David Mamet prangert Machtmissbrauch an und zeigt die Verstrickung von Politik, Militär und Geheimdienst.
Knallhart und pflichtbewusst: Val Kilmer läuft als Special Agent Robert Scott zur Höchstform auf.
Der im US-Bundesstaat Kalifornien geborene Val Kilmer scheint trotz gelegentlicher Ausflüge in andere Gefilde mittlerweile auf das Crime- bzw. das Thriller-Genre abonniert. Während er im Kino unlängst neben Denzel Washington in "Déjà Vu: Wettlauf gegen die Zeit" zu sehen war, machte er auf DVD zuletzt mit "Kiss Kiss Bang Bang", "Wonderland" und "The Salton Sea" auf sich aufmerksam. Im Jahre 2004 drehte er unter David Mamets Regie die US-Videopremiere "Spartan". Pulitzer-Preisträger Mamet arbeitet als Drehbuchautor, Dramatiker, Filmregisseur, Produzent, Dichter und Schriftsteller und ist bekannt für qualitätvolle Drehbücher ("Glengarry Glen Ross”, "Haus der Spiele”, "The Untouchables: Die Unbestechlichen”).
Ed "Al Bundy" O’Neill als Geheimdienst-Chef
In dem Polit- und Spionage-Thriller "Spartan” spielt Kilmer den Ex-Marine-Soldaten und Spezialagenten Robert Scott, der für den Secret Service das spurlose Verschwinden von Laura Newton (Kristen Bell), Tochter eines hochrangigen US-Politikers, aufklären soll. Scott verdächtigt zunächst Lauras Freund und einen ihrer Uni-Professoren, stößt dann jedoch auf einen Mädchenhändlerring, dessen Spur bis in den Mittleren Osten führt. Gerade als er sich mit einem Team Richtung Dubai auf den Weg machen will, klärt sich der Fall aber scheinbar von selbst: Die Leichen von Laura und ihrem Mentor werden aus dem Meer gefischt. Angeblich kamen die beiden bei einem Segelunfall ums Leben.
