Etwa ein halbes Jahr nach dem Start von Sacred 2 auf dem PC beglückt uns Ascaron nun auch mit der Konsolenversion ihres Action-Rollenspiels.
Sacred 2: Fallen Angel
Diablo-Killer?
Die Jagd nach immer neuen Gegenständen und Runen, mit denen ihr eure Klassenfertigkeiten steigert, ist nur bedingt motivierend. Das liegt vor allem daran, dass die Menüs des Spiels in der Konsolenfassung nicht gerade intuitiv zu bedienen sind. Zudem seht ihr eure gesammelten Gegenstände erst einmal nur aufgelistet statt direkt in der Spielgrafik. Händler haben praktisch nie nützliche Gegenstände und sind eher dafür da, dass ihr die riesigen Mengen an wertlosem Plunder an sie verramscht. Dabei solltet ihr aber aufpassen, denn Set-Gegenstände oder andere besonders eindrucksvolle Ausrüstungsteile sind nicht farblich hervorgehoben und können leicht beim Verkaufen mit dem Rest weggegeben werden. Das Gold könnt ihr eigentlich nur sinnvoll für die sündhaft teuren Reittiere einsetzen. Online können bis zu vier Helden auf Monster- und Gegenstandsjagd gehen. An der gleichen Konsole können nur maximal zwei Spieler gleichzeitig durch Ancaria streifen.
Sacred 2: Fallen Angel
Einige kleinere Bugs waren leider auch noch in unserer Testversion enthalten. So erhielten wir für eine Quest beispielsweise ein Item namens „Gegenstand“ oder tappten nach dem Betreten eines Dungeons komplett im Dunklen. Auch die Quest-Navigationshilfe fiel immer wieder aus oder zeigte einen falschen Zielort für das Lösen unserer Aufgaben an.
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