Sliver

Test

Sharon Stones Karriere ist voller Höhen und Tiefen. Nach ihrem Hollywood-Einstieg 1980 verdingte sie sich zwölf Jahre lang als blondes Beiwerk in Actionstreifen wie "Nico" oder "Action Jackson". Dann kam "Basic Instinct" (1992). Regisseur Paul Verhoeven, der die Actrice zwei Jahre zuvor bereits in "Total Recall" einsetzte, inszenierte einen freizügigen Erotikthriller, der in Amerika zum skandalträchtigen Kassenschlager wurde.

Wie "Basic Instinct" stammte auch der ein Jahr später gedrehte "Sliver" aus der Feder von Autor Joe Eszterhas, der dafür erneut eine Rekordgage von drei Millionen Dollar erhielt. Stone spielt die New Yorker Lektorin Carly Norris, die ein luxuriöses Apartment in einem exklusiven Hochhaus bezieht. Erst später erfährt sie, dass ihre Vormieterin unter mysteriösen Umständen vom Balkon der Wohnung in den Tod stürzte.

Mordverdächtig ist nicht nur der im selben Haus lebende Autor Jack Landsford (Tom Berenger), mit dem Carly beruflich zu tun hat, sondern auch der Besitzer der Immobilie, Zeke Hawkins (William Baldwin). Von seinem Charme fasziniert, lässt sich Carly auf eine gefährliche Affäre mit dem attraktiven Zeke ein, der ein dunkles Geheimnis verbirgt.PK n

Fazit

Film-Check: Phillip Noyce ("Die Stunde der Patrioten") setzte seine Hauptdarsteller in einem optisch ansprechenden und durchgestylten Thriller gekonnt ins rechte Licht.Woran der Film aber scheiterte, war die inhaltliche Leere einer Story, die weder echte Spannung noch richtig heiße Sexszenen zu bieten hatte. Einige Dialoge wirken obendrein unfreiwillig komisch.
DVD-Fazit: Das Bild der Scheibe ist für das Filmalter in Ordnung, der Ton erfüllt seinen Zweck. Der Misserfolg im Kino spiegelt sich beim Bonusmaterial wieder.

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