Aufbaustrategie mal anders: Die Faszination hinter Planet Zoo, Rollercoaster Tycoon und Co.

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Aufbaustrategie mal anders: Die Faszination hinter Planet Zoo, Rollercoaster Tycoon und Co.
Quelle: Kalypso Media

Bunt und witzig wie Theme Park oder doch knallhart und düster wie Frostpunk? Das Genre der Aufbaustrategiespiele bietet so viel mehr als nur Die Siedler und Anno! Wir werfen einen Blick über den Tellerrand und stellen die ungewöhnlichsten Genre-Vertreter vor.

Straßen ziehen, Häuser bauen und die eigene Wirtschaft ankurbeln: Das sind die Eckpfeiler vieler Aufbaustrategiespiele. In der Vergangenheit prägten Titel wie SimCity, Anno oder auch Die Siedler das Bild dieses Genres. Sie alle haben ein mehr oder weniger realistisches Setting und einen vergleichsweise ernsthaften Grundansatz. Doch es geht auch anders! Aufbaustrategie existieren inzwischen - genauso wie Action- oder Sportspiele - in vielen verschiedenen Variationen. Mal sind sie knallhart und gnadenlos wie etwa das kürzlich für Playstation 4 und Xbox One umgesetzte Frostpunk, mal aber auch bunt und knuffig wie das am 5. November 2019 erscheinenden Planet Zoo.

Und ewig lockt der Bau

Doch was macht Aufbauspiele eigentlich so faszinierend? An erster Stelle steht sicherlich der schöpferische Aspekt. Die meisten Titel dieses Genres präsentieren uns zum Spielstart eine leere Karte und geben uns erste Gebäude an die Hand. Diese Gameplay-Komponenten sind nichts anderes als Leinwand und Farbe für einen Künstler oder Werkzeug und Materialien für einen Handwerker. In Aufbauspielen werden wir zum Herrscher und Schöpfer unseres eigenen kleinen Reiches. Wir bestimmen das Layout, die wirtschaftliche Ausrichtung und auch das Aussehen unserer Kreation.

Was folgt, kennt sicherlich jeder, der regelmäßig im Genre unterwegs ist: Die Zeit vergeht wie im Fluge; Stunden fühlen sich wie Minuten an. Und ehe wir es uns versehen, ist es bereits Abend und wir haben die Welt um uns herum vollkommen vergessen. Aufbauspiele besitzen - im Gegensatz zu Echtzeitstrategiespielen mit Aufbauelementen - meist ein eher gemütliches oder zumindest einstellbares Tempo. Dadurch entwickelt sich ein Schaukasten-Charakter: Sind wir anfangs noch damit beschäftigt, etwa unsere Stadt in Die Siedler zu vergrößern, gibt es irgendwann den Punkt, an dem wir unser Werk betrachten. Deshalb spielt die grafische Umsetzung gerade in Aufbauspielen eine wichtige Rolle. Aufbauen bedeutet in diesem Fall erleben - und je dichter wir uns ins Getümmel stürzen dürfen, desto besser.
Das 1997 von Bullfrog veröffentlichte Dungeon Keeper ist teils Götter-Simulation, teils Aufbauspiel. Dieser Genre-Mix funktionierte so gut, dass der Nachfolger von 1999 bis heute als Vorbild für Neuentwicklungen herhält. Quelle: Moby Games Das 1997 von Bullfrog veröffentlichte Dungeon Keeper ist teils Götter-Simulation, teils Aufbauspiel. Dieser Genre-Mix funktionierte so gut, dass der Nachfolger von 1999 bis heute als Vorbild für Neuentwicklungen herhält.
Und damit sind wir eigentlich auch schon bei einer nicht zu unterschätzenden Motivationsquelle angekommen: den eigenen Untertanen. In Planet Zoo kümmern wir uns um Tiere und Besucher, in Die Siedler beobachten wir die fleißigen Männchen in den Gassen und im Klassiker Dungeon Keeper nehmen wir als Herr der Unterwelt sogar Monster am Schlafittchen oder ohrfeigen sie. Die Untergebenen dienen als Indiz für den eigenen Spielfortschritt und motivieren durch ihr emsiges Treiben enorm. Der seit 2001 zu Ubisoft gehörende deutsche Entwickler Blue Byte prägte dafür den aus Die Siedler bekannten Begriff "Wuselfaktor". Nicht selten dienen die Arbeiter und Figuren zudem als Identifikationsfiguren, denen abhängig vom Spielprinzip mal mehr und mal weniger Persönlichkeit und Bedeutung zukommt.

Boss der Unterwelt

Das Genre der Aufbauspiele findet in den verschiedensten Farben, Formen und Szenarios statt. Natürlich dienten SimCity als Städtebau-Simulation und Die Siedler als wegweisende Titel, jedoch entstanden schnell interessante Adaptionen, die diese Strategiegattung in andere Gefilde führten. Einer der bekanntesten und beliebtesten Ableger ist sicherlich das schon erwähnte und 1997 veröffentlichte Dungeon Keeper. Dessen Entwicklung beim britischen Studio Bullfrog Productions begann bereits 1994 unter der Führung von Entwicklerlegende Peter Molyneux. Das Besondere: In Dungeon Keeper waren wir nicht etwa der produktive Bauherr. Nein, wir verkörperten in einem Fantasy-Setting das Böse und bekämpften in unseren Dungeon eindringende Menschen, Zwerge und Elfen.
Das ebenfalls von Bullfrog entwickelte Theme Hospital bekam bis heute keinen offiziellen Nachfolger. Die Krankenhaussimulation wurde damals aufgrund des bissigen Humors als Kritik am Gesundheitssystem angesehen. Quelle: Moby Games Das ebenfalls von Bullfrog entwickelte Theme Hospital bekam bis heute keinen offiziellen Nachfolger. Die Krankenhaussimulation wurde damals aufgrund des bissigen Humors als Kritik am Gesundheitssystem angesehen.
Dungeon Keeper war also eine Persiflage auf gängige Klischees und unterstrich diesen Anspruch mit bitterbösem Humor. Der Aufbau des eigenen Kellers funktionierte ausgezeichnet, und spätestens, wenn die ersten Monster durch die Gänge schlurften, versprühte das Spiel einen Charme, der bis heute unerreicht blieb. Übrigens war es bereits hier möglich, die eigenen Kreaturen aus der Ego-Perspektive direkt zu steuern und den heimischen Kerker zu erforschen. Nach dem 1999 erschienen, ebenfalls sehr erfolgreichen Nachfolger Dungeon Keeper 2 fand die Serie leider nie wieder zu alter Stärke zurück. Ganz im Gegenteil: Das 2013 von Mythic Entertainment im Auftrag von Electronic Arts entwickelte Free2Play-Spiel Dungeon Keeper für iOS und Android enttäuschte maßlos und schockierte die Fans mit unverschämten Mikrotransaktionen.

Dungeon Keeper dient bis heute als Inspiration für Nachahmer: Der Wormser Publisher Kalypso Media adaptierte das Spielprinzip in der seit 2011 existierenden Dungeons-Serie und erweiterte es um Rollenspielelemente. Enttäuschte der erste Teil noch die eingeschworene Dungeon-Keeper-Community, so folgte spätestens der Nachfolger stark den Vorgaben des Originals und stellte damit einen zeitgemäßen Ersatz für den Bullfrog-Meilenstein dar.

Als kommerziell weitaus weniger bekannt, dafür aber sehr nah am Original erwies sich das 2015 veröffentlichte War For The Overworld, in dem wir ebenfalls einen Dungeon und die dort lebendigen Monster managten. Der Vollständigkeit halber erwähnen wir an dieser Stelle auch das 2013 veröffentlichte Impire, das sich ebenfalls die Dungeon-Keeper-Formel auslieh, jedoch qualitativ eine der schwächeren Adaptionen ist. Was diese sogenannten Kerker-Simulatoren eint: Sie weisen viele Elemente traditioneller Aufbauspiele auf, würzen die ruhige Grundmechanik aber oft auch mit Echtzeitstrategie- oder Rollenspieleinflüssen.
In Theme Park (1994) bauten wir unseren eigenen Vergnügungspark und mussten unsere Besucher zufriedenstellen. Diese Übersicht stellte deren Begeisterung bildhaft dar – von einem müden Gähnen bis hin zum Doppeldaumen. Quelle: Moby Games In Theme Park (1994) bauten wir unseren eigenen Vergnügungspark und mussten unsere Besucher zufriedenstellen. Diese Übersicht stellte deren Begeisterung bildhaft dar – von einem müden Gähnen bis hin zum Doppeldaumen.

Nachahmer der Bullfrog-Formel

Dies zeigte sich etwa auch im 2018 veröffentlichten Graveyard Keeper. Das von Lazy Bear Games entwickelte Indie-Spiel erinnerte grafisch stark an Stardew Valley. Allerdings kümmerten wir uns um einen Friedhof und mussten dabei auch auf das liebe Geld achten. Anstatt also die regelmäßig angelieferten Leichen fachgerecht zu verbuddeln, schnitten wir Teile aus ihnen heraus und verarbeiteten sie zu Burgern. Yummy! Graveyard Keeper schaffte den Spagat zwischen Aufbau- und Rollenspiel, der zwar längst nicht perfekt war, aufgrund seines morbiden Settings aber durchaus Spaß machte.

Ganz ohne Monster und Tote, dafür mit reilich krimineller Energie kam dagegen das 2004 erschienene Evil Genius daher. Als Super-Bösewicht im James-Bond-Stil bauten wir eine Basis, nahmen gegnerische Agenten gefangen und trachteten nach der Weltherrschaft. Trotz seines humorigen Ansatzes floppte das Spiel und bekam entgegen vorheriger Ankündigungen nie einen Nachfolger spendiert. Willkommen im Alltag

Der Schauplatz ist bei Aufbauspielen von entscheidender Wichtigkeit. Er entscheidet über die Grundmotivation hinter dem Gameplay und legt letztlich auch oft die Basis für das Spielerlebnis. Selbst Blue Byte verfrachtete etwa die bewährte Anno-Serie in Anno 2205 (2015) ins Weltall und erlaubte die Besiedelung des Mondes. Exzentrische Schauplätze machen daher auch oft den Reiz von Aufbauspielen aus. Speziell Freizeit- und Vergnügungsparks bieten sich für dieses Genre geradezu an. In dieser Sparte legen Entwickler den Fokus gerne - neben dem puren Bau der Anlagen - auf das Management der finanziellen Ressourcen und der Fahrgeschäfte.
Sieht nach wenig aus, hat es aber mächtig in sich: Prison Architect. Der Gefängnis-Simulator bietet eine erstaunliche Spieltiefe und mauserte sich verdientermaßen zur Indie-Erfolgsgeschichte. Quelle: Moby Games Sieht nach wenig aus, hat es aber mächtig in sich: Prison Architect. Der Gefängnis-Simulator bietet eine erstaunliche Spieltiefe und mauserte sich verdientermaßen zur Indie-Erfolgsgeschichte. Das bereits erwähnte Theme Park - ebenfalls von Bullfrog - schenkte uns Anfang 1994 viele Optionen zum Feintuning unseres Vergnügungsparks, vom Festlegen der Eintrittspreise bis hin zur Salzmenge in den verkauften Fritten. Zudem war vor allem das Aufbauen von Wasser- und Achterbahnen eines der entscheidenden Features, aus dem später auch Titel wie Rollercoaster Tycoon (1999) oder Planet Coaster (2016) erwachsen sollten.

Wo wir gerade schon bei vergnüglichen Freizeitbeschäftigungen sind, kommen wir natürlich auch um Titel wie Zoo Tycoon (seit 2001) oder dem kommenden Planet Zoo nicht herum. Wer keine Lust auf Löwen und Elefanten hat, für den ist der im Vorjahr veröffentlichte Freizeitpark-Simulator Jurassic World Evolution ebenfalls bestens geeignet. In den Freizeitparksimulatoren ersetzen Tiere beziehungsweise Dinosaurier die Fahrgeschäfte und sorgen so für ein Alleinstellungsmerkmal. Diese Spiele besitzen ein geradezu entspannend langsames Spieltempo und kreieren mit ihren greifbaren Schauplätzen einen enorm hohen Wiedererkennungswert.

In die gleiche Kerbe schlagen Alltagssimulationen, die Aufbauparts mit Managementfunktionen verbinden. Im 1997 veröffentlichten Klassiker Theme Hospital kümmerten wir uns etwa um den Betrieb eines Krankenhauses und bauten zu diesem Zweck Wartezimmer und Operationssäle. Ähnlich wie schon in Dungeon Keeper verpasste Bullfrog dem Spiel einen bissigen Humor, sodass es seinerzeit als Kritik am damaligen Gesundheitssystem angesehen wurde. Zuletzt fand Theme Hospital im 2018 erschienenen Two Point Hospital einen geistigen Nachfolger. Einen ähnlichen Mix aus Aufbau- und Wirtschaftssimulation boten 2016 ferner der Gefängnis-Simulator Prison Architect oder das im gleichen Jahr erschienene Project Highrise, in dem wir ein Hochhaus bewirtschafteten.

In den vergangenen Jahren kristallisierte sich zudem eine neue Spielart heraus: die Farm-Simulatoren. Was einstmals lose mit Harvest Moon (ab 1996) oder Farmerama (2009) begann, löste sdank Stardew Valley (2016) einen wahren Bauernhof-Hype aus. In diesem Fall ist das Bebauen und Bestellen des eigenen Hofs nur ein Teil der Spielerfahrung; dank Rollenspielelementen wie Quests und sogar Romanzen mit den Dorfbewohnern erschufen die Macher quasi ein eigenes Genre.
Das im November 2019 erscheinende Planet Zoo verwandelt uns in einen Zoo-Besitzer. Wir kümmern uns also um den Aufbau der Gehege und müssen zugleich Zuschauer in die Anlage locken. Quelle: Frontier Developments Das im November 2019 erscheinende Planet Zoo verwandelt uns in einen Zoo-Besitzer. Wir kümmern uns also um den Aufbau der Gehege und müssen zugleich Zuschauer in die Anlage locken.

Hart, aber herzlich

Das genaue Gegenteil zum entspannenden Stardew Valley ist eine neue Interpretation des Genres, die in den letzten fünf bis zehn Jahren zunehmend Einzug hielt. Waren Aufbauspiele in der Vergangenheit vielleicht anspruchsvoll, aber nie bockschwer, so zogen Titel wie Banished (2014) oder RimWorld (2018) den Schwierigkeitsgrad deutlich an. Banished beispielsweise sah zwar aus wie der kleine Bruder von SimCity oder Anno, ist jedoch ein knallhartes Mittelalter-Survivalspiel, in dem jede Entscheidung eine Bedeutung hat. Ressourcenmangel und die gegen uns tickende Zeit waren unsere ärgsten Feinde, und Fehler bestrafte das Spiel konsequent mit dem Bildschirmtod unserer Dorfbewohner.

Etwas weiter zurück in der Zeit ging das im Frühjahr 2019 veröffentlichte Indie-Projekt Dawn of Man, in welchem wir uns um das Wohlergehen einer Steinzeitkolonie kümmerten. Im Vergleich zu Banished präsentierte Entwickler Madruga Works das Spiel etwas leichter und zugänglicher, punktet dabei aber mit dem hübsch umgesetzten Steinzeit-Setting.

Frostpunk (2018) dagegen täuschte erst gar nicht vor, ein gutmütiges Aufbauspiel zu sein, sondern beeindruckte sofort mit seinem düsteren Endzeit-Setting. 11 bit Studios verknüpfte hier an This War of Mine (2014) erinnernde moralische Entscheidungen mit dem Aufbau eines Unterschlupfs vor der hereinbrechenden Kälte-Apokalypse. Dadurch erzeugte Frostpunk eine ganz eigene Atmosphäre, die sich von vielen klassischen Aufbauspielen abhob.

Das Genre ist im stetigen Wandel - und das ist gut so

Wenn dieser Artikel eines zeigt, dann, wie sich Aufbauspiele in den vergangenen 30 Jahren weiterentwickelt haben: Von den Ursprüngen in Titeln wie SimCity oder Die Siedler über Bullfrogs Aufbau-Revolution mit Dungeon Keeper, Theme Park und Co. bis hin in die heutige Ära, in der auch Aufbauspiele immer stärker mit anderen Genres verschmelzen und neue Einflüsse übernehmen. Wir jedenfalls begrüßen diese Evolution sehr und sind äußerst gespannt, in welche Richtungen diese Gattung noch ausschlägt. Freuen wir uns auf unzählige unterhaltsame Stunden mit den ungewöhnlichen Aufbaustrategiespielen der Zukunft!

Bildergalerie

Ungewöhnliche Aufbauspiele, die sich lohnen

Frostpunk
Plattform: PC, Playstation 4, Xbox One
Wertung: 8/10
11 bit Studios Endzeit-Aufbauspiel vermischt klassischen Städtebau mit an This War of Mine angelehnte moralische Entscheidungen und Survival-Elemente. Das Abenteuer erweist sich dabei als sehr schwer, sodass jede falsche Aktion negative Konsequenzen oder sogar das Spielende zur Folge haben kann.

Prison Architect
Plattform: PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch
Wertung: 8/10
Optisch eher zweckmäßig, entpuppt sich Prison Architect als komplexes Aufbauspiel mit frischem Setting. In der Gefängnis-Simulation kümmert ihr euch um den Aufbau der Anstalt und dürft dabei neben dem eigenen Profit auch die Sicherheit und natürlich die Moral der Gefangenen nicht aus dem Auge verlieren.

Two Point Hospital
Plattform: PC (Umsetzungen für PS4, Xbox One und Switch sind geplant)
Wertung: 9/10
Two Point Hospital hat sich ganz offensichtlich den Klassiker Theme Hospital zum Vorbild genommen. Hier dreht sich also alles um den Aufbau eines Krankenhauses sowie die Instandhaltung von Stationen und Räumlichkeiten. Mikromanagement geht hier Hand in Hand mit einem ordentlichen Wuselfaktor, sodass auch das reine Zuschauen Spaß macht.

Dungeons 3
Plattform: PC, Playstation 4 und Xbox One
Wertung: 8/10
Kalypsos Dungeons 3 verbindet das Konzept des Kerker-Simulators Dungeon Keeper mit Echtzeit- und Rollenspielelementen à la Warcraft. Unterirdisch baut ihr das perfekte Versteck für das Böse, oberirdisch kämpft ihr gegen die Armeen der Menschen - inklusive zynischen Kommentaren des beliebten Dungeons-Erzählers.

Banished
Wertung: 8/10

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