Ron Gilbert stoppt Zelda-inspiriertes Open-World-RPG

News André Linken
Ron Gilbert stoppt Zelda-inspiriertes Open-World-RPG
Quelle: PC Games

Monkey-Island-Schöpfer Ron Gilbert arbeitet bereits seit einiger Zeit an einem Mix aus Zelda und Thimbleweed Park. Allerdings wird es wohl niemals auf den Markt kommen.

Vor allem die Adventure-Fans unter euch dürften den Namen Ron Gilbert sehr gut kennen. Dieser Mann gilt als eine absolute Legende in diesem Genre, immerhin stammen von ihm Klassiker wie The Secret of Monkey Island, Maniac Mansion oder Zak McKracken. Mit seinem aktuellen Entwicklerstudio Terrible Toybox konnte er dank des gefeierten Thimbleweed Park ebenfalls für Furore sorgen. Entsprechend gespannt warten die Fans auf sein nächstes Spiel. Doch dazu gibt es jetzt leider verdammt schlechte Neuigkeiten.

Was ist das neue Spiel von Ron Gilbert?

Bereits im Mai dieses Jahres tauchten erste Details zum nächsten Projekt von Terrible Toybox auf. Das Team von Ron Gilbert arbeitete nach dem großen Comeback von Monkey Island an einem komplett neuen Spiel. Der ikonische Game-Designer bezeichnete es selbst als eine Mischung aus dem klassischen The Legend of Zelda sowie dem Adventure Thimbleweed Park. Die Ideen für ein groß angelegtes Open-World-RPG klangen im ersten Moment sehr vielversprechend. Bedauerlicherweise wird dieses Spiel wohl niemals das Licht der Welt erblicken.

Warum erscheint das neue Spiel mit Zelda-Vibe nicht?

Um das ambitionierte Projekt realisieren zu können, benötigten Ron Gilbert und sein Team finanzielle Unterstützung. Eignen Aussagen zufolge klopfte er diesbezüglich bei zahlreichen Publishern an. Doch trotz seiner früheren Erfolge und seines guten Namens verliefen diese Anfragen alles andere als zufriedenstellend - ganz im Gegenteil.

"Ich hatte einfach nicht das Geld oder die Zeit, um so ein großes Open-World-Spiel zu entwickeln. Entweder ist es ein Herzensprojekt, an dem man zehn Jahre arbeitet, oder man braucht einfach eine Menge Geld, um Leute einstellen und Ressourcen beschaffen zu können. (...) Die Angebote der Publisher waren einfach nur schrecklich. (...) "Ein pixeliges Old-School-Zelda-Projekt ist nicht der große Renner, deshalb haben uns die Publisher nicht als potenzielles 100-Millionen-Dollar-Projekt gesehen, in das es sich zu investieren lohnt. Die Summen, die sie investieren wollten, und die Angebote, die sie machten, ergaben für mich absolut keinen Sinn."

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Demnach scheint kein Publisher bereit gewesen zu sein, das ambitionierte Projekt von Ron Gilbert in einem für ihn akzeptablen Rahmen zu finanzieren. Somit ist das Spiel gestorben, bevor dessen Entwicklung überhaupt in die heiße Phase gehen konnte. Hättet ihr gerne mehr davon gesehen? Hätten die Publisher mehr Vertrauen in die Vision des Adventure-Gurus stecken sollen? Diskutiert gerne in den Kommentaren!

Quelle: ArsTechnica

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