South Park: The Fractured but Whole angespielt: Von Vampiren, Senioren und Klogängen
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Deftiger Fäkalhumor und Gags weit abseits des guten Geschmacks - so kennt und liebt man South Park. Wir haben das neue RPG Die rektakuläre Zerreißprobe angespielt!
In diesem Artikel
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Quelle: PC Games
In der Kirche von South Park kämpfen wir gegen zwei pädophile Priester. Nicht unbedingt geschmackvoll, aber typisch.
An Gegnern mangelt es in Ubisofts Cartoon-RPG definitiv nicht, denn neben Rednecks, Ninjas, Vampiren und der konkurrierenden Truppe der Freedom Pals tummeln sich noch allerhand weitere Fieslinge in der Stadt. Und dann wären da ja auch noch die bereits erwähnten Senioren, die uns in den Kämpfen ordentlich mit Gehhilfen und Ekelangriffen zusetzen.
Mit einem Tastendruck öffnen wir eine Übersichtskarte, auf der Missionsziele und interessante Schauplätze markiert sind. Das recht große Areal ist allerdings nicht gleich zu Beginn frei erkundbar. Beispielsweise versperren uns Sechstklässler den Weg, bis wir kräftig genug sind, den Kids Paroli zu bieten, und Haufen an roten Legosteinen symbolisieren Lava, die uns erst einmal am Überqueren einer Straße hindert. Am besten folgt ihr in den ersten Spielstunden dem linearen Weg, bis sich die Spielwelt mit ihren Schnellreisepunkten, Nebenmissionen und zahlreichen versteckten Sammelgegenständen vollständig öffnet. Ein Mangel an Aufgaben ist auf jeden Fall so schnell nicht zu befürchten. Allein das spaßige Sammeln von Selfies, die wir dann auf Coonstagram posten, um möglichst viele Follower zu bekommen, hat uns in der Preview-Version schon eine ganze Weile beschäftigt.
Quelle: PC Games
Schön übersichtlich: Auf der Karte werden alle Haupt-, Neben- und Sammelmissionen aufgelistet. Verlaufen ist quasi unmöglich.
Mit Fidget Spinner & Einhornkacke
Für die meisten Aktionen erhalten wir Erfahrungspunkte. Und wenn wir fleißig sammeln, geht es für unseren angehenden Superhelden eine Stufe weiter und es werden Steckplätze in unserer DNA frei geschaltet. Wollen wir unsere Macht erhöhen und mehr Lebenspunkte, Kraft, Intelligenz, Mumm und Bewegung erhalten, müssen wir Verbesserungen installieren. Die kommen in Form eines Fidget Spinners, der Gürtelschnalle eines besiegten Gegners oder eines magischen Kochbuchs für Rezepte mit Einhornkacke daher, steigern die individuellen Statuswerte und geben auch schon mal einen Kampfbonus für das gesamte Team. Ihr könnt auch neue Kostüme und Masken finden - diese haben aber rein kosmetischen Charakter und steigern nicht den wichtigen Machtlevel.
Quelle: PC Games
Schauspieler-Ikone Morgan Freeman tritt im Spiel als Taco-Verkäufer auf, der uns das Crafting-System erklärt.
Auf den gilt es übrigens gut zu achten: Gehen wir eine Mission an, die uns deutlich warnt, dass wir dafür nicht stark genug sind, endet der Spaß schnell in einem bluttriefenden "Game Over"-Bildschirm. Die Rücksetzpunkte sind zwar fair gesetzt, es ist aber trotzdem ärgerlich, wenn wir beispielsweise mit unserer Truppe gegen eine Horde minderjähriger weiblicher Bedienungen im Restaurant Raisins - dem örtlichen Hooters-Pendant - verlieren und dabei kräftig Prügel beziehen.
Wie es sich für ein ordentliches Rollenspiel gehört, darf in South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe auch das Herstellen von Gegenständen nicht fehlen. Genial: Das Crafting-System präsentiert die "southparkisierte" Version des US-Schauspielers und Oscar-Preisträgers Morgan Freeman, der uns neben seinem Job als Taco-Verkäufer als Mentor zur Verfügung steht.
Erfreulich komplexes Kampfsystem
South Park: Der Stab der Wahrheit konnte man bestenfalls als "Rollenspiel light" bezeichnen. Das hat sich unter der Federführung von Ubisoft San Francisco jetzt deutlich geändert: Gekämpft wird zwar immer noch rundenbasiert auf einem Schauplatz mit Schachbrettmuster, doch das erweiterte Reglement sorgt für stark taktisch geprägte Begegnungen. Wir können unsere Teamkameraden innerhalb ihres Bewegungsradius ziehen und so Gegner aus einer möglichst vorteilhaften Position angreifen. Die Angriffe reichen dabei von direkten Schlägen unter die Gürtellinie, ekligem Anfurzen oder Anzünden (verursacht in jeder Runde Schaden) bis hin zu spektakulären Fernangriffen. FastPass etwa kann eine ganze Reihe Feinde im Supertempo umrennnen und dann auch noch eine weitere Runde lang für den Gegner unsichtbar bleiben.
