Game Awards 2025: Rekordpreise für Trailer - kleine Studios unter Druck
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Die Game Awards gelten als Glamour-Show der Branche, doch hinter den Kulissen wächst die finanzielle Belastung. Trailer sollen inzwischen bis zu eine Million Dollar kosten. Selbst nominierte Studios berichten, dass sie sich die Teilnahme kaum noch leisten können.
Die Game Awards sollen eigentlich das Beste feiern, was die Branche zu bieten hat. Doch 2025 zeigen sie vor allem eines: eine Industrie im Ausnahmezustand. Nach zwei Jahren voller Entlassungen, Studio-Schließungen, Publisher-Umbrüche und KI-Debatten wirkt die Gala glamourös wie eh und je, aber unter der Oberfläche knirscht es. Selbst einige nominierte Teams können sich nicht einmal leisten, im Publikum zu sitzen. Gleichzeitig explodieren die Preise für Werbeplätze während der Show auf ein historisches Niveau. Wusstet ihr das schon? Clair Obscur: Expedition 33 konnte bei den Nominierungen einen Rekord aufstellen.
Game Awards: 1 Million Dollar für 180 Sekunden Sendezeit
Da die Game Awards ausschließlich im Stream laufen und keine klassischen Werbepausen haben, verkauft Geoff Keighley für Showcases und Trailer sogenannte "Slots". Sie sind heiß begehrt, weil Millionen Zuschauer einschalten. Doch laut mehreren Quellen sind die Preise dafür drastisch gestiegen:
- 60-Sekunden-Trailer: bis zu 450.000 USD
- 3-Minuten-Trailer: über 1.000.000 USD
Publisher, die anonym bleiben wollen, bestätigen: Diese Summen entsprechen genau dem, was man aus früheren Jahren erwartet hätte. Der Unterschied ist nur, dass Studios heute deutlich weniger finanzielle Spielräume haben. Wer in dieser Show sichtbar werden will, muss tief in die Tasche greifen. Und viele können das schlicht nicht mehr.
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Die Produktionskosten der Veranstaltung selbst sind hoch. Das Peacock Theater mit über 7.000 Plätzen muss gebucht und gesichert werden, außerdem arbeiten mehrere externe Firmen hinter den Kulissen. Da die Show nicht durch klassische Werbung finanziert wird, bleiben Premium-Slots und Sponsoring die tragenden Säulen.
Selbst für nominierte Studios nur zwei Tickets
Noch brisanter ist, dass laut Aussagen mehrerer Entwickler Studios mit nominierten Spielen nur zwei Eintrittskarten erhalten. Und selbst diese zwei Tickets decken keine Reise- oder Hotelkosten ab.
Einige Ausnahmen soll es geben, doch niemand versteht, nach welchen Kriterien mehr Plätze vergeben werden. Antworten der Organisatoren? Fehlanzeige. Anfragen blieben laut Kotaku unbeantwortet. Für viele Teams fühlt es sich deshalb so an, als seien die Game Awards weniger eine Feier der Entwickler als vielmehr ein Showcases-Festival, das sich nur große Publisher leisten können. Was sagt ihr zu den hohen Kosten? Wird der Kampf für die kleinen Entwickler immer härter?
Quelle: kotaku
