Erhebliche Kosten für Triple-A: Etwa 300 Millionen Dollar pro Spiel - so Bloombergs Jason Schreier
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Jason Schreier hat sich zu den explodierenden Kosten für AAA-Spiele geäußert. Der wichtigste Punkt sind dabei offenbar die Gehälter.
Jason Schreier von Bloomberg gilt als einer der angesehensten und am besten vernetzten Insider in der Videospielbranche. Kürzlich hat sich der US-amerikanische Journalist zu den steigenden Preisen für aktuelle AAA-Spiele geäußert. Schon Anfang 2025 hatte er in einem Artikel erklärt, wie es dazu gekommen ist.
Jason Schreier: 300 Millionen US-Dollar pro AAA-Spiel
Auf Bluesky hat Schreier gepostet, dass die wenigsten Entwickler offen und ehrlich über die Kosten von Spielen sprechen. Laut dem, was er so gehört hat, seien Kosten in Höhe von 300 Millionen US-Dollar allerdings keine Seltenheit. Einige Titel würden sogar noch deutlich höhere Kosten verursachen. Er bezieht sich dabei in erster Linie auf Spiele, die in den USA und Kanada entstanden sind.
Spiele aus anderen Ländern seien teilweise deutlich günstiger, was auch schon auf das zugrundeliegende Problem hinweist. Anfang 2025 hat Schreier bei Bloomberg einen Artikel veröffentlicht, in dem er erklärt, dass vor allem die stark gestiegenen Gehälter zusammen mit längeren Entwicklungszeiten und größeren Teams zur Preisexplosion geführt haben.
Uncharted 2: Among Thieves habe Naughty Dog 2009 etwa knapp 20 Millionen US-Dollar gekostet. 2020 waren es bei The Last of Us Part II schon 220 Millionen US-Dollar. Nur ein kleiner Teil dieser Summe sei durch anspruchsvollere Techniken oder bessere Grafik entstanden.
Uncharted 2 kam zwei Jahre nach dem ersten Teil auf den Markt, während The Last of Us Part 2 vier Jahre nach dem letzten Naughty-Dog-Spiel davor erschien. Geht man nun davon aus, dass vermutlich bis zu dreimal so viele Menschen am zweiten Last of Us gearbeitet haben und diese Arbeiten auch noch zwei Jahre länger gedauert haben, ergibt sich ein schlüssiges Bild.
Natürlich handelt es sich dabei nur um Hochrechnungen. Laut Schreier sind aber gleichzeitig auch die Gehälter in der IT-Branche stark gestiegen. An Orten wie Los Angeles seien 15.000 US-Dollar bis 20.000 US-Dollar pro Monat keine Seltenheit. Dass Spiele dann fast unbezahlbar werden, sollte kaum überraschen.
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Quelle: Jason Schreier auf Bluesky und Bloomberg
