The Valiant: Ein Company of Heroes im Mittelalter - Echtzeitstrategie angespielt
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Mittelalterliche Echtzeitstragie mit Helden-Fähigkeiten und Story-Kampagne - mit diesem Konzept will The Valiant punkten, wenn es innerhalb des nächsten Jahres auf PC, Playstation und Xbox aufschlägt. Wir konnten auf der Gamescom bereits in eine erste Mission reinspielen und verraten euch in der Vorschau, wie sich das Gameplay des RTS so schlägt.
Die Echtzeitstrategie wird ja schon seit geraumer Zeit immer wieder gerne mal für tot erklärt, auch bei uns hier auf der Website. 2015 bekam das Genre eine handfeste Krise angedichtet. 2018 hieß, es RTS-Spiele seien aus der Zeit gefallene Relike, die endlich in der Mottenkiste verschwinden sollten.
Die Gamescom 2022 hat all diesen Behauptungen nun eine eindrucksvolle Absage erteilt. Auf der Kölner Messe waren so viele vielversprechende Genre-Verteter zu sehen wie schon lange nicht mehr. Vom gelungenen Homeworld-Revival bis hin zur Command-and-Conquer-Hommage Tempest Rising. Echtzeitstragie scheint so en vogue wie nie. Diesen Trend haben auch die Entwickler von Kite Games nicht verpasst und auf der Messe deshalb ihr neues Werk The Valiant näher vorgestellt. Das schnappt sich das klassische RTS-Konzept, verfrachtet es ins mythische Mittelalter, packt ein paar Hero-Mechaniken obendrauf und verpackt das alles in einer storylastigen Kampagne. Die bekamen wir in einer Präsentation näher vorgestellt, durften selbst eine erste Mission anspielen und verraten euch jetzt in der Vorschau, wie gut die Mischung tatsächlich funktioniert.
In diesem Artikel
Für den Frieden
Im Zentrum von The Valiant steht die Kampagne, mit der die Entwickler eine mitreißende Geschichte erzählen wollen. Entsprechend sind die insgesamt 16 Kapitel, darunter auch drei Bosskämpfe, recht cineastisch inszeniert: Während der Missionen quasseln die Charaktere in komplett vertonten Dialogen. Dazwischen werden immer wieder schicke Zwischensequenzen eingestreut.
Quelle: THQ Nordic / Kite Games
The Valiant angespielt: Das Mittelalter-RTS in der Gamescom-Vorschau (4)
In denen dreht sich alles um unseren Helden, den ehemaligen Kreuzritter Theodorich von Akenburg, der nach Jahren des Krieges des Kämpfens müde geworden ist. Allerdings bekommt er zu Ohren, dass sein ehemaliger Waffenbruder Ulrich von Grevel wohl auf ein uraltes Relikt gestoßen ist, einen Splitter von Aarons Stab, in dem unausprechliche Macht steckt. Sollte Ulrich das biblische Artefakt zusammensetzen, droht der Welt ein schreckliches Schicksal. Also macht sich Theodorich in einem wahnwitzigen Rennen gegen die Zeit auf, seinem ehemaligen Kampfgefährten das Handwerk zu legen.
Inspiriert wurde das alles so ein wenig von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, verraten die Entwickler im Gespräch. Das Ziel war es, eine Handlung zu stricken, die in der Realität fußt, aber trotzdem einen Hauch des Übernatürlichen mit sich bringt. Daher sind alle Charaktere in The Valiant komplett fiktiv, die Spielwelt aber authentisch. Euer Abenteuer jagt euch einmal durch Europa und den nahen Osten, von Sizilien bis nach Jerusalem.
Helden statt Basenbau
Alle Schauplätze werden über eine Weltkarte ausgewählt. Danach geht es weiter in den Planungsbildschirm. The Valiant ist ein taktisches Echtzeitstrategiespiel mit einem teambasierten Ansatz. Das heißt, es gibt quasi keinen Basenbau und kein Ressourcen-Managment. Ihr startet Missionen mit einer vorgegebenen Anzahl an Truppen und müsst dann mit dieser eure Aufgaben erfüllen, ohne von den Gegnern ausgelöscht zu werden. Entsprechend ist gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg.
Quelle: THQ Nordic / Kite Games / Steam
The Valiant angespielt: Das Mittelalter-RTS in der Gamescom-Vorschau (7)
Als erster Schritt steht die Zusammenstellung eurer Gruppe an: Für jeden Auftrag könnt ihr drei Helden wählen, einzigartige Charaktere mit besonderen Fähigkeiten. Protagonist Theodorich ist quasi immer dabei, dazu kommen weitere Recken wie Reinhard von Kempten aus dem Deutschorden oder die Söldnerin Grimhild Eidottr, die ihr im Verlauf der Story freischaltet und verbessert.
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Die Helden verdienen mit jeder Mission Erfahrungspunkte, mit denen ihr im Level aufsteigt. So kommt ihr an Skillpunkte, die ihr dann in drei verschiedene Talentbäume investiert: Attacke, Defensive und Nützlichkeit. Auch die Ausrüstung eurer Heroes lässt sich individuell anpassen. Ihr habt die Wahl aus diversen Waffen, Rüstungen und Skills, die euch dann im Kampf gute Dienste leisten.
Als Ergänzung zu den quasi unsterblichen Helden - wenn alle besiegt wurden, gilt ein Auftrag einfach als fehlgeschlagen - wählt ihr dann noch euer entbehrliches Kanonenfutter. Auch hier kommen aber ein paar taktische Überlegungen zum Einsatz, die kriegsentscheidend sein können: Gleicht ihr mit den drei Einheiten die Schwächen eurer Helden aus? Wenn die mehr auf den Nahkampf spezialisiert sind, bietet sich beispielsweise ein Heer aus Armbrustschützen an. Oder versucht ihr eher, eure Stärken noch zu untermauern? Dann nehmt ihr besser ein paar zusätzliche Schildträger mit.
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