Sonic Racing CrossWorlds im Check - Besser als je zuvor, aber Mario Kart bleibt vorn

Special Tobias Meyer
Wave
Quelle: Sega

Sonic Racing: CrossWorlds will Mario Kart vom Funracer-Thron stoßen - mit Tempo, Gaststars und cleverem Streckendesign. Ich bin eine Stunde gefahren und sage: Da geht was! Doch ein Problem bremst den blauen Igel noch aus ...

Die ganze Welt versinkt gerade im Mario-Kart-World-Fieber. Kein Wunder, denn wir haben alle lange auf die Switch 2 gewartet, und es macht halt einfach Laune, mit einer dicken Kuh über die Pisten zu brettern.
Aber wisst ihr, was vielleicht noch cooler ist als eine Kuh oder ein Klempner in roter Latzhose? Ein blauer Igel, der eigentlich mit mehreren tausend Stundenkilometern unterwegs ist und sich trotzdem für den fairen Sportsgeist in den Rennwagen setzt, gemeinsam mit Freunden und Feinden.

Ich bin eine Stunde lang in Sonic Racing: CrossWorlds (jetzt kaufen 59,95 € / 39,81 € )üüber unterschiedlichste Strecken gepelzt und kann euch sagen: Sonic könnte dem Nintendo-Dickerchen locker das Wasser reichen, wenn da nicht dieses eine Problem im Raum stünde...

Es ist der ewige Kampf: Igel gegen Klempner, Sneaker gegen Latzhose, Sonic gegen Mario. Und irgendwie müssen wir uns wohl eingestehen, dass Mario nicht nur die Schlacht, sondern gleich den ganzen Krieg gewonnen hat. Aber hey - es gibt sie noch: die Igel-Ultras!

Trommelt eure Freunde (und Feinde) zusammen!

Was beide Maskottchen eint: Ihre Fun-Games sprechen eine breitere Masse an als ihre Hauptspiele. Ob Mario mal wieder eine Party schmeißt, sich mit Sonic bei den Olympischen Spielen duelliert oder man sich eben gemeinsam ins Kart setzt.

Und obwohl Mario mit seiner Rasselbande die Poleposition belegt, sollte er sich darauf nicht allzu sehr ausruhen. Sonic Racing: CrossWorlds ist eine echte Überraschung - gerade weil ich ohne große Erwartungen an die Session rangegangen bin.

Also zurück zum Anfang: Sonic Racing: CrossWorlds ist der neueste Ableger von SEGAs Funracer-Reihe. Wenn ihr die noch nie zuvor gespielt habt, liegt das wahrscheinlich daran, dass die Serie bisher immer ein bisschen wie der ewige Zweite wirkte. Gute Ideen, solide Umsetzung, aber eben doch ein ganzes Stück hinter dem Vorbild.

Diesmal ist das anders, denn SEGA macht sehr viel sehr gut!

Hatsune Miku Quelle: Sega Die Charakterauswahl startet direkt mit 23 Fahrern: Neben den Klassikern wie Sonic, Knuckles und Co sind auch ein paar neuere Gesichter dabei - etwa Wave und Storm. Aber CrossWorlds geht noch weiter: Über die Grenzen der Sonic-Welt hinaus stoßen später Gast-Fahrer dazu. Darunter Hatsune Miku, Joker aus Persona 5, Kasuga Ichiban aus Like a Dragon und auch Steve aus Minecraft mit eigener Strecke.

Über die Grenzen der Wirklichkeit hinaus

Apropos Strecken: 24 Stück sind zum Start dabei. Mit Flugeinlagen, Unterwasserabschnitten und den titelgebenden CrossWorlds-Portalen.
Immer wieder darf der Erstplatzierte entscheiden, wie es weitergeht. Zwei Portale öffnen sich, eines klar sichtbar, das andere noch mysteriös. Das erinnert ein bisschen an die Knockout Tour im neuen Mario Kart World, wirkt hier aber deutlich unberechenbarer und irgendwie frischer.

Richtig überrascht hat mich die letzte Strecke des Grand Prix: Eine Art All-In-One-Track, der alle vorherigen Kurse zusammenschweißt. Keine Ahnung, wer da bei wem abgeguckt hat. Vielleicht war's einfach ein guter Einfall von beiden. Gefällt mir jedenfalls. Mindestens genauso wie die Fahrerklassen und das neue Emblem-System.

Bildergalerie

Die Charaktere sind in Speed, Power und Technik unterteilt, was angenehm übersichtlich ist. Ich konnte als Speed-Fan sofort meinen Favoriten finden.
Verfeinert wird das Ganze durch Embleme, die man im Spielverlauf freischaltet: mehr Drift-Boost, bessere Resistenz gegen Items und so weiter. Ich bin gespannt, wie tief die Meta später gehen wird. Erste Tendenzen deuten aber an, dass man sich hier ordentlich austoben kann. Die Drift-Boni und Effekte in der letzten Runde haben jedenfalls schon Eindruck hinterlassen.

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