Konkurrenz für ARK, Rust und Co.: Soulmask startet mit einer Menge Inhalt in den Early Access
Special
Wenn ihr Lust habt, euch hunderte Stunden in einer südamerikanischen Survival-Open-World um die Ohren zu schlagen, dann seid ihr bei Soulmask genau richtig.
Mit Flüssignahrung gefüttert und nach einigem Warten könnt ihr euer frisch gebackenes Stammesmitglied aufwecken und für euch lästige Aufgaben erledigen lassen. Die Methode erinnert stark an das Dino-Zähmen aus ARK und ist auf eine sehr geschmacklose Art ziemlich ulkig.
Einmal akquiriert, sammelt eure Gefolgschaft für euch Ressourcen im Wald oder stellt Items an den verschiedenen Arbeitsplätzen her. Von denen gibt es beinahe so viele wie Roh- und Handwerksstoffe. Wenn ihr gerade ein bestimmtes Item craften möchtet, müsst ihr schon gut bei der Sache bleiben, um den Überblick zu behalten.
Die umständlichen Menüs zum Organisieren der Dorfbewohner treiben das Ganze noch auf die Spitze: Ihr müsst ihnen jede Aufgabe genau vorschreiben, denn von allein erledigen sie nichts. Wenn für die Herstellung einer Holzplatte beispielsweise ein Stück Holz fehlt, führen sie den Auftrag einfach nicht aus, statt noch das eine Stück Holz zu besorgen.
Quelle: Qooland Games
So behaltet ihr zwar immer die Oberhand in eurem Stamm, allerdings macht das Managen der Einheiten manchmal mehr Arbeit, als schnell selbst ein paar Items zu sammeln. Richtig nützlich sind eure Bewohner allerdings im Kampf. Ihr könnt zwar immer nur eine Einheit mit auf den Weg nehmen. Die steht euch dafür aber auch tatkräftig zur Seite.
Wildes Waffengefuchtel
Bei der abenteuerlichen Kampfphysik von Soulmask kann ein wenig Unterstützung nicht schaden. Neben Pfeil und Bogen stehen Schwerter in verschiedenen Längen, Kriegshämmer und Speere zur Auswahl. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Gegner auch mit Wurfäxten oder gleich zwei Schwertern auf einmal aufmischen.
Die Bewegung eurer Spielfigur und eure Angriffe sind dabei sehr plump und das Kampfsystem überrascht auch keinen Survival-Genre-Fan: Ihr habt für die Waffen einen normalen Angriff und eine Spezialattacke. Gegnerische Hiebe könnt ihr entweder blocken oder ihnen per Rolle ausweichen.
Quelle: Qooland Games
Unterliegt ihr dem Gegner, lasst ihr alle Items am Todesort fallen. Der wird euch nach dem Respawn als Wegpunkt markiert und ihr habt eine halbe Stunde, um eure Gegenstände zu retten. Schafft ihr das nicht, sind die für immer verloren. Auch eure Stammesmitglieder bleiben fürs Erste tot, wenn sie im Kampf fallen.
Die behäbige Kampfphysik gepaart mit der sehr eindimensionalen Gegner-KI sorgen für wenig Tiefe im Kampfsystem. Dazu kommen Survival-typische Debuffs wie beispielsweise Bluten. Dadurch schrumpft eure Lebensleiste sehr schnell und ihr müsst euch mit Bandagen versorgen. Für jeden Kampf solltet ihr also gut ausgerüstet sein.
Vom Banditenlager zur Pyramide
Eure Ressourcen sammelt ihr in der weitläufigen Spielwelt. Ihr startet im Dschungel und ein großer Teil der Karte ist von Nebel verdeckt. Um die Map schrittweise aufzudecken, kämpft ihr gegen Späher in kleinen Banditenlagern. Generell verbringt ihr viel Zeit damit, gegnerische Stämme und Lager in allen verschiedenen Größen aufzumischen. In deren Truhen findet ihr nützliche Gegenstände, um euch gegen stärkere Gegner zu behaupten. In manchen Lagern warten auch Bossgegner auf euch. Deren starken Angriffen solltet ihr ausweichen, denn sonst dürft ihr gleich wieder zu euren Überresten aufbrechen.
