Keiner hat mehr Bock auf Roguelikes? Es geht auch anders!

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Keiner hat mehr Bock auf Roguelikes? Es geht auch anders!
Quelle: Akupara Games/Bildmontage: PC Games

Redakteur Daniel findet auch, dass es zu viele Roguelikes gibt - aber auch Spiele wie dieses hier, die einfach alles richtig machen.

Als großer Fan von Spielen wie The Binding of Isaac, in der es eine Vielzahl an Gegenständen einzusammeln gibt, mit der äußerst mächtige Kombinationen möglich sind, habe ich mich auch sehr über die schiere Vielfalt in Astrea gefreut. Insgesamt gibt es von den Würfeln nämlich mehr als 350 Stück, die allesamt mit verschiedenen Effekten daherkommen. Durch die bidirektionale Verwendungsweise werden die Anwendungsmöglichkeiten der Würfel im Endeffekt sogar verdoppelt. Weiterhin kommen die Würfel in drei verschiedenen Varianten daher: zuverlässig sicher, perfekt ausgewogen, und stark und riskant. Während eines Spieldurchlaufs muss man also genau verstehen, wie viele Risiken der derzeitige Build eingehen kann oder diese vielleicht sogar in einen Vorteil verwandeln.

Neben den Würfeln gibt es auch noch über 170 Segen, die dem Spielercharakter passive Boni verleihen und den Spielstil drastisch verändern können. Zusammen mit aufrüstbaren Begleitern, zufälligen Events und 16 verschiedenen Schwierigkeitsstufen gleicht in Astrea: Six-Sided Oracles kein Run dem anderen.

Eine solche Diversität ist mir in Roguelikes ziemlich wichtig und trotz ihrer Ausmaße leidet das strategische Gameplay keine Sekunde darunter.

Ein Spieler sucht sich den passenden Würfel für sein Deck aus. Quelle: Akupara Games In jeder Runde muss man genau abwägen, wie viel Schaden man sich selbst zufügen kann, um die verschiedenen Fähigkeiten zu nutzen, ohne vom gegnerischen Angriff ins Jenseits geschickt zu werden.

Da es sich hier jedoch um Würfel statt Karten handelt, spielt auch ein gewisser Zufallsfaktor eine Rolle. Astrea ist eins der Spiele, in denen ein harmlos wirkender Zug verschiedene Effekte auslösen kann, die wiederum mehr Effekte auslösen und am Ende entweder den Gegner oder den Spieler selbst pulverisieren. Selbst mit schlechtem Würfel-RNG bietet der Titel aber genug Möglichkeiten für Meisterstrategen, erfolgreich zu sein.

Astrea: Six-Sided Oracles ist ein Spiel für all jene, die sich am liebsten eine ganze Woche vor dem Schreibtisch einnisten wollen, um sämtliche Mechaniken eines Spiels zu lernen. Auch nach meiner ersten Woche mit dem Spiel durchstöberte ich immer noch die zahlreichen Tooltips, um genau zu verstehen, was mein eigentlich simpler Zug für Auswirkungen haben könnte.

Der Kampfbildschirm in Astrea: Six Sided-Oracles, in den Link aus The Legend of Zelda platziert wurde. Quelle: Akupara Games, Nintendo Ich, in meiner Rolle als (Daniel) Link, berichte euch von meinen Erfahrungen mit Astrea: Six-Sided Oracles. Ein gewisses Vorwissen in dem Genre wird von Astrea fast schon vorausgesetzt und als Neuling sollte man vielleicht lieber mit einem einsteigerfreundlichen Spiel anfangen. Der Titel gehört nämlich definitiv zu den herausfordernderen Vertretern des Genres.

Wenn ihr schon einmal einen Test oder eine Vorschau von mir gelesen habt, wird euch sicherlich aufgefallen sein, dass ich mich oft über einen mangelnden Schwierigkeitsgrad beschwere, wodurch die Mechaniken der etwaigen Spiele nicht ihr volles Potenzial erreichen.

Aktuelle Beispiele sind etwa Gunbrella und Ghostrunner 2. Astrea ist eins der wenigen Spiele, die es geschafft haben, von Anfang an den Schwierigkeitsgrad mit den Optionen, die der Spieler hat, zu harmonisieren.

Einige Spiele haben versucht, die Formel von Slay the Spire nachzuahmen. Nur wenige haben es jedoch auf eine so transformative Art und Weise hinbekommen wie Astrea. Fans von Deckbuildern sollten dem Titel definitiv eine Chance geben.

Und wenn ich euch in meiner kleinen Beschreibung des Spiels nicht überzeugen konnte, dann schaffen das vielleicht die knapp 2.000 Nutzerbewertungen auf Steam, von denen beachtliche 93 Prozent positiv ausfallen. Oder der absolut grandiose Soundtrack des Spiels.

Astrea: Six-Sided Oracles ist am 21. September 2023 für PC via Steam, Epic Games Store, und GOG erschienen. Eine Version für Xbox One, Xbox Series X|S, und Nintendo Switch soll später folgen. Derzeit schlägt das Spiel mit 24,50 Euro zu Buche. Eine Deluxe Edition mit Soundtrack und Artbook gibt es natürlich auch. Zusätzlich könnt ihr das Spiel auf Steam auch als Teil von verschiedenen Bundles erwerben. Beispielsweise im Going-Rogue-Bundle, zusammen mit Deepest Chamber: Resurrection, Ring of Pain, und Hexarchy, welche ebenfalls alle recht gut sind.

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