skate.ist kostenlos, voller Lootboxen und trotzdem das (fast) perfekte Skate-Spiel

Special Tobias Meyer
Die Welt von skate. soll Stück für Stück erweitert werden.
Quelle: PC Games

EA überrascht mit einem Skate-Reboot: Free2Play, Live-Service und bunter Look. Wir haben ausprobiert, ob sich die Fans trotzdem freuen dürfen.

Ganz genau 15 lange Jahre mussten Fans der Rollbretter mit Schleifpapier warten, doch nun hat sich EA endlich erbarmt und versorgt uns Skater mit dem vierten Teil der legendären Skate-Serie. Nur heißt das Ding nicht Skate 4 sondern ganz simpel skate und auch sonst macht das Spiel auf den ersten Blick einiges anders. Doch wie sagt man so schön: Man soll einen Skater nicht nach seinem Deck beurteilen. Darum haben wir uns mehrere Stunden in die Preview gestürzt und waren recht schnell überrascht. Trotzdem stellen wir uns eine Frage: Kann ein kostenloses Skate-Spiel wirklich gut werden?

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Skate vs. Tony Hawk

Neben der Tony-Hawk's-Reihe zählen die Skate-Spiele zu absoluten Fanlieblingen in der Skater-Szene. Im Gegensatz zum Arcade-Klassiker werden hier Realismus und Absurdität kombiniert. Einen großen Teil trägt die Flick-Steuerung dazu bei.

Während wir bei Tony Hawk's ganz automatisch fahren, muss in Skate (jetzt kaufen 24,99 € ) selbst gepusht werden. Per Knopfdruck wird zwischen Regular- und Mongo-Push gewechselt und Tricks werden mit den beiden Sticks des Controllers ausgeführt. Mit dem linken Stick wird die Richtung vorgegeben und mit dem rechten Stick simuliert man die Fußbewegungen auf dem Brett.

So viel zum kleinen Crashkurs, was das Spiel im Grunde ausmacht. Seinerzeit überzeugte Skate durch das Gameplay, offene Spielwelten und unzählige Skate-Marken, die im Spiel platziert wurden. Doch aus Vorfreude nach der ersten Ankündigung einer Fortsetzung wurden rasch Angst und Bange auf das neue Spiel.

Free2Play und Lootboxen - kann das gut gehen?

EA präsentierte skate als Free2Play-Titel. Noch dazu zeigten die ersten In-Game-Aufnahmen einen komplett neuen Look, der wohl eher an Die Sims als an die Spiele rund um 2010 erinnert. Wird EA die Skate-Fans ausnehmen, wie sie es schon mit dem Fußballern in EA Sports FC machen?

Gelegentlich begegnet man NPCs. Quelle: PC Games Gelegentlich begegnet man NPCs. Na ja, eine konkrete Antwort können wir darauf noch nicht geben. Ja, es gibt Lootboxen. Nein, sie sind nicht spielentscheidend. Und ja, ausgerechnet die authentischen Skater-Marken verstecken sich natürlich in den Boxen. Da wir eine Preview-Fassung gespielt haben, lässt sich aber noch nicht sagen, wie das im finalen Spiel geregelt wird.

Was wir bisher sagen können: Die Lootboxen sind inhaltlich begrenzt und man kann wohl keine Objekte doppelt ziehen. Demnach kann man sich also von Box zu Box arbeiten und alle Inhalte freischalten - falls denn die Kohle reicht.

Bildergalerie

Aber schauen wir doch mal lieber, wie sich das Spiel in der Praxis anfühlt und ob die Ängste gerechtfertigt sind. So ein Spiel definiert sich nicht nur über Monetarisierung, sondern vor allem über Gameplay. Wie fühlt sich skate also auf dem Brett an? Spoiler: EA hat überraschend gute Arbeit geleistet.

  1. Seite 1 Seite 1: Skate ist zurück - und alles anders?
  2. Seite 2 Seite 2: Gameplay, Story & Aufgaben
  3. Seite 3 Seite 3: Atmosphäre, Musik & Open World
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk