenig zu dem IndieTitel bekannt. Alle Infos zum Spiel und ein einziger Trailer, die bislang dazu veröffentlicht wurden, lassen sich nur auf der offiziellen Webseite von The Bunker finden.
Entwickler: Splendy Games | Hersteller: Green Man Gaming, Wales Interactive, All 4 Games
