In World of Warcraft zeigt der Patch 12.0.5, was gerade im Trend aufgeht. Einige Specs bauen ihre Stellung aus, andere verlieren plötzlich an Boden.
Patch 12.0.5 ist seit einem Reset live und die ersten Daten zeigen uns mehr über die aktuelle Mythic+-Meta. Die Auswertung basiert auf Runs aller Schlüsselstein-Stufen und konzentriert sich auf die jüngsten Entwicklungen.
Paladine bleiben gefragt und Tanks holen auf
Die Vergeltungspaladine halten sich weiterhin an der Spitze der beliebtesten Specs. Das überrascht kaum, da sie bereits zuvor stark vertreten waren. Trotzdem wächst ihre Präsenz weiter leicht an. Die Tanks holen auf. Der Braumeister-Mönch gewinnt trotz kleinerer Anpassungen sogar weiter an Zuspruch. Offenbar überzeugt das Gesamtpaket weiterhin genug Spieler, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten.
Ganz anders sieht es beim Frost-Magier aus. Er rutscht deutlich ab und verliert mehrere Plätze in den Beliebtheitscharts. Andere Specs profitieren davon und rücken nach oben. Die Dämonologie bleibt stabil und hält sich weiterhin in der oberen Hälfte. Am unteren Ende bewegt sich ebenfalls etwas. Die Outlaw-Schurken gewinnen leicht an Boden, während Verwüstung und Frost-Todesritter in den schwächeren Bereich abrutschen.
Neue Gruppen bringen Bewegung in die Meta von WoW
Auch bei den Gruppenzusammenstellungen zeigt sich ein Wandel. Frühere Standardkombinationen verlieren an Bedeutung, während neue Setups an Popularität gewinnen. Die aktuell meistgespielte Gruppe setzt auf eine Mischung aus Braumeister, Wiederherstellungs-Druide, Unheilig, Dämonologie und Augmentation. Diese Kombination liegt leicht vor Varianten aus dem vorherigen Reset.
Direkt dahinter taucht eine neue Variante auf, in der ein anderer DPS-Spec Dämonologie ersetzt. Das zeigt, wie flexibel sich die Meta aktuell entwickelt. Auf Platz drei findet sich eine weitere Veränderung. Hier rückt der Vergeltungspaladin in eine Top-Gruppe auf und ersetzt andere bisher etablierte Optionen.
DPS-Logs zeigen die Gewinner und Verlierer
Die Auswertung basiert auf abgeschlossenen Runs innerhalb der Zeit und setzt den besten Spec auf einen Referenzwert. An der Spitze liefern sich mehrere Specs ein enges Rennen. Dämonologie bleibt stark, bekommt aber Konkurrenz von anderen DPS-Klassen, die leicht vorbeiziehen. Weiter hinten gibt es größere Bewegungen. Die Feral-Druiden verbessern sich und klettern mehrere Plätze nach oben. Auch Vergeltungspaladine legen zu und rücken im Ranking weiter vor.
Was bemerkbar ist, ist der Sprung von den Survival-Jägern und Outlaw-Schurken. Beide verbessern sich enorm und schaffen es in die Top 10. Andere Specs versinken hingegen im Sumpf. Die Elementar-Schamanen rutschen ab, während einige Hexenmeister-Varianten und Verwüstung weiter unten landen.
Schaut man sich zusätzlich rohe Schadenswerte aus hohen Schlüsselsteinen an, ergibt sich ein leicht anderes Bild. Hier schneiden Dämonologie und vergleichbare Specs besser ab als einige der punktbasierten Favoriten. Das zeigt, dass reine DPS-Zahlen und Erfolgswertung nicht immer deckungsgleich sind. Spielt ihr noch aktiv WoW? Wenn ja, sagt euch die aktuelle Meta zu?
Quelle: icy-veins
